{"id":819,"date":"2011-04-20T20:00:32","date_gmt":"2011-04-20T18:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=819"},"modified":"2015-06-22T15:02:36","modified_gmt":"2015-06-22T13:02:36","slug":"03-10-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/03-10-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"03-10 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>In der Mythologie gibt es die so genannte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kamadhenu\" target=\"_blank\">Kamadhenu<\/a>, die dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vashistha\" target=\"_blank\">Vashistha<\/a> geh\u00f6rte. Sie war eine wunscherf\u00fcllende Kuh. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kama\" target=\"_blank\">Kama<\/a> hei\u00dft \u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\">Wunsch<\/a>\u201c und dhenu hei\u00dft, \u201esie gibt\u201c. Wenn Vashistha irgendetwas brauchte, dann sagte er das seiner Kuh gesagt und sie hat es ihm gegeben. Eines Tages kam der K\u00f6nig Vishwamitra mit einem riesigen Gefolge in die Einsiedelei des Vashistha. Vashistha lud ihn zu einer Mahlzeit ein. Vishwamitra antwortete ihm: \u201eIch habe ein paar hundert Menschen hier in meinem Gefolge. Wie willst du die alle verpflegen? Lass mich weiterziehen.\u201c Vashistha lehnte ab und meinte: \u201eNein, nein, ich bewirte euch gerne.\u201c Vashistha ging zu Kamadhenu, fl\u00fcsterte ihr etwas ins Ohr und im n\u00e4chsten Moment manifestierte sich das gro\u00dfartigste Mahl, was der K\u00f6nig je gesehen und gegessen hatte. Der K\u00f6nig und seine Gefolgsleute schlemmten. Nachdem sie satt waren, wurde der K\u00f6nig allerdings sehr gierig. Er sagte zu Vashistha: \u201eDu, Vashistha, du brauchst so eine Kuh doch \u00fcberhaupt nicht. Ich gebe dir alles, was du brauchst. Gib mir diese Kuh, ich habe eine bessere Verwendung f\u00fcr sie.\u201c Vashistha lehnte ab und daraufhin nahm Vishmamitra die Kuh mit Gewalt. Mithilfe von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Mantras.html\" target=\"_blank\">Mantras<\/a> holte Vashistha seine Kuh zur\u00fcck. Diese Mantras waren st\u00e4rker als alle Macht der Soldaten. Vishwamitra wurde \u00e4rgerlich und meinte: \u201eOkay, wenn spirituelle Kr\u00e4fte st\u00e4rker als weltliche Kr\u00e4fte sind, dann will ich auch spirituelle Kr\u00e4fte bekommen.\u201c Daraufhin ruhte er nicht bis er alle seine W\u00fcnsche und alle seine Gedanken bezwungen und die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> erreicht hatte.<\/p>\n<p>Diese Geschichte l\u00e4sst sich vielf\u00e4ltig interpretieren. Wir selbst sind nicht so getrennt, wie wir uns das vielleicht vorstellen. Eigentlich sind wir wie Zellen in einem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\">K\u00f6rper<\/a>. Wenn die Zelle das tut, was sie im K\u00f6rper tun soll, dann bekommt sie auch die N\u00e4hrstoffe, die sie braucht. Angenommen in unserem Zeigefinger gibt es eine Zelle. Was muss diese Zelle tun, damit sie ern\u00e4hrt wird? Eigentlich muss sie nur ihre <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> erf\u00fcllen und dann die N\u00e4hrstoffe annehmen, die der K\u00f6rper ihr gibt. Angenommen diese eine Zelle w\u00fcrde jetzt sagen, dass sie mehr N\u00e4hrstoffe haben m\u00f6chte, da das, was sie bekommt, ihr nicht ausreicht. Au\u00dferdem macht sie weniger als ihre Nachbarzellen. Eine Weile lang macht sie nichts f\u00fcr den K\u00f6rper, sondern wird einfach nur noch dicker und faulenzt. Wie nennt sich so eine Zelle? Krebszelle. Eine Krebszelle tut nichts mehr f\u00fcr den K\u00f6rper, sie absorbiert nur noch N\u00e4hrstoffe. Und es hei\u00dft, dass solche Krebszellen st\u00e4ndig im K\u00f6rper entstehen. Was macht der K\u00f6rper, wenn er ein gutes Immunsystem hat? Er eliminiert sie. Das Problem ist dann nur, wenn diese Zelle zu viele andere Zellen ansteckt, und zu viele Zellen zu diesem Egoismus konvertieren, dann macht der K\u00f6rper einen Wall um diese Zellen und das ganze wird zu einem Tumor, der getrennt ist vom restlichen Gewebe. Es ist der K\u00f6rper, der versucht den Tumor einzuengen. Die Krebszellen werden versuchen, wenigstens ein paar Blutgef\u00e4\u00dfe hineinzubekommen, so dass sie wenigstens ein paar N\u00e4hrstoffe bekommen, um dadurch den Tumor von innen heraus zu vergr\u00f6\u00dfern und Metastasen zu bilden. Der K\u00f6rper bem\u00fcht sich weiterhin einzuengen. Angenommen, die Krebszellen sind erfolgreich darin, Metastasen zu bilden, dann verl\u00e4sst irgendwann der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Astralk\u00f6rper\" target=\"_blank\">Astralk\u00f6rper<\/a> den physischen K\u00f6rper und die Krebszellen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/yoga-reinkarnation-lehren\/kunst-des-sterbens.html\">sterben<\/a> alle ab. Die Krebs\u00fcberlebensstrategie ist nicht sehr hilfreich.<\/p>\n<p>Im menschlichen K\u00f6rper gibt es mehr Zellen, die nicht die menschliche DNA haben, als andere Zellen. Wir haben mehr Bakterien, Viren und Pilze in uns, als wir K\u00f6rperzellen in uns haben. Das sch\u00f6ne ist, dass sich die Mehrheit der anderen Zellen wunderbar in den K\u00f6rper eingliedern. Die Zellen, die wunderbar mit dem menschlichen K\u00f6rper zusammenarbeiten, k\u00f6nnen sehr lange \u00fcberleben. Manche bekommt man schon im Mutterleib mit, manche mit der Muttermilch oder mit anderem. Sie arrangieren sich mit dem menschlichen K\u00f6rper. Wir k\u00f6nnten gar nicht richtig verdauen, wenn wir nicht diese Bakterien h\u00e4tten. Auch in der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yogatherapie\/frage-antwort\/haut-haar\/\" target=\"_blank\">Haut<\/a> gibt es viele dieser Bakterien. Die Haut kann auch nur gesund sein, wenn diese Bakterien da sind. Wenn man zu aggressive Seifen nutzt werden nicht nur der Dreck und die Fettschutzschicht der Haut weggewaschen, sondern auch die Bakterien der Haut und dann geht die Haut kaputt.<\/p>\n<p>Daneben gibt es Zellen, die sich nicht mit unserem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\">K\u00f6rper<\/a> arrangieren. Sie tun nichts f\u00fcr uns. Infolgedessen werden die meisten von ihnen erst einmal eliminiert. Jeden Tag dringen etwa 50.000 neue Bakterien in den K\u00f6rper ein und der K\u00f6rper eliminiert sie normalerweise sehr zuverl\u00e4ssig. Wenn sie nicht fr\u00fch genug umgebracht werden, weil wir es nicht sofort merken, dann wird es etwas komplizierter. Der K\u00f6rper muss mehr tun. Im schlimmsten Fall wird man krank und der K\u00f6rper stirbt. Mit dem K\u00f6rper sterben dann auch alle Krankheitserreger. Es ist nie hilfreich seinen Wirt immer nur auszusaugen. Es ist nie hilfreich, immer nur egoistisch zu sein. Das gleiche gilt auch f\u00fcr Menschen. Menschen sind im Grunde genommen n\u00e4mlich nur Zellen. Wenn die Zelle will, dass es ihr gut geht, dass es ihr langfristig gut geht und ihren Nachfahren auch \u2013 sie teilt sich ja \u00f6fters auch mal &#8211; dann muss sie selbst etwas f\u00fcr den K\u00f6rper tun und bereitwillig die N\u00e4hrstoffe annehmen. Angenommen, die Zelle w\u00fcrde sich jetzt sagen: \u201eIch bin heroisch, aufopfernd. Ich werde keine N\u00e4hrstoffe mehr annehmen. Ich werde nur noch geben.\u201c Was w\u00fcrde dann mit dieser Zelle passieren? Sie w\u00fcrde absterben. Das kommt \u00fcbrigens auch \u00f6fters im K\u00f6rper vor. Es gibt Zellen, die aus irgendwelchen Gr\u00fcnden pl\u00f6tzlich keine N\u00e4hrstoffe mehr aufnehmen und dann ebenfalls absterben. Das ist dieses <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Opfer\" target=\"_blank\">Opfer<\/a>. Wir nehmen an, was wir bekommen und wir tun das, f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/gemeinschaft\/\" target=\"_blank\">Gemeinschaft<\/a>, f\u00fcr Gott, f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erde\" target=\"_blank\">Erde<\/a>, f\u00fcr die Menschen, die um uns herum sind. Woher wei\u00df eine Zelle, was ihre Aufgabe ist?<\/p>\n<p>Einmal wei\u00df sie es durch ihren Standort. Dort wo sie ist, ergeben sich einzelne Aufgaben f\u00fcr sie. Zum zweiten wei\u00df sie es durch ihre eigene <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Natur\" target=\"_blank\">Natur<\/a>. Nehmen wir mal an, eine Schwei\u00dfdr\u00fcse w\u00fcrde sich jetzt \u00fcberlegen, dass Schwei\u00dfabsonderung nicht so gut ist und stattdessen lieber W\u00e4rme und K\u00e4lte \u00fcbertragen wollen. Da ist sie dann fehl am Platz. Es klappt nicht gut mit ihr. Allerdings gibt es auch Zellen, die Aufgaben von anderen Zellen \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Zum einen gibt es die Stammzellen, die sich in jede beliebige Zelle weiterentwickeln k\u00f6nnen, was hoch faszinierend ist. Zum anderen gibt es andere Zellen. Nehmen wir mal an, das Kreuzband w\u00e4re gerissen, dann k\u00f6nnte der Chirurg ein St\u00fcckchen von der Quadrizepssehne herausschneiden und als k\u00fcnstliches Kreuzband in den K\u00f6rper einsetzen. Diese Zellen werden dann die Funktionen des Kreuzbandes \u00fcbernehmen. Das machen sie sehr gut. Unser K\u00f6rper macht es \u00f6fters, dass eine Zelle in einen v\u00f6llig anderen Teil des K\u00f6rpers kommt und ihr Aufgabengebiet wechselt. Manche Zellen, wie z.B. die Stammzellen, haben eine gr\u00f6\u00dfere F\u00e4higkeit sich anzupassen als andere, die so spezialisiert sind, dass sie eine spezifische Aufgabe \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Eine Nervenzelle kann z.B. nicht pl\u00f6tzlich zur Muskelzelle werden. Eine Muskelzelle jedoch kann die Aufgaben einer anderen Muskelzelle \u00fcbernehmen. Und das ist das, woraus unser <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/karma-gesetz\/4-karma-gesetz-der-evolution\/dharma-und-karma.html\">Dharma<\/a> letztlich kommt. Unser Dharma kommt aus der Kombination von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swarupa\" target=\"_blank\">Swarupa<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swabhava\" target=\"_blank\">Swabhava<\/a>. Swarupa + <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a> = <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swadharma\" target=\"_blank\">Swadharma<\/a>. Swarupa, unsere Natur, so \u00e4hnlich schreibt auch Paulus in seinen Briefen: Menschen haben verschiedene Talente und es ist ihre Aufgabe, diese Talente zum Wohl der Gemeinde einzusetzen. Er sagt ferner, die Gemeindeleiter h\u00e4tten die Aufgabe die Talente ihrer Gemeindemitglieder zu koordinieren und dem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen zuzuf\u00fchren zum Wohl der Gemeinde.<\/p>\n<p>So \u00e4hnlich ist es auch bei uns. Wir haben Talente, F\u00e4higkeiten, M\u00f6glichkeiten und diese m\u00fcssen wir einsetzen. Allerdings k\u00f6nnen wir sie nicht einfach so einsetzen. Angenommen, man w\u00e4re ein K\u00fcnstler mit gro\u00dfen k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeiten und k\u00f6nnte fantastisch malen. Jetzt gibt es gerade eine riesige \u00dcberschwemmung. Was ist jetzt die Aufgabe unseres K\u00fcnstlers?<\/p>\n<p>Seine Aufgabe ist es, jetzt Menschen zu retten. Auch wenn er vorher immer gedacht hat, er w\u00e4re k\u00f6rperlich schwach und unf\u00e4hig Dinge zu tun, ist es jetzt seine Aufgabe zu helfen und k\u00f6rperlich aktiv zu sein. Swarupa ist die eine Sache, Karma ist die andere Sache. Aus dem, was wir innerlich f\u00fchlen und den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden ergibt sich unser Swadharma. Aus unserer Swarupa ergibt sich auch, wie wir mit unseren karmischen Aufgaben umgehen.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hle euch mal eine Sache aus meinem Leben. Es war eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erkenntnis\" target=\"_blank\">Erkenntnis<\/a>, die ich zu der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\">Zeit<\/a> gewonnen habe, als ich ein Pariser <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\">Yogazentrum<\/a> leitete. Die Yogar\u00e4ume waren im f\u00fcnften Stock und es gab keinen Aufzug. Das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\">Zentrum<\/a> war sehr gut besucht. Wir hatten jeden Abend an die hundert Teilnehmer, f\u00fcr die wir auch immer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/vegetarisch-leben\/kochkurs.html\">gekocht<\/a> haben. Zum Essen blieben zwar immer nur 30 oder 40 Menschen, aber f\u00fcr diese Menschen brauchten wir doch eine Menge an Obst und Gem\u00fcse, was immer die f\u00fcnf Stockwerke hoch geschafft werden musste. Wie konnte man das jetzt am Geschicktesten machen? Verschiedene Menschen hatten die K\u00fcchenleitung und Aufgabe desK\u00fcchenleiters war es, daf\u00fcr zu sorgen, dass das Gem\u00fcse da war. Der erste K\u00fcchenleiter war ein sehr kr\u00e4ftiger und gleichzeitig sehr sch\u00fcchterner Mann, der selbst einkaufen ging und die gesamten Lebensmittel hochbrachte. Der zweite K\u00fcchenchef war ziemlich faul und gleichzeitig auch sehr geschickt. Er hat mit allen Gem\u00fcseh\u00e4ndlern gesprochen, bis er jemanden gefunden hat, der das Gem\u00fcse anlieferte. Heute ist es \u00fcblich, dass Dinge angeliefert werden. Vor 20 Jahren war das nicht besonders weit verbreitet. Der Mann konnte aber gut sprechen und hat immer mit den Lieferanten gesprochen. Irgendwann wurde er mal kritisiert, dass er zuviel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zeit\" target=\"_blank\">Zeit<\/a> mit denen verbrachte, noch dazu, wenn er \u00fcber alles M\u00f6gliche mit ihnen sprach. Darauf antwortete er nur gelassen: \u201eWenn ich nicht mit ihnen reden w\u00fcrde, dann m\u00fcsste ich es selbst transportieren. Da rede ich lieber.\u201c Er hat seine Swarupa zur Erf\u00fcllung seiner Aufgabe eingesetzt. Sp\u00e4ter hat er dann das Center gewechselt und prompt wurde nicht mehr geliefert und der neue K\u00fcchenchef musste es wieder hoch tragen. Er hatte aber wieder eine andere Technik entwickelt. F\u00fcr ihn war es leicht mit Menschen in Kursen, die morgens kamen, zu sprechen. Mit denen hat er dann ausgemacht, dass sie nach dem Yogakurs mit runtergehen und ihm beim Hochtragen der Lebensmittel helfen.<\/p>\n<p>Verschiedene Menschen nutzen verschiedene Talente. Einer kann Arabisch sprechen und unterh\u00e4lt sich mit den Lieferanten. Der n\u00e4chste Mann nutzte seine k\u00f6rperliche Kraft und der letzte K\u00fcchenchef sein Talent, Sch\u00fcler zum selbstlosen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dienen\" target=\"_blank\">Dienen<\/a> zu bringen.<\/p>\n<p>Und so k\u00f6nnen wir \u00f6fters \u00fcberlegen, dass wir diese und jene Aufgabe, dieses und jenes <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a> haben und wie wir sie mit der eigenen pers\u00f6nlichen Swarupa, den eigenen pers\u00f6nlichen Talenten am besten l\u00f6sen k\u00f6nnen. Wir sollten nicht \u00fcberlegen, wie w\u00fcrde ich diese <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> l\u00f6sen, wenn ich jemand anderes w\u00e4re. Manchmal denken wir, das m\u00fcssten wir eigentlich so und so machen. Das ist nicht die Aussage von Swarupa. Es gibt kein \u201eeigentlich m\u00fcssten wir es so und so machen.\u201c Wir m\u00fcssen es so machen, wie wir pers\u00f6nlich es machen k\u00f6nnen. Und das ist oft eine hilfreiche Frage, die wir uns da stellen k\u00f6nnen. Normalerweise lehren wir, wenn man Hatha Yoga unterrichtet nicht die Asanas selbst mitzumachen. Wir sollen uns auf die Sch\u00fcler und nicht auf uns selbst einstellen. Es gab irgendwann mal ein Intensivseminar, das von morgens um 6.00 Uhr bis abends um 22.00 Uhr ging und zwischendurch gab es noch viel zu tun und ich wusste, ich brauche zwischendurch meine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\" target=\"_blank\">Asanas<\/a>. Dann habe ich \u00fcberlegt, wie ich es machen kann, dass ich jetzt zu meinen Asanas komme. Dann habe ich eine Ausnahme gemacht und bei einer der beiden Stunden einfach mitgemacht. Ich brauche meine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\">Asanas<\/a>, wenn ich sie nicht mache, dann ist es nicht gut. Ich hoffe, ich komme nie karmisch in die Situation, dass ich sie nicht machen kann. Mein Karma war jetzt, den Kurs zu unterrichten. Der andere, der den Kurs h\u00e4tte geben k\u00f6nnen, war ausgefallen. Heute ist das Gott sei dank nicht mehr so. Wir haben gen\u00fcgend Yogalehrer, die all das unterrichten k\u00f6nnten, was ich unterrichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, was ich euch erz\u00e4hlen m\u00f6chte, ist das Folgende: Eine Leiterin einer zweij\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ausbildung-weiterbildung\/yogalehrer-ausbildung.html\">Yogalehrerausbildung<\/a> hatte ein Problem. Ihre <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mutter\" target=\"_blank\">Mutter<\/a> war krank geworden und musste gepflegt werden. Infolgedessen konnte sich die Leiterin nicht auf die Kurse vorbereiten. Wie l\u00f6st man dieses Problem? Man kann versuchen, jemanden aus einem anderen Zentrum anzufordern oder jemanden zu finden, der die Pflege der Mutter \u00fcbernimmt. Beides klappte nicht. Daraufhin verteilte sie Referate. Die Teilnehmer sollten selbst \u00fcber die Themen referieren. Das trainiert bei den Teilnehmern die F\u00e4higkeit Vortr\u00e4ge zu geben, was ja auch zu einer Yogalehrerausbildung dazugeh\u00f6rt und es f\u00fchrt dazu, dass die Teilnehmer sich untereinander auch ein bisschen n\u00e4her kommen. Aus der Not heraus hat sich eine Tugend entwickelt und weil es sehr gut geklappt hatte, wird es heute in den 2-j\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ausbildung-weiterbildung\/yogalehrer-ausbildung.html\">Yogalehrerausbildung<\/a>en \u00f6fters so gemacht. So k\u00f6nnen wir auch schauen, was ist unser Karma. Anatomie und Physiologie geh\u00f6rt dazu. In jedem Fall war die Swarupa: ich habe keine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\">Zeit<\/a> mich darauf vorzubereiten. Was ist die L\u00f6sung? Referate halten zu lassen. Das soll jetzt nicht hei\u00dfen, dass wann immer Referate gegeben werden, Lehrer sich nicht vorbereitet haben. Manchmal sollen sich die Teilnehmer auch nur n\u00e4her kennen lernen. So kann man damit umgehen.<\/p>\n<p>Es ist sehr wichtig sich zu vergegenw\u00e4rtigen, wann immer ihr in einer Situation seid k\u00f6nnt ihr schauen, was das f\u00fcr eine Situation ist, was eure Aufgabe ist und ihr k\u00f6nnt \u00fcberlegen: wie kann ich meine spezifischen F\u00e4higkeiten daf\u00fcr einsetzen? Nicht \u00fcberlegen, wie w\u00fcrde xy machen, sondern \u00fcberlegen, wie kann ich meine spezifischen F\u00e4higkeiten einbringen?<\/p>\n<p>Ich habe viele Worte gebraucht, um den Vers des Opfers zu erkl\u00e4ren. Wir sind nicht so vertraut mit Opferritualen, sondern eher mit Wissenschaft und Zellbiologie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Mythologie gibt es die so genannte Kamadhenu, die dem Vashistha geh\u00f6rte. Sie war eine wunscherf\u00fcllende Kuh. Kama hei\u00dft \u201eWunsch\u201c und dhenu hei\u00dft, \u201esie gibt\u201c. Wenn Vashistha irgendetwas brauchte, dann sagte er das seiner Kuh gesagt und sie hat es ihm gegeben. 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