{"id":12120,"date":"2016-12-17T10:03:09","date_gmt":"2016-12-17T09:03:09","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/?p=12120"},"modified":"2026-04-15T11:23:32","modified_gmt":"2026-04-15T09:23:32","slug":"2-kapitel-vers-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/2-kapitel-vers-2\/","title":{"rendered":"2. Kapitel, Vers 2"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche \u00dcbersetzung:<\/h3>\n<p>Solange sich der Atem bewegt, so lange ist auch alles wandelbare des Menschen (Chitta) unstet. Ruht das eine, kommt auch das andere zur Ruhe | und der Yogi findet innere Harmonie. Daher soll der Yogi den Atem anhalten.<\/p>\n<h3>Sanskrit Text:<\/h3>\n<ul>\n<li>cale v\u0101te cala\u1e41 citta\u1e41 ni\u015bcale ni\u015bcala\u1e41 bhavet |<br \/>\nyog\u012b sth\u0101\u1e47utvam \u0101pnoti tato v\u0101yu\u1e41 nirodhayet ||2||<\/li>\n<li><span style=\"font-size: 1.5em;\">\u091a\u0932\u0947 \u0935\u093e\u0924\u0947 \u091a\u0932\u0902 \u091a\u093f\u0924\u094d\u0924\u0902 \u0928\u093f\u0936\u094d\u091a\u0932\u0947 \u0928\u093f\u0936\u094d\u091a\u0932\u0902 \u092d\u0935\u0947\u0924\u094d \u0964<br \/>\n\u092f\u094b\u0917\u0940 \u0938\u094d\u0925\u093e\u0923\u0941\u0924\u094d\u0935\u092e\u093e\u092a\u094d\u0928\u094b\u0924\u093f \u0924\u0924\u094b \u0935\u093e\u092f\u0941\u0902 \u0928\u093f\u0930\u094b\u0927\u092f\u0947\u0924\u094d \u0965\u0968\u0965<\/span><\/li>\n<li>chale vate chalam chittam nishchale nishchalam bhavet |<br \/>\nyogi sthanutvam apnoti tato vayum nirodhayet ||2||<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wort-f\u00fcr-Wort-\u00dcbersetzung:<\/h3>\n<ul>\n<li>cale : unstet, beweglich (<a title=\"Chala\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Chala\">Chala<\/a>)<\/li>\n<li>v\u0101te : (ist der) Atem, <a title=\"Prana\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prana\">Prana<\/a>\u00a0 (\u201eWind\u201c, <a title=\"Vata\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vata\">Vata<\/a>)<\/li>\n<li>cala\u1e41 : unstet, beweglich<\/li>\n<li>citta\u1e41 : (ist auch der) Geist (<a title=\"Chitta\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Chitta\">Chitta<\/a>)<\/li>\n<li>ni\u015bcale : (der Atem) unbeweglich (<a title=\"Nishchala\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nishchala\">Nishchala<\/a>)<\/li>\n<li>ni\u015bcala\u1e41 : (auch der Geist) unbeweglich<\/li>\n<li>bhavet : ist, wird (<a title=\"Bhu\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bhu\">bh\u016b<\/a>)<\/li>\n<li>yog\u012b : (ein) <a title=\"Yogin\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogin\">Yogi<\/a><\/li>\n<li>sth\u0101\u1e47utvam : Bewegungslosigkeit (das \u201ewie-ein-Pfosten-Sein\u201c, <a title=\"Sthanutva\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sthanutva\">Sthanutva<\/a>)<\/li>\n<li>\u0101pnoti : erreicht (<a title=\"Ap\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ap\">\u0101p<\/a>)<\/li>\n<li>tata\u1e25 : daher, deshalb (<a title=\"Tatas\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tatas\">Tatas<\/a>)<\/li>\n<li>v\u0101yu\u1e41 : (den) Atem,\u00a0<a title=\"Prana\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prana\">Prana<\/a> (\u201eWind\u201c, <a title=\"Vayu\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vayu\">Vayu<\/a>)<\/li>\n<li>nirodhayet : man soll anhalten (\u201eeinsperren\u201c, ni + <a title=\"Rudh\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rudh\">rudh<\/a>) \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ||2||<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Anmerkung: Dieser Vers wird hinsichtlich seiner Grammatik und Metrik ausf\u00fchrlich im <a title=\"Sanskrit Kurs Lektion 32\" href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sanskrit_Kurs_Lektion_32\">Sanskrit Kurs Lektion 32<\/a> behandelt.<\/p>\n<h3>Kommentare &#8211; Audio &#8211; Video<\/h3>\n<div class=\"responsive-tabs\">\n<h2 class=\"tabtitle\">Brahmananda<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>.\/.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Vishnu-devananda<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>Wenn der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Atem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Atem<\/a> wandert, d.h. unregelm\u00e4\u00dfig ist, ist auch der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geist<\/a> unruhig. Aber wenn der Atem ruhig ist, so ist es auch der Geist und der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Yogi <\/a>lebt lange. Daher sollte man den Atem zur\u00fcckhalten.<\/p>\n<p>Wie kann der Atem wandern? Wir k\u00f6nnen diesen Vers nur verstehen, wenn wir uns vor Augen halten, dass es nicht der k\u00f6rperliche Atem ist, der hier gemeint ist, sondern <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prana<\/a>. Diese Verwirrung kommt durch \u00dcbersetzungsprobleme. Das urspr\u00fcngliche Sanskrit \u201ePrana Vayu\u201c ist hier als Atem \u00fcbersetzt, weil es im Englischen kein Wort f\u00fcr Prana gibt. Manchmal ist es als Luft \u00fcbersetzt, andere Male wieder als Atem. Wegen der M\u00f6glichkeit von Verwirrungen wie dieser ist ein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Guru\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Guru<\/a> notwendig.<br \/>\nDer Geist ist wie ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/baum.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baum<\/a> und der Atem ist wie der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wind\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wind<\/a>. Wir k\u00f6nnen den Wind nicht sehen, aber wenn wir die Bewegung des Baumes sehen, wissen wir, dass die Luft in Unruhe ist. Es ist dasselbe mit dem Denken. Wenn Prana in Unruhe oder unbest\u00e4ndig ist, ist euer Geist so sehr in Unruhe, dass ihr nicht still auf einem Fleck sitzen k\u00f6nnt. Im extremen Fall eines Wahnsinnigen ist Prana so sehr in Unruhe, dass es nicht angemessen kanalisiert wird (weder ankommende, noch ausgehende Wellen bewegen sich in Ordnung, und der Motor oder die sensorischen Nerven sind au\u00dfer Kontrolle). Dann sind Denken und K\u00f6rpert\u00e4tigkeit vollst\u00e4ndig au\u00dfer Kontrolle und einer redet, bewegt sich und lacht vollst\u00e4ndig unangepasst. Das passiert auch uns in unterschiedlichem Grad, wann immer unser Geist nicht vollst\u00e4ndig gefestigt ist \u2013 wenn \u201eder Atem wandert\u201c. Das Wesentliche ist, dass wir den Zusammenhang zwischen Prana und Geist verstehen.<br \/>\nDie Pradipika sagt, dass \u201eman den Atem zur\u00fcckhalten\u201c soll, aber ihr alles wisst, dass ihr nicht mehr lange lebt, wenn ihr das w\u00f6rtlich nehmt. Wieder sehen wir, dass wir Atem mit Prana \u00fcbersetzen m\u00fcssen. Wenn dieses Prana so geregelt ist, dass es rhythmisch wird, dann wird auch der Atem rhythmisch. Wir k\u00f6nnen den k\u00f6rperlichen Atem beobachten, um zu erfahren, wie sich Prana bewegt. Vom Beobachten der Bl\u00e4tter auf einem Baum wissen wir, ob der Wind vom Norden kommt oder vom S\u00fcden, ob seine Geschwindigkeit acht Knoten ist oder ob es st\u00fcrmisch ist. Auf \u00e4hnliche Weise k\u00f6nnen wir durch das Beobachten des k\u00f6rperlichen Atems einer Person sagen, wie deren geistige Verfassung ist. Das ist eines der Prinzipien, nach denen L\u00fcgen-Detektor-Apparate funktionieren.<br \/>\nWenn ihr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pranayama\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pranayama<\/a> macht, dann regelt ihr den Impuls, der zum Zwerchfell kommt in einem bestimmten Verh\u00e4ltnis (1:4:2). Impulse gehen immer vom Gehirn zum Rest des K\u00f6rpers, zum Beispiel, wenn ich meinen Arm bewege. Ihr k\u00f6nnt den Impuls nicht sehen, aber ihr k\u00f6nnt die Bewegung sehen. Der Muskel wird vom Geist kontrolliert, der die Impulse durch das Nervensystem zu den Muskeln schickt. Es h\u00e4ngt alles vom Denken ab, wie es auch das Denken ist, das die Impulse kontrolliert.<br \/>\nIndem ihr den k\u00f6rperlichen Atem gebraucht, reguliert ihr die Impulse von Prana (und ebenso von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Apana\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Apana<\/a>). Dann, mit der Zusammenziehung des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mula_Bandha\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mula Bandha<\/a>s versucht ihr die Impulse davon abzuhalten, zu den geschlechtlichen und niederen Organen zu gelangen; ihr bringt Energie hoch. Ihr schlie\u00dft Prana ab, indem ihr nicht nur den Atem anhaltet, sondern auch mit dem Kinn die Brust ber\u00fchrt. Indem ihr auf verschiedene Nerven Druck aus\u00fcbt, kontrolliert ihr das Kreislaufsystem \u2013 Herzfrequenz und Atemfrequenz werden kontrolliert. Wenn ihr Druck auf das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Muladhara_Chakra\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Muladhara Chakra<\/a> aus\u00fcbt, indem ihr den Afterschlie\u00dfmuskel mit der Ferse dr\u00fcckt und \u00fcber dieser Gegend sitzt, \u00fcbt ihr Druck auf das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kanda\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kanda<\/a> aus, den Ort, wo alle Nerven zusammenm\u00fcnden. Dies dr\u00fcckt auf Apana und treibt es aufw\u00e4rts. Prana wird durch die Kinn-Sperre abw\u00e4rts getrieben. Auf diesem Weg werden diese zwei Impulse miteinander verbunden. Das wird <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hatha Yoga<\/a> genannt: die Vereinigung von \u201eHa\u201c und \u201eTha\u201c. Wir brauchen die Anwendung k\u00f6rperlichen Druckes ebenso wie die Verwendung des Geistes und des Atems. Atem, Denken und K\u00f6rper sind alle beteiligt \u2013 so bekommt ihr dann mit allen dreien gemeinsam volle Kontrolle.<br \/>\nEs wird gesagt, dass ihr durch diesen Vorgang nicht hindurch m\u00fcsst, wenn ihr im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Raja_Yoga\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Raja Yoga<\/a> schon sehr weit gekommen seid. Ein weit fortgeschrittener Raja Yogi ist einer, der sein Denken kontrollieren kann, und wenn ihr das einmal k\u00f6nnt, k\u00f6nnt ihr alles kontrollieren: Prana und den K\u00f6rper. Aber so jemand ist sehr selten. Ein fortgeschrittener Yogi hat volle Kontrolle \u00fcber seine Gef\u00fchle: Lust, \u00c4rger, Gier, Hass, Eifersucht, Neid, Furcht. Aber die meisten von uns m\u00fcssen Hatha Yoga praktizieren, um zum Raja Yoga zu gelangen.<br \/>\nVom Yogi sagt man, dass er \u201elange lebt\u201c, weil er die ankommenden Impulse so regelt, dass sich der Atem verlangsamt. In dem Verh\u00e4ltnis, in dem sich der Atem verlangsamt, wird das Leben verl\u00e4ngert, weil die Energie dann langsamer verbrannt wird. Aufbauende und abbauende T\u00e4tigkeit nehmen beide ab, man ist ausgeglichen, und so wird die Jugend f\u00fcr lange Zeit bewahrt.<\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Sukadev<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>2. Wenn der Atem wandert, d.h. unregelm\u00e4\u00dfig ist, ist auch der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_geist.html\">Geist<\/a> unruhig. Aber wenn der Atem ruhig ist, so ist es auch der Geist und der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\">Yogi<\/a> lebt lange. Daher sollte man den Atem zur\u00fcckhalten.<\/p>\n<p>\u201aZur\u00fcckhalten\u2019 steht hier; \u2019steuern\u2019 w\u00e4re der korrektere Ausdruck. Ist der Atem unruhig, ist der Geist unruhig. Die einfachste Anwendung gegen Lampenfieber ist, gleichm\u00e4\u00dfig einatmen, gleichm\u00e4\u00dfig ausatmen in den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/bauchmuskel.html\">Bauch<\/a>, dann wird diese Angstenergie umgewandelt in gleichm\u00e4\u00dfige positive Energie. Oder wenn man \u00e4rgerlich ist, dann kann man einatmen und doppelt so lange ausatmen, wie man eingeatmet hat. Nat\u00fcrlich kontrollieren wir \u00fcber die Kontrolle des Atems nicht nur den Atem, sondern auch das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\">Prana<\/a>, und \u00fcber Prana den Geist. Und dann sagt Swatmarama hier: Der Yogi lebt lange. Das lange Leben kann man jetzt w\u00f6rtlich nehmen oder auch im \u00fcbertragenen Sinne. Es gibt tats\u00e4chlich so Legenden, dass die gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/index.html\">Hatha Yoga<\/a> Meister mehrere hundert Jahre alt werden. Der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Vishnu.html\">Vishnu<\/a> ist nicht so alt geworden, der Swami <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\">Sivananda<\/a> auch nicht, aber sie waren auch keinen reinen Hatha-Yoga-Meister. Ich kenne einen, der behauptet hat, er h\u00e4tte mal einen Lehrer gehabt, der sei 980 Jahre alt geworden. Der h\u00e4tte sich noch erinnern k\u00f6nnen an Dinge, die vor 500 und 800 Jahren waren. Ich selbst bin immer zun\u00e4chst skeptisch, wenn ich so was h\u00f6re, denn behaupten kann man ja Vieles. Aber ich halt\u2019s auch nicht f\u00fcr ausgeschlossen. Ich habe schon so viele Dinge gesehen, die man nicht mit Schulbuchweisheit erkl\u00e4ren kann, und die den Konzepten der modernen Biologie nicht entsprechen; trotzdem, man sollte nicht alles glauben, wenn jemand so was behauptet. Aber es hei\u00dft durchaus, wenn man viel<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">Asanas<\/a> macht, sehr viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\">Pranayama<\/a> macht, dann soll sich durchaus auch das physische Leben verl\u00e4ngern. Und jetzt die reinen Hatha Yogis, die wirklich stundenlang, 3 drei bis f\u00fcnf Stunden am Tag Asanas und Pranayama \u00fcben, die sind tats\u00e4chlich auch mit achtzig oder neunzig Jahren noch sehr flexibel und gesund. Die bringen das Prana in die Sushumna, aber sie haben auch viel Lebensenergie, Prana, und wer viel Lebensenergie hat, ist eher lebendig, und dadurch lebt er lange. Erst dann, wenn die Lebensenergie verschwunden ist, stirbt auch der K\u00f6rper. Und die zwote Bedeutung gilt sicherlich f\u00fcr jeden Menschen. Wenn man Pranayama macht, dann ist tats\u00e4chlich mehr Lebenskraft da und ist auch lebendiger. Und das ist am deutlichsten, wenn Menschen im fortgeschrittenen Alter Pranayama \u00fcben, dann kann man merken, wie deren Gesichtsausdruck sich \u00e4ndert, das ist das deutlich sichtbarste.<\/p>\n<p>\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Audio<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n<br \/>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6126\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-12120-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3\">https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/?powerpress_pinw=12120-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"74_Hathayoga_Pradipika_2_Kap-_2.mp3\">Download<\/a><\/p><p class=\"powerpress_links powerpress_subscribe_links\">Subscribe: <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/hatha-yoga-pradipika\/feed\/podcast\/\" class=\"powerpress_link_subscribe powerpress_link_subscribe_rss\" target=\"_blank\" title=\"Subscribe via RSS\" rel=\"nofollow\">RSS<\/a><\/p><\/p>\n\n<\/div><h2 class=\"tabtitle\">Video<\/h2>\n<div class=\"tabcontent\">\n\n<p>.\/.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche \u00dcbersetzung: Solange sich der Atem bewegt, so lange ist auch alles wandelbare des Menschen (Chitta) unstet. 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