{"id":688,"date":"2011-07-25T20:00:19","date_gmt":"2011-07-25T18:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=688"},"modified":"2014-12-04T15:38:15","modified_gmt":"2014-12-04T14:38:15","slug":"02-06-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/02-06-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"02-06 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kampf\" target=\"_blank\">Kampf<\/a> auf dem Schlachtfeld steht symbolisch f\u00fcr viele Situationen. Gl\u00fccklicherweise ist niemand von uns in der Situation, dass er \u00fcber einen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krieg\" target=\"_blank\">Krieg<\/a> zu entscheiden h\u00e4tte. Und ich hoffe, dass wir \u00fcber so etwas niemals entscheiden m\u00fcssen. Der deutsche Bundestag musste irgendwann mal entscheiden, ob er Truppen in den Kosovo oder nach Afghanistan entsenden wollte. Dies war keine leichte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Entscheidung\" target=\"_blank\">Entscheidung<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a>, die zum Teil Jahre und Jahrzehnte f\u00fcr bedingungslosen Pazifismus gek\u00e4mpft haben, daf\u00fcr demonstriert haben, haben entschieden, Heere und Truppen dorthin zu entsenden. Es war eine \u00e4u\u00dferst schwierige Situation und es ist schwierig zu beantworten, was wirklich richtig oder falsch w\u00e4re. Dies ist ein Beispiel, derer es viele gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oft geschehen kleinere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ungerechtigkeit\" target=\"_blank\">Ungerechtigkeiten<\/a>, bei denen wir \u00fcberlegen k\u00f6nnen, ob wir etwas dagegen unternehmen oder nicht. Manchmal tun wir aus Bequemlichkeit nichts dagegen. Wir f\u00fchlen zwar in unserem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herz\" target=\"_blank\">Herzen<\/a>, dass wir etwas tun sollten, aber es w\u00e4re eine Menge an Anstrengung notwendig. Oft sind wir nicht dazu bereit die auf uns zu nehmen oder wir \u00fcberlegen l\u00e4nger, ob wir sie auf uns nehmen wollen. Wir fragen uns: \u201eSoll ich das wirklich auf mich nehmen? Es w\u00e4re doch besser, wenn ich zwei Stunden am Tag habe, um zu <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\" target=\"_blank\">meditieren<\/a> als mich so zu bem\u00fchen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als bei <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/\">Yoga<\/a> Vidya im Jahr 2000 nach vier Jahren das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare.html\" target=\"_blank\">Seminar<\/a><a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\">zentrum<\/a> \u201eHaus Yoga Vidya Westerwald\u201c gut lief, haben wir \u00fcberlegt, ob wir ein weiteres Seminarzentrum er\u00f6ffnen wollten. Manchmal habe ich gedacht: Warum sollen wir uns das eigentlich antun? Das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/haus-westerwald.html\" target=\"_blank\">Haus Yoga Vidya Westerwald<\/a> lief gut, wir br\u00e4uchten nur die Preise um 20% anzuheben. Bei dem Andrang, den wir hatten, w\u00e4re das ohne Schwierigkeit m\u00f6glich gewesen und dann h\u00e4tten wir ein sch\u00f6nes Team zusammengesetzt und ein ruhiges, bequemes <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> f\u00fchren k\u00f6nnen. Das Haus Yoga Vidya Westerwald war ausgebaut, warum also sollten wir uns weiter anstrengen? Ihr wisst, wie wir uns entschieden haben: Wir haben ein weiteres <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminarhaus-shanti\/start.html\">Seminarhaus<\/a> gesucht und 2003 das sehr viel gr\u00f6\u00dfere \u201e<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/haus-bad-meinberg\/start.html\" target=\"_blank\">Haus Yoga Vidya Bad Meinberg<\/a>\u201c er\u00f6ffnet, was dann wieder zu vieler M\u00fche gef\u00fchrt hat\u2026<\/p>\n<p>So ist oft die Frage: Sollen wir es uns bequem machen oder uns anstrengen? Sollen wir Sicherheit suchen oder ein Risiko eingehen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine andere Anwendung der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a>: Manchmal stehen wir vor Entscheidungen, und wir wissen ganz genau, was wir tun sollten. Wir sind aber zu faul, zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamasig\" target=\"_blank\">tamasig<\/a> (tr\u00e4ge) und wollen es nicht wirklich tun.<\/p>\n<p>Manchmal entdecken wir zum Beispiel, dass wir den einen oder anderen Fehler in uns oder schlechte Angewohnheiten haben. Das habt ihr bestimmt auch schon mal an euch entdeckt. Und dann lesen wir in den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/indische-schriften.html\" target=\"_blank\">Schriften<\/a>, dass es gut ist, gegen schlechte Gewohnheiten anzugehen. Es ist gut gegen Ungeduld anzugehen. Es ist hilfreich, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gier\" target=\"_blank\">Gier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-psychologie\/einsatzbereiche\/beschwerdebilder\/angst.html\" target=\"_blank\">\u00c4ngste<\/a> zu \u00fcberwinden. Wenn wir eine schlechte Angewohnheit festgestellt haben, machen wir uns auf den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege.html\" target=\"_blank\">Weg<\/a> und sagen uns: \u201eIch werde etwas gegen meine Sch\u00fcchternheit tun.\u201c Wenn wir uns die Sch\u00fcchternheit dann n\u00e4her anschauen: Was stellen wir fest? Sie ist irgendwie mit uns verwandt. Irgendwie bin ich das doch, warum soll ich dagegen angehen? Die Sch\u00fcchternheit ist ein Teil von mir. Soll ich jetzt\u00a0 w i r k l i c h\u00a0\u00a0 etwas dagegen tun? Soll ich mich darum bem\u00fchen sie abzulegen? Nat\u00fcrlich gibt es geeignete Mittel daf\u00fcr: Ich kann \u00fcber <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mut\" target=\"_blank\">Mut<\/a> meditieren. Ich kann mich freiwillig als <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ausbildung-weiterbildung\/yogalehrer-ausbildung.html\">Yogalehrer<\/a> f\u00fcr gro\u00dfe <a href=\"http:\/\/mein.yoga-vidya.de\/page\/yoga-video-yogastunden\" target=\"_blank\">Yogastunden<\/a> und Vortr\u00e4ge melden. Ich kann mich an meinem Arbeitsplatz melden, um Referate zu halten. Ich kann Elternsprecher werden oder mich in einer politischen Partei engagieren, f\u00fcr den Stadtrat kandidieren usw. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten. Und dann denken wir pl\u00f6tzlich, ich will lieber mich lieber weiterhin in meinem Mauseloch verstecken. Ich habe viele Jahre oder gar Jahrzehnte ganz gut mit dieser <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Eigenschaft\" target=\"_blank\">Eigenschaft<\/a> gelebt, warum sollte ich jetzt pl\u00f6tzlich dagegen k\u00e4mpfen?<\/p>\n<p>Wir befinden uns immer wieder an einem Scheideweg. Und immer wenn wir uns an einem Scheideweg befinden, immer wenn es gilt, wichtige Entscheidungen zu treffen, gibt uns <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> in der Bhagavad Gita wichtige Hinweise. Oft sind diese nicht ganz leicht zu befolgen, denn sonst br\u00e4uchte die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gita\" target=\"_blank\">Gita<\/a> kein ganzes <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-buch.html\" target=\"_blank\">Buch<\/a> zu sein, und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vyasa\" target=\"_blank\">Vyasa<\/a> h\u00e4tte nach den n\u00e4chsten Versen, nach der Antwort Krishnas an Arjuna einfach aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, weiterzuschreiben. Krishna h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen: \u201eIch als Gottinkarnation von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Vishnu.html\">Vishnu<\/a> sage dir klar, das ist deine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a>.\u201c Aber genau diesem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\">Wunsch<\/a> Arjunas kommt er nicht nach. Stattdessen gibt er ihm und uns viele Kriterien an die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hand\" target=\"_blank\">Hand<\/a>, die uns helfen, zu einer Entscheidung zu kommen. Und im 18. Kapitel Vers 63 sagt er: <strong>\u201eNachdem du all das \u00fcberlegt hast, handele wie du willst.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und zum Schluss r\u00e4t Krishna Arjuna, ihm alles, was auch immer er tut, darzubringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kap. 18<\/strong> <strong>Vers 66 <\/strong><\/p>\n<p>\u201eGib alle <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflichten<\/a> auf und suche <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zuflucht\" target=\"_blank\">Zuflucht<\/a> nur bei Mir alleine: Ich werde dich von allen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/S\u00fcnde\" target=\"_blank\">S\u00fcnden<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Befreiung\" target=\"_blank\">befreien<\/a>; <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sorge\" target=\"_blank\">sorge<\/a> dich nicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sarva-dharman parityajya mam ekam saranam vraja aham tva sarva\u2014papebhyo moksayisyami ma sucah.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Arjuna wollte von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> wissen, was sein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/karma-gesetz\/4-karma-gesetz-der-evolution\/dharma-und-karma.html\">Dharma<\/a> ist, was seine Pflicht, was seine Aufgabe ist. 17 Kapitel lang erz\u00e4hlt Krishna ihm, wie er herausfinden kann, was sein Dharma ist. Und dann sagt er ihm: \u201eJetzt \u00fcberlege all dies und dann tue, wie du merkst dass es richtig ist. Danach gib die Vorstellung von richtig und falsch auf. Widme alles mir und ich erl\u00f6se dich von allen Papas (<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-unrecht-leid-und-suehne.html\">Schuld<\/a>, S\u00fcnde).\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor allen schweren Entscheidungen &#8211; inneren oder \u00e4u\u00dferen &#8211; sollten wir das ber\u00fccksichtigen, was Krishna in diesen 17 Kapiteln erz\u00e4hlt. Und ein kleiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Trost\" target=\"_blank\">Trost<\/a> ist: oft wissen wir dann immer noch nicht, was das Richtige ist. Das macht das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\">Leben<\/a> nicht einfacher.<\/p>\n<p>Manchmal stelle ich Menschen in meinen Seminaren oder Vortr\u00e4gen drei Fragen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Wer hat das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a>, dass das Leben einfacher geworden ist, seit er <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga.html\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> macht?<\/p>\n<p>2. Wer hat das Gef\u00fchl, dass das Leben erf\u00fcllter geworden ist, seit er Yoga macht?<\/p>\n<p>3. Wer meint denn, dass das Leben sch\u00f6ner und lebenswerter geworden ist, seit er Yoga macht?<\/p>\n<p>Fast alle, die l\u00e4nger Yoga machen, finden, dass das Leben seit Beginn der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yoga_Praxis\" target=\"_blank\">Yogapraxis<\/a> zwar nicht einfacher, aber daf\u00fcr erf\u00fcllter und lebenswerter geworden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der buddhistische Meditationslehrer Jack Kornfield zum Beispiel sagt: Wenn man lernt mit zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leiden\" target=\"_blank\">leiden<\/a>, dann leidet man auch mehr. Aber auch die F\u00e4higkeit <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-und-leid.html\" target=\"_blank\">Leiden<\/a> zu ertragen wird dann gr\u00f6\u00dfer. Im deutschen Sprachraum sprechen Menschen oft von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef\u00fchl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl<\/a> oder <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitleid\" target=\"_blank\">Mitleid<\/a>. Viele Menschen m\u00f6chten Mitgef\u00fchl aber kein Mitleid bekommen. Doch ich finde, wenn der andere <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\">Mensch<\/a> leidet und man dann mit ihm mit f\u00fchlt: Welche Emotion ist das dann, wenn nicht Mitleid? Oft wenden Menschen dann ein, es k\u00e4me darauf an, worauf ich das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusstsein\" target=\"_blank\">Bewusstsein<\/a> lege. Lege ich es auf sein <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-und-leid.html\" target=\"_blank\">Leid<\/a> oder darauf, ihm aus seinem Leid herauszuhelfen. Das w\u00e4re schon ein gro\u00dfer Unterschied.<\/p>\n<p>Dem antworte ich meist: \u201eManchmal hilft man jemandem aus seinem Leid heraus, indem man seinen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Schmerz\" target=\"_blank\">Schmerz<\/a> f\u00fchlt. Manchmal sind Ratschl\u00e4ge das D\u00fcmmste, was man in dem Moment machen kann.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Relativ oft gibt es Menschen, die leiden und einem ihr Leid klagen. Und was macht derjenige, dem das Leid geklagt wird? Er gibt einen Ratschlag. Das f\u00fchrt bei dem Leidenden dann oft nur dazu, dass er sich v\u00f6llig unverstanden f\u00fchlt. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir auch nicht mit jedem Einzelnen leiden. So gro\u00df ist unsere Leidensf\u00e4higkeit auch nicht. Aber manchmal kann es durchaus zu einem Problem werden, denn als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\" target=\"_blank\">Yogis<\/a> werden wir feinf\u00fchliger. Viele Menschen, die einige <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\">Zeit<\/a> auf dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege.html\" target=\"_blank\">Yogaweg<\/a> sind und gefragt werden: \u201eHast du das Gef\u00fchl, dass du, seit du Yoga machst, feinf\u00fchliger geworden bist?\u201c antworten mit: \u201eJa\u201c.<\/p>\n<p>Durch Yoga wird das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\">Leben<\/a> also nicht unbedingt einfacher. Wir wissen auch nicht immer direkt, was die richtige <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Entscheidung\" target=\"_blank\">Entscheidung<\/a> ist, aber wir haben viele Kriterien, um Entscheidungen f\u00e4llen zu k\u00f6nnen. Wenn die Kriterien nicht ausreichend hilfreich sind und wir immer noch nicht wissen, was wir tun sollen, k\u00f6nnen wir eine Entscheidung treffen und sagen: \u201eOh <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a>, ich mache das jetzt so und so. Ich bin mir nicht sicher ob es richtig ist. Ich bringe dir diese Entscheidung ganz und gar dar. Ich bringe dir die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handlung\" target=\"_blank\">Handlung<\/a> ganz dar. Wenn du willst, dass ich es nicht so mache, dann kannst du mich ja immer noch davon abhalten.\u201c Damit ist es nicht mehr die eigene <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verantwortung\" target=\"_blank\">Verantwortung<\/a>, sondern Gottes Verantwortung.<\/p>\n<p>Doch bevor <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\">Arjuna<\/a> \u00fcberhaupt lehren kann, muss der siebte Vers kommen, welchen ich pers\u00f6nlich f\u00fcr den wichtigsten Vers halte. Ohne diesen siebten Vers g\u00e4be es die Bhagavad Gita \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf auf dem Schlachtfeld steht symbolisch f\u00fcr viele Situationen. Gl\u00fccklicherweise ist niemand von uns in der Situation, dass er \u00fcber einen Krieg zu entscheiden h\u00e4tte. Und ich hoffe, dass wir \u00fcber so etwas niemals entscheiden m\u00fcssen. 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