{"id":760,"date":"2011-06-13T20:00:40","date_gmt":"2011-06-13T18:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=760"},"modified":"2014-12-15T17:19:51","modified_gmt":"2014-12-15T16:19:51","slug":"02-48-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/02-48-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"02-48 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Bindungen kann man auch mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verhaftung\" target=\"_blank\">Verhaftungen<\/a> \u00fcbersetzen. Der 48. Vers ist einer der ber\u00fchmtesten Verse der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a>. \u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samatva\" target=\"_blank\">Samatva<\/a>\u201c, wie es im Sanskrittext hei\u00dft, bedeutet \u201eAusgeglichenheit im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Als erstes lehrt <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> uns frei von Gegensatzpaaren zu sein. Dann sollen wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattva\" target=\"_blank\">Sattva<\/a> erh\u00f6hen und uns nicht an Sattva verhaften. Wir sollen handeln um der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handlung\" target=\"_blank\">Handlung<\/a> nicht der Fr\u00fcchte willen. Wir sollen es engagiert, nicht m\u00fc\u00dfig, tun und gleichm\u00fctig in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erfolg\" target=\"_blank\">Erfolg<\/a> und Misserfolg sein. Zwischen Fr\u00fcchten ernten und Erfolg und Misserfolg besteht ein Unterschied.<\/p>\n<p>Er hat als erstes gesagt: Frei von Gegensatzpaaren. Dann hat er gesagt, sattvig, danach frei von Erlangen und Behalten, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handeln\" target=\"_blank\">handeln<\/a> um der Handlung willen, nicht f\u00fcr die Fr\u00fcchte. Erfolg und Misserfolg sind das Ergebnis der Handlung.<\/p>\n<p>Angenommen ihr bekommt auf eurer Arbeit ein Projekt anvertraut. Ihr bearbeitet es sorgf\u00e4ltig und am Ende, wenn das Projekt fertig gestellt ist, lobt euch euer Chef, wie gut es geworden ist, und ihr bekommt eine Pr\u00e4mie daf\u00fcr. Zwei Wochen sp\u00e4ter spricht euch euer Chef erneut an und sagt, er f\u00e4nde euer Projekt nach wie vor ganz toll, nur leider hat der Vorstand euer Projekt verworfen. Wie f\u00fchlt ihr euch dann? Ihr habt die Pr\u00e4mie bekommen, die Fr\u00fcchte geerntet, aber das Ergebnis war nicht gut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder angenommen, ihr macht heute jemanden einen tollen Vorschlag. Der Vorschlag wird umgesetzt und das f\u00fchrt dazu, dass 20% der Arbeitskr\u00e4fte eingespart werden k\u00f6nnen und ihr selbst seid unter den 20%. Das Projekt war ein Erfolg, aber die Fr\u00fcchte waren schlecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nehmen wir ein weiteres Beispiel zur Hilfe. Angenommen ihr gebt einen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare.html\" target=\"_blank\">Yogakurs<\/a> vielleicht sogar auf Spendenbasis. Zum Schluss loben euch die Teilnehmer. In der vorletzten Stunde sprechen sie von den fantastischen Wirkungen, die das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga.html\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> auf sie hat. In der letzten Stunde lasst ihr einen Klingelbeutel herumgehen, und jeder gibt 50 Cent. Ihr bekommt also kaum Fr\u00fcchte der Handlung, habt aber ein gutes Ergebnis erzielt.<\/p>\n<p>Oder ihr startet einen Yogakurs mit vielen Teilnehmern. In der dritten Stunde ist nur noch die H\u00e4lfte der Menschen da, in der f\u00fcnften Stunde sind nur noch zwei Teilnehmer anwesend und in der siebten Stunde seid ihr allein. Vielleicht schreiben euch noch drei oder vier Menschen, wie toll sie den Kurs gefunden haben und danken euch. Dann habt ihr gute Fr\u00fcchte geerntet, seid relativ gut bezahlt worden, doch das Ergebnis ist nicht so gut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist wichtig die Bhagavad Gita richtig zu verstehen. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> sagt uns, wir sollen gleichm\u00fctig in Erfolg und Misserfolg sein. Er r\u00e4t uns nicht, gleichg\u00fcltig zu sein.<\/p>\n<p>Man kann sich sagen, dass man seinen Yogakurs einfach unterrichtet, wenn es jemandem gef\u00e4llt ist es okay, wenn es niemandem gef\u00e4llt ist es auch okay. Und wenn man dann zum f\u00fcnften Mal einen <a href=\"http:\/\/mein.yoga-vidya.de\/yoga-anfaengerkurs-video\" target=\"_blank\">Anf\u00e4ngerkurs<\/a> mit 20 Teilnehmern in der vierten Stunde auf zwei Teilnehmer reduziert hat, denken, die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aspirant\" target=\"_blank\">Aspiranten<\/a> oder Yogasch\u00fcler von heute taugen nichts mehr. Sie sind f\u00fcr mich nicht gut genug und ich mache was ich will. Das ist nicht im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sinne\" target=\"_blank\">Sinne<\/a> von Krishna. Er sagt extra, wir sollen nicht m\u00fc\u00dfig sein. So zu denken w\u00e4re eine Form von m\u00fc\u00dfig sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bindungen kann man auch mit Verhaftungen \u00fcbersetzen. 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