{"id":752,"date":"2011-06-16T20:00:03","date_gmt":"2011-06-16T18:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=752"},"modified":"2014-12-15T16:50:49","modified_gmt":"2014-12-15T15:50:49","slug":"02-45-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/02-45-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"02-45 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> gibt uns jetzt viele Tipps, wie wir auf dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Spiritualit\u00e4t\" target=\"_blank\">spirituellen<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege.html\" target=\"_blank\">Weg<\/a> voranschreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir sollen uns \u00fcber die drei Eigenschaften, die drei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Guna\" target=\"_blank\">Gunas<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattva\" target=\"_blank\">Sattva<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\" target=\"_blank\">Rajas<\/a>, und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamas\" target=\"_blank\">Tamas<\/a>, erheben. Tamas bedeutet \u201eTr\u00e4gheit, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dunkelheit\" target=\"_blank\">Dunkelheit<\/a>, Blendung\u201c. Rajas bedeutet \u201eUnruhe, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leidenschaft\" target=\"_blank\">Leidenschaft<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gier\" target=\"_blank\">Gier<\/a>\u201c. Sattva bedeutet \u201e<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_reinheit.html\" target=\"_blank\">Reinheit<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Licht\" target=\"_blank\">Licht<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Freude\" target=\"_blank\">Freude<\/a>\u201c, die aus dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbst\" target=\"_blank\">Selbst<\/a> heraus kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als weiteren Tipp r\u00e4t er uns, uns von Gegensatzpaaren (Dvandvo) zu befreien. Gegensatzpaare k\u00f6nnen z.B. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vergn\u00fcgen\" target=\"_blank\">Vergn\u00fcgen<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Schmerz\" target=\"_blank\">Schmerz<\/a>, Lob und Tadel, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Reichtum\" target=\"_blank\">Reichtum<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Armut\" target=\"_blank\">Armut<\/a> sein.<\/p>\n<p>Es hilft wenn wir \u00f6fters \u00fcberlegen, wann wir in den Dvandvos gefangen sind und uns dann sagen: \u201eIch bin nicht diese Dvandvos. Ich weile in Sattva.\u201c Das widerspricht jetzt dem, was Krishna zuvor sagte. Erst r\u00e4t er uns, \u00fcber die drei Gunas hinauszuwachsen, jetzt sagt er, wir sollen Sattva kultivieren. Man kann diese Aussage wie eine Art Leiter verstehen. Zuerst m\u00fcssen wir Tamas und Rajas \u00fcberwinden, indem wir Sattva erh\u00f6hen. Wenn wir Sattva erh\u00f6ht haben, ist der n\u00e4chste Schritt nicht an Sattva zu haften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oft fragen mich <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a>, wie es zu verstehen ist, dass <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Shivatext.html\" target=\"_blank\">Shiva<\/a> Tamas repr\u00e4sentiert. Darauf antworte ich, dass Shiva nicht wirklich Tamas repr\u00e4sentiert. Shiva steht symbolisch f\u00fcr die Zerst\u00f6rung, f\u00fcr die Aufl\u00f6sung. Manchmal wird gesagt, Shiva w\u00e4re tamasig, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Vishnu.html\" target=\"_blank\">Vishnu<\/a> sattvig und <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Brahma.html\" target=\"_blank\">Brahma<\/a> rajasig. Vermutlich w\u00fcrden weder die Verehrer Shivas, noch die Verehrer Vishnus oder Brahmas diesen Aussagen zustimmen. Begr\u00fcndet werden diese Annahmen immer damit, dass Brahma etwas erschafft, also rajassig ist. Vishnu bewahrt die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a>, ist also sattvig und Shiva zerst\u00f6rt etwas, ist also tamassig. Oft wird Shiva auch dargestellt wie er am Krematorium auf Leichen sitzt und Sch\u00e4del in der Hand h\u00e4lt. Das ist seine Eigenschaft als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kapala\" target=\"_blank\">Kapala<\/a> (Gott der Sch\u00e4del). Shiva ist der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a>, der den Tamas zerst\u00f6rt. Auch die Zerst\u00f6rung kann positive Aspekte haben. Um etwas Neues entstehen zu lassen, muss Altes zerst\u00f6rt werden. Wenn ich einatme wird Sauerstoff zerst\u00f6rt, Kohlendioxid geschaffen und das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> wird erhalten. Im Atemvorgang sind alle drei Gunas enthalten. F\u00fcr uns Menschen, ist es gut, Tamas und Rajas zu reduzieren und Sattva zu erh\u00f6hen damit wir ausgeglichener, reiner, und leichter <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\" target=\"_blank\">meditieren<\/a> k\u00f6nnen. Dann w\u00e4ren auch unsere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kosha\" target=\"_blank\">Koshas<\/a>, unsere H\u00fcllen reiner und durchl\u00e4ssiger. Und wenn sie durchl\u00e4ssig sind dann k\u00f6nnen wir unser Selbst besser wahrnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Krishna lehrt uns in der gesamten Bhagavad Gita, wie wir Sattva erh\u00f6hen k\u00f6nnen. In den ersten Kapiteln erl\u00e4utert er uns das noch recht theoretisch. In den letzten sechs Kapiteln, den Kapiteln des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jnana_Yoga\" target=\"_blank\">Jnana Yoga<\/a>, erl\u00e4utert er uns das recht praktisch. Krishna beginnt die Bhagavad Gita, indem er uns \u00fcber die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Weisheit\" target=\"_blank\">Weisheit<\/a> des Selbst lehrt. Dem folgt eine Unterweisung ins <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Karma_Yoga\" target=\"_blank\">Karma Yoga<\/a>. Er lehrt uns, welches die richtige Einstellung zum <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handeln\" target=\"_blank\">Handeln<\/a> ist. Danach lehrt er uns wie wir <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/Wonne\/bhakti.html\" target=\"_blank\">Bhakti<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a> zu Gott entwickeln k\u00f6nnen und erst dann spricht er \u00fcber Rajas, Tamas und Sattva. Wir sollen immer das sattvige tun, ohne daran verhaftet zu sein. Dieser Lehre folgt einer Erl\u00e4uterung, wie wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Deva\" target=\"_blank\">Devas<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Asura\" target=\"_blank\">Asuras<\/a>, die g\u00f6ttlichen und d\u00e4monischen Eigenschaften, unterscheiden k\u00f6nnen. Krishna r\u00e4t uns immer das G\u00f6ttliche zu w\u00e4hlen. Er spricht \u00fcber <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prakriti\" target=\"_blank\">Prakriti<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swabhava\" target=\"_blank\">Swabhava<\/a> und sagt uns, dass es gut ist unserer <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Svarupa\" target=\"_blank\">Swarupa<\/a> zu folgen. Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, m\u00fcssen wir erst \u00fcberlegen, was w\u00e4re sattvig, tamasig oder rajassig und dann m\u00f6glichst das sattvige w\u00e4hlen. Daneben k\u00f6nnen wir auch \u00fcberlegen, was g\u00f6ttlich und was d\u00e4monisch w\u00e4re. Doch im Grunde genommen sind Materialisten Asuras. Sie wollen ihre <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\">W\u00fcnsche<\/a> erf\u00fcllen und die Methoden gehen oft \u00fcber die Einhaltung von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ethik\" target=\"_blank\">ethischen<\/a> Prinzipien hinaus. Das gilt es zu vermeiden. Als n\u00e4chstes folgt die \u00dcberlegung, was meine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflicht<\/a> aus dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\" target=\"_blank\">Karma<\/a> heraus ist, und was meine Wesensnatur ist. Diese Kriterien machen die Essenz der Bhagavad Gita aus.<\/p>\n<p>Nehmen wir mal als Beispiel an, ein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> liegt in seinem eigenen Blut auf der Stra\u00dfe. Unsere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> w\u00e4re es, ihm zu helfen. Oder: Wir haben ein <a href=\"http:\/\/www.kinder-yoga.cc\/\" target=\"_blank\">Kind<\/a> in die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> gesetzt. Dann w\u00e4re es unsere Aufgabe, uns um das Kind zu sorgen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes m\u00fcssen wir \u00fcberpr\u00fcfen, welche Swarupa, welches <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swadharma\" target=\"_blank\">Swadharma<\/a>, welche Prakriti wir haben. Wenn Krishna von Swarupa spricht, dann meint er die relative Wesensnatur, also unsere tiefe <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pers\u00f6nlichkeit\" target=\"_blank\">Pers\u00f6nlichkeit<\/a>. Sie wird auch als Swabhava bezeichnet, das tiefe innere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a>, oder auch Prakriti, unsere tiefe innere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Natur\" target=\"_blank\">Natur<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Swabhava verschiedener Menschen ist sehr verschieden. Der eine Mensch z.B. hat einen hohen Gerechtigkeitssinn. Dann ist es seine Aufgabe sich f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gerechtigkeit\" target=\"_blank\">Gerechtigkeit<\/a> zu engagieren. Jemand anderes, der nicht diesen hohen Gerechtigkeitssinn hat, sondern das innere Bed\u00fcrfnis andere zu lehren, anderen zu helfen, sollte Lehrer werden. Ein dritter Mensch zum Beispiel, der den Menschen materiell helfen m\u00f6chte, k\u00f6nnte Anlageberater werden oder selbst viel verdienen, um dann viel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geld\" target=\"_blank\">Geld<\/a> f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke zu spenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\" target=\"_blank\">Arjuna<\/a> hat ein gewisses <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/karma-gesetz\/4-karma-gesetz-der-evolution\/dharma-und-karma.html\" target=\"_blank\">Dharma<\/a>, eine Pflicht. Er hat ein Swadharma, pers\u00f6nliche Aufgaben, die er erf\u00fcllen muss. Krishna fordert Arjuna immer wieder auf, sich seines Dharmas bewusst werden und sich anhand seines Dharmas, Swadharmas, Swarupa und Swabhava zu entscheiden. Sie sind ma\u00dfgeblich f\u00fcr seine Handlungen. Allerdings deutet er das hier nur an. In sp\u00e4teren Kapiteln gibt er praktischere Hinweise darauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus dem Zusammenspiel von Karma (\u00e4u\u00dferer Situation) und Swarupa (innere Natur) ergibt sich also Swadharma, die innere Pflicht.<\/p>\n<p>Swarupa muss unterschieden werden von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Raga\" target=\"_blank\">Raga<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dwesha\" target=\"_blank\">Dwesha<\/a> (M\u00f6gen und Nichtm\u00f6gen) und muss auf sattvige Weise gelebt werden. Das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> der Swarupa muss ethisch sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So lange, wie wir im physischen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\">K\u00f6rper<\/a> leben, haben wir Anteile von Sattva, Rajas und Tamas. Immer sollten wir versuchen Sattva zu erh\u00f6hen. Wir k\u00f6nnen Sattva erh\u00f6hen, indem wir sattvige <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Nahrung\" target=\"_blank\">Nahrung<\/a> essen, eine sattvige Sprache verwenden. Wir k\u00f6nnen sattvig, rajasig und tamasig mit anderen sprechen. Das hat einen Einfluss auf unseren <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Emotion\" target=\"_blank\">Emotionen<\/a>. Wir k\u00f6nnen sattvige, rajasige oder tamasige Musik h\u00f6ren, sattvige, rajasige oder tamasige B\u00fccher lesen. Geschichten von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Heilige\" target=\"_blank\">Heiligen<\/a> z.B. sind sattvig. Liebesromane sind rajasig. Wir k\u00f6nnen auch sattvige, rajasige und tamasige K\u00f6rper\u00fcbungen machen oder Kleidung tragen. Auch unsere Wohnung k\u00f6nnen wir mittels dieser Gunas einrichten. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir auch aufpassen, denn wir leben auch in bestimmten Lebensumst\u00e4nden. Angenommen ihr habt eine Familie. Euer Ehemann, Ehefrau, oder Lebensgef\u00e4hrte\/in ist auf einem anderen Weg. Jetzt lebt man mit diesen Menschen zusammen, man handelt aus seiner Swarupa heraus, man liebt sich sehr und heiratet. Man hat ein gemeinsames Karma und der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Respekt\" target=\"_blank\">Respekt<\/a> vor den W\u00fcnschen des Partners geh\u00f6rt auch dazu. Man kann Kompromisse eingehen, die dann wahrscheinlich nicht so sattvig sind, wie man es selber gerne h\u00e4tte. Dann ist es wichtig f\u00fcr uns, uns nicht an Sattva zu h\u00e4ngen, sie nicht zu einer goldenen Fessel werden zu lassen. Es gibt Menschen, die sehr stark an Sattva verhaftet sind, dass sie, wenn sie irgendwo eingeladen sind und der Salat nicht aus organisch\/\u00f6kologischem Anbau ist, mit einem schimpfen. Dieses Beispiel zeigt, dass man es mit Sattva auch \u00fcbertreiben kann. Und manchmal ergibt das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\" target=\"_blank\">Karma<\/a>, dass wir nicht 100% sattvig sein k\u00f6nnen. Trotzdem sollten wir es nicht unterbewerten. Und ich glaube viele <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aspirant\" target=\"_blank\">Aspiranten<\/a> k\u00fcmmern sich zu wenig um Sattva. Es ist wichtig, dass wir uns um Sattva bem\u00fchen, und \u00f6fters mal ehrlich zu uns selbst sind und schauen, wie viel Sattva wir wirklich haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krishna gibt uns jetzt viele Tipps, wie wir auf dem spirituellen Weg voranschreiten k\u00f6nnen. Wir sollen uns \u00fcber die drei Eigenschaften, die drei Gunas, Sattva, Rajas, und Tamas, erheben. Tamas bedeutet \u201eTr\u00e4gheit, Dunkelheit, Blendung\u201c. Rajas bedeutet \u201eUnruhe, Leidenschaft, Gier\u201c. 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