{"id":841,"date":"2011-04-07T20:00:25","date_gmt":"2011-04-07T18:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=841"},"modified":"2015-06-23T13:28:13","modified_gmt":"2015-06-23T11:28:13","slug":"03-23-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/03-23-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"03-23 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Angenommen, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> w\u00fcrde sich in den Wald zur\u00fcckziehen, dann w\u00fcrden sich alle anderen auch in den Wald zur\u00fcckziehen. Was w\u00fcrde dann passieren? Es w\u00fcrde ein Chaos entstehen und es w\u00e4re auch nicht gut.<\/p>\n<p>Es gibt einen Sch\u00f6pfungsmythos, der besagt, dass <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Brahma.html\">Brahma<\/a> die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> geschaffen hat. W\u00e4hrend er die Welt schuf, dachte er daran, dass das Schaffen der Welt doch eine anstrengende Geschichte sei und er Unterst\u00fctzung brauche. Daraufhin schuf er die vier Kumaras, als die vier \u201eersten Menschen\u201c. Als die vier <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kumara\" target=\"_blank\">Kumaras<\/a> geboren waren \u00fcberlegten sie sofort: \u201eWarum sollen wir eigentlich die Welt weiter schaffen. Was ist \u00fcberhaupt die Welt? Was ist hinter der Welt? <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wer_bin_ich\" target=\"_blank\">Wer bin ich<\/a>?\u201c Sie \u00fcberlegten einige <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\">Zeit<\/a> und es gibt ein Gesetz, welches besagt: \u201eIst der Sch\u00fcler bereit, ist der Lehrer nicht weit.\u201c Jetzt waren das die vier einzigen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> auf der Welt. Trotzdem musste das Gesetz irgendwie erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie hatten diese intensiven Fragen und deshalb inkarnierte sich <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Shivatext.html\" target=\"_blank\">Shiva<\/a> in seiner Gestalt als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dakshinamurti\" target=\"_blank\">Dakshinamurti<\/a>. Sie verneigten sich vor <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Shivatext.html\">Shiva<\/a>, um zu erfahren, was das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbst\" target=\"_blank\">Selbst<\/a> ist. Shiva hob seine Hand, machte das Jinmudra (Fingergeste), schloss seine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Augen\" target=\"_blank\">Augen<\/a> wieder und meditierte weiter. Die vier Kumaras sahen diese Geste, sie meditierten dar\u00fcber, erkannten die Bedeutung, verwirklichten die Bedeutung und erreichten die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a>. (Der Daumen ist Brahman, der Zeigefinger das Ego. Die anderen drei Finger stehen f\u00fcr die drei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Guna\" target=\"_blank\">Gunas<\/a>. Der kleine Finger ist der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\">Rajas<\/a> Finger, der Mittelfinger ist der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamas\">Tamas<\/a> Finger und der Ringfinger ist der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattva\">Sattwa<\/a> Finger. Normalerweise ist das Ego zusammen mit den drei Gunas. Dadurch sind wir gebunden. Wenn das Ego sich verneigt und sich mit <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Brahman.html\">Brahman<\/a> verbindet, dann ist die Einheit erreicht. Symbolisiert durch den Kreis, der bei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jinmudra\" target=\"_blank\">Jinmudra<\/a> entsteht.) Genau das taten die Kumaras dann. Sie brachten ihren <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> von Gunas weg. Sie erreichten die Selbstverwirklichung, doch Brahma war unzufrieden. Infolgedessen schuf er den Menschen als Mann und Frau. Er schuf eine starke Anziehungskraft zwischen beiden, wohl wissend, dass das die Menschen besch\u00e4ftigen w\u00fcrde. Sie w\u00fcrden nicht so schnell die Selbstverwirklichung erreichen und so konnte die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sch\u00f6pfung\" target=\"_blank\">Sch\u00f6pfung<\/a> weitergehen.<\/p>\n<p>Wenn <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> jetzt nicht gehandelt h\u00e4tte, dann h\u00e4tte die Gefahr bestanden, dass alles <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\">Leben<\/a> ausstirbt. Oder Menschen w\u00fcrden faul werden, anstatt zu meditieren. Tamas und Sattva k\u00f6nnen sich gleichen. Ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\">Mensch<\/a> meditiert, der andere h\u00e4ngt rum und tr\u00e4umt. Der eine ist zufrieden mit wenig, der andere ist zu faul, um irgendetwas in Bewegung zu setzen. Aber gro\u00dfe Menschen sollten auch etwas tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angenommen, Krishna w\u00fcrde sich in den Wald zur\u00fcckziehen, dann w\u00fcrden sich alle anderen auch in den Wald zur\u00fcckziehen. Was w\u00fcrde dann passieren? Es w\u00fcrde ein Chaos entstehen und es w\u00e4re auch nicht gut. Es gibt einen Sch\u00f6pfungsmythos, der besagt, dass Brahma die Welt geschaffen hat. 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