{"id":2903,"date":"2009-02-27T20:00:02","date_gmt":"2009-02-27T19:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=2903"},"modified":"2016-12-12T16:14:41","modified_gmt":"2016-12-12T15:14:41","slug":"18-01-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/18-01-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"18-01 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>\u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hrishikesha\" target=\"_blank\">Hrishikesha<\/a>\u201c, ein Beiname von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a>, hei\u00dft w\u00f6rtlich, \u201eder Herr \u00fcber die Sinne\u201c.\u00a0<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rishikesh\">Rishikesh<\/a> ist auch der Name einer Stadt in Nordindien am Fu\u00df des Himalaya. In ihrem Vorort Muni-ki-reti, dem \u201eOrt der Munis\u201c, der Weisen, gibt es viele Ashrams, unter anderem auch den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\">Sivananda<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ashram\">Ashram<\/a>. Rishikesh soll eben auch eine Stadt sein, wo man jenseits der Sinne kommen kann.\u00a0\u201eKeshi Nisudana\u201c, \u201e Zerst\u00f6rer Keshis\u201c ist ein anderer Name von Krishna. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Keshi\" target=\"_blank\">Keshi<\/a> war einer der vielen D\u00e4monen, die Krishna \u00fcberwunden hat. Das steht daf\u00fcr, dass wir mit Hilfe der Lehre auch D\u00e4monen \u00fcberwinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Unterschiedliche Beziehungen zu <\/strong><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a><\/p>\n<p>Das Interessante in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Indische_Mythologie\" target=\"_blank\">indischen Mythologie<\/a> ist, wenn D\u00e4monen besiegt werden oder get\u00f6tet werden, landen sie nicht unbedingt in der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/himmel-und-hoelle\/\" target=\"_blank\">H\u00f6lle<\/a>.\u00a0Im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ramayana\" target=\"_blank\">Ramayana<\/a>-Epos, welches die Geschichte von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Ramatext.html\">Rama<\/a>\u00a0 erz\u00e4hlt, kommen viele Gestalten vor, die in unterschiedlicher Beziehung zu Rama standen. Das symbolisiert die verschiedenen Beziehungen, die man zu Gott haben kann. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Sita.html\">Sita<\/a> hat Rama angesehen als ihren Mann, ihren Geliebten. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Lakshmana\" target=\"_blank\">Lakshmana<\/a> war er der Bruder und damit der Freund. Dasharata hat Rama als Sohn angesehen, aber auch als g\u00f6ttlichen Sohn, den er gleichzeitig verehrt hat. Dann hatte Rama auch zwei S\u00f6hne, die ihn sp\u00e4ter als ihren <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vater\" target=\"_blank\">Vater<\/a> verehrten. Der bekannteste Anh\u00e4nger von Rama ist sicherlich <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Hanuman.html\">Hanuman<\/a>, der Rama als seinen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Meister\" target=\"_blank\">Meister<\/a> verehrt und ihm mit tiefem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Glaube\">Glauben<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a> gedient hat.<\/p>\n<p><strong>Der besiegte D\u00e4mon als Symbol f\u00fcr Transformation <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ravana\" target=\"_blank\">Ravana<\/a> hat Rama von dem Moment an gehasst, als er das erste Mal von ihm h\u00f6rte.\u00a0Denn Rama wurde von allen gelobt und ger\u00fchmt als gro\u00dfartiger <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mensch\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> und zuk\u00fcnftiger Regent, w\u00e4hrend Ravana selbst als der gr\u00f6\u00dfte aller K\u00f6nige gelten wollte.<\/p>\n<p>Von all jenen, die eine Beziehung zu Rama hatten, hat Ravana in dem Moment, als Rama ihn besiegte, als Erster die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> erreicht. Das ist eine paradoxe Aufl\u00f6sung von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dualit\u00e4t\" target=\"_blank\">Dualit\u00e4t<\/a>. Es bedeutet im psychologischen Sinn, Rama hat Ravana nicht einfach get\u00f6tet, sondern eine scheinbar negative Eigenschaft ins Positive verwandelt, aus einem D\u00e4monen einen Verwirklichten gemacht. So ist es oft auch mit unseren Eigenschaften. Wenn wir das, was in uns ist, einfach nur bek\u00e4mpfen, kommen wir nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig weit, denn alle Eigenschaften, die wir in uns tragen, haben auch eine gute Seite. Da alles Gott ist, sind auch unsere scheinbar schlechten Eigenschaften irgendwo g\u00f6ttlich. Es hilft manchmal zu \u00fcberlegen, in welchem Kontext war die betreffende Eigenschaft vielleicht sinnvoll, wo hat sie eine sinnvolle Komponente, wie k\u00f6nnte ich sie annehmen und konstruktiv einsetzen. Wir erkennen die Eigenschaft an und wandeln sie in positivem Sinn um.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Devi_Mahatmyam\" target=\"_blank\">Devi Mahatmyam<\/a>, einer Verehrung des Absoluten in Form von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Devi\" target=\"_blank\">Devi<\/a>, der g\u00f6ttlichen Mutter, hei\u00dft es an einer Stelle, \u201eOh <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/G\u00f6ttliche_Mutter\" target=\"_blank\">g\u00f6ttliche Mutter<\/a>, ich verehre Dich wieder und wieder, die Du Dich manifestierst in der Form von Friedfertigkeit. &#8211; Die Du Dich in allen Wesen manifestierst als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sch\u00f6nheit\" target=\"_blank\">Sch\u00f6nheit<\/a>. &#8211; Die Du Dich in allen Wesen manifestierst als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef\u00fchl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl<\/a>. &#8211; Die Du Dich in allen Wesen manifestierst als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gier\" target=\"_blank\">Gier<\/a>. Die Du Dich in allen Wesen manifestierst als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/\u00c4rger\" target=\"_blank\">\u00c4rger<\/a>.\u201d, usw.<\/p>\n<p>Das G\u00f6ttliche manifestiert sich in allem. Es geht nicht darum, etwas B\u00f6ses auszurotten und seiner gerechten Strafe zuzuf\u00fchren, sondern es geht um <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Transformation\" target=\"_blank\">Transformation<\/a> und Integration. Das ist sicher eine der tieferen Bedeutungen der vielen mythologischen Geschichten um D\u00e4monen.<\/p>\n<p><strong>Den D\u00e4mon Aggression positiv umwandeln<\/strong><\/p>\n<p>Eine negative Eigenschaft ist zum Beispiel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aggression\" target=\"_blank\">Aggression<\/a>. \u00c4rger und Aggression h\u00e4ngen zusammen und sind an sich nat\u00fcrlich. Aber manche Menschen haben ein st\u00e4rkeres Aggressionspotential. Aggression pur schafft viel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leid\" target=\"_blank\">Leid<\/a> und Probleme und nat\u00fcrlich darf man bestimmte Aggressionen nicht einfach ausleben.<\/p>\n<p>Aber die Aggression an sich ist erst mal von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Natur\" target=\"_blank\">Natur<\/a> aus nicht als etwas Schlechtes angelegt. Man braucht Aggression, um zu \u00fcberleben. Das Wort Aggression kommt vom Lateinischen, \u201eaggredere\u201c,\u00a0 etwas angehen, etwas tun. Man kann also \u00fcberlegen, \u201eIch sp\u00fcre in mir pl\u00f6tzlich diesen Aggressionsinstinkt. Vielleicht will mir das zeigen, dass ich etwas angehen sollte. Vielleicht bin ich bisher zu passiv gewesen. Vielleicht habe ich mich zu sehr geschont. Vielleicht sollte ich mich mal mehr engagieren\u201c\u00a0 &#8211; also auf positive Weise lenken und transformieren. So ist jeder unserer inneren D\u00e4monen umwandelbar.<\/p>\n<p><strong>Wie machtvoll sind Aggressionsfantasien?<\/strong><\/p>\n<p>Damit wir die inneren D\u00e4monen nicht \u00fcbersch\u00e4tzen, will ich eine kleine Geschichte erz\u00e4hlen. Vor vielen Jahren hat mir einmal eine Sch\u00fclerin im <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/frankfurt\/start\/\" target=\"_blank\">Frankfurter Yoga Vidya Zentrum<\/a> gesagt,\u00a0 sie w\u00fcrde ja gerne in den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ashram\">Ashram<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/haus-westerwald\/start\/\" target=\"_blank\">Yoga Vidya Seminarhaus im Westerwald<\/a>, kommen, aber das k\u00f6nne sie nicht. Ich habe sie gefragt, \u201eWarum nicht? Wenn du kein Geld hast, gibt es Mithilfeprogramme. Es gibt den Tag der offenen T\u00fcr, wo alles kostenlos ist. Von Frankfurt werden Mitfahrgelegenheiten organisiert.\u201c<\/p>\n<p>\u201cNein\u201d, antwortete sie, \u201edas ist es nicht.\u201c<\/p>\n<p>Ich habe weiter gefragt: \u201eWas ist es dann?\u201c<\/p>\n<p>Da hat sie gesagt: \u201eMit meiner Schwingung kann ich das nicht machen.\u201c<\/p>\n<p>Da ist mir rausgerutscht: \u201e\u00dcbersch\u00e4tze dich da nicht. Die Ashramschwingung ist schon stark.\u201c<\/p>\n<p>Daraufhin hat sie gesagt, ich k\u00f6nnte mir nicht vorstellen, was sie gemacht h\u00e4tte. Sie h\u00e4tte n\u00e4mlich jemanden umgebracht.<\/p>\n<p>Ich erschrak nat\u00fcrlich zuerst, aber dann hat sie erz\u00e4hlt, sie hatte einen Chef, einen ziemlichen Menschenschinder, und eines Morgens habe sie gedacht, \u201eIch w\u00fcnschte, er k\u00e4me bei einem Autounfall ums <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leben\" target=\"_blank\">Leben<\/a>.\u201c Am n\u00e4chsten Tag, als sie zur Arbeit kam, hat sie geh\u00f6rt, ihr Chef sei bei einem Autounfall umgekommen. Von da an hatte sie ein schlechtes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gewissen\" target=\"_blank\">Gewissen<\/a> und gedacht, ihre Gedanken h\u00e4tten den Unfall herbei gef\u00fchrt. Es hat mich viel M\u00fche\u00a0 gekostet, ihr das auszureden.<\/p>\n<p>Automatische Gedanken solcher Art schaffen kein solches <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a>. Sie sind bei weitem nicht stark und intensiv genug, um tats\u00e4chlich so etwas real geschehen zu lassen. Wenn wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusst\" target=\"_blank\">bewusst<\/a> an etwas denken, unseren <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> bewusst in eine bestimmte Richtung lenken, kann das eine gewisse <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\">Kraft<\/a> haben, insbesondere f\u00fcr uns selbst, aber nicht \u00fcber Leben oder <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/\" target=\"_blank\">Tod<\/a>, insbesondere nicht bei anderen Menschen.<\/p>\n<p>Affirmationen und Gedanken k\u00f6nnen eine Heilkraft haben, sie k\u00f6nnen eine beunruhigende oder beruhigende Kraft haben, sie k\u00f6nnen die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Stimmung\" target=\"_blank\">Stimmung<\/a> heben oder senken, aber sie sind keine t\u00f6tende Kraft. Durch blo\u00dfes Denken kann man das Karma eines anderen Menschen nicht ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Was denkbar ist, ist, dass so etwas wie ein Unfall im Karma des Menschen vorgesehen ist, es liegt in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Luft\" target=\"_blank\">Luft<\/a>, in der Atmosph\u00e4re. Wenn man in dem Moment an den Menschen denkt und sensibel ist f\u00fcr feinere Schwingungen, f\u00e4ngt man auf, was auf einer feinstofflichen Ebene da ist und nimmt es als Gedanken wahr.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sollten wir nicht st\u00e4ndig mit Mordgedanken durch die Gegend laufen; das tr\u00e4gt nicht zur Erweiterung des Bewusstseins, zu mehr Mitgef\u00fchl zwischen allen Wesen bei und ist der spirituellen Entwicklung, dem eigenen Gl\u00fccksgef\u00fchl und dem Gl\u00fccksgef\u00fchl auf dieser <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> nicht zutr\u00e4glich. Daher ist es vorteilhaft, man lernt so zu leben, dass man solche Aggressionen nicht hat. Man lernt stattdessen, Mitgef\u00fchl zu entwickeln usw.<\/p>\n<p>Wenn man solche Aggressionsgedanken hat, dann kann man konstruktiv \u00fcberlegen, \u201eIn welchen Kontexten kommen sie? Ist mir vielleicht tats\u00e4chlich Unrecht passiert? Habe ich bestimmte Anliegen, die nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen? Und wie k\u00f6nnte ich die vielleicht geschickt umsetzen? Wie kann ich vielleicht ein Projekt anders angehen, im Sinne dieser Marsenergie, welche sich als Aggression bemerkbar macht?\u201d \u2013 Das k\u00f6nnte transformiert werden in Unternehmungslust, enthusiastisch etwas angehen, nicht gleich aufgeben, sich nicht gleich ins Schneckenhaus zur\u00fcckziehen usw.<\/p>\n<p><strong>Mit D\u00e4monen wie Traumata und Selbstmordfantasien geschickt umgehen<\/strong><\/p>\n<p>In einer H\u00f6rsendung habe ich k\u00fcrzlich geh\u00f6rt, dass etwa ein Viertel der Menschen regelm\u00e4\u00dfig Selbstmordfantasien habe. Dort wurde empfohlen, diese Fantasien abzuwandeln und einem Happy End zuzuf\u00fchren, wenn sie auftauchen. Das scheint eine sehr gut funktionierende Intervention zu sein. Es gibt eine ganze Reihe von Empfehlungen, wie man mit solchen Fantasien geschickt umgehen kann.<\/p>\n<p>1) Wenn zum Beispiel in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Fantasie\" target=\"_blank\">Fantasie<\/a> das Bild auftaucht, von einem Felsen zu springen, stellt man sich vor, man hat Fl\u00fcgel oder einen Fallschirm und schwebt wunderbar leicht hinunter. Dabei findet man neue L\u00f6sungen, einen neuen \u00dcberblick und kommt zu einer neuen Leichtigkeit.<\/p>\n<p>Das soll \u00fcbrigens auch bei Alptr\u00e4umen funktionieren. Wenn man nach einem Alptraum aufwacht, soll man den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Traum\" target=\"_blank\">Traum<\/a> weiter spinnen und positiv enden lassen.<\/p>\n<p>Sogar in der Traumatherapie soll sich diese Methode bew\u00e4hrt haben. Nat\u00fcrlich ist das allein nicht ausreichend f\u00fcr eine Traumatherapie. Ich will nur aufzeigen, dass man mit dem Geist einiges machen kann. Selbst wenn man Schlimmes erlebt hat, das immer wieder hoch kommt, kann man es in der Fantasie anders enden lassen, umdeuten oder ganz neu schreiben.<\/p>\n<p>2) Die Yoga-Philosophie geht davon aus, dass es viele Dimensionen des menschlichen Seins gibt. So k\u00f6nnte ein yogisch-philosophischer Ansatz zum Beispiel sein, sich vorzustellen, das Geschehnis h\u00e4tte sich in in einer anderen Dimension abgespielt. Und jetzt stellt man sich vor, in einer anderen Seins-Dimension verl\u00e4uft es anders und geht ganz anders aus.<\/p>\n<p>Auch vom Ramayana-Epos gibt es verschiedene Versionen. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tulsidas\" target=\"_blank\">Tulsidas<\/a>, ein sp\u00e4terer Autor, der eine Version in einer anderen Sprache verfasst hat, wurde einmal gefragt, welche dieser sich widersprechenden Versionen denn korrekt sei. Er antwortete: \u201eSie sind alle korrekt.\u201c Und als nachgehakt wurde:\u00a0 \u201eWie kann das sein?\u201c, erkl\u00e4rte Tulsidas, \u201eEs gibt so viele Dimensionen der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wirklichkeit\" target=\"_blank\">Wirklichkeit<\/a> und so viele Zeitalter. In jeder Dimension und in jedem Zeitalter inkarniert sich Rama auf seine Weise und da muss nicht alles gleich gewesen sein.\u201c Vom Standpunkt des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vedanta\" target=\"_blank\">Vedanta<\/a> \u00a0ist die ganze Welt ohnehin <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mithya\" target=\"_blank\">Mithya<\/a>, ein geistiges Konstrukt.<\/p>\n<p>3) Eine andere M\u00f6glichkeit mit solchen Fantasien umzugehen w\u00e4re, sie als eine n\u00fctzliche Information zu werten und zu schauen, worauf sie einen hinweisen wollen. Nat\u00fcrlich nicht, sie tats\u00e4chlich umzusetzen, sondern zu \u00fcberlegen und zu beobachen: \u201eWann, in welchen Situationen und Befindlichkeiten geschieht es, dass diese Fantasien hochkommen?\u201c Vielleicht stellt man fest, diese Fantasien kommen immer dann, wenn man sich \u00fcberlastet hat oder wenn man entt\u00e4uscht worden ist oder wenn Menschen sich einem gegen\u00fcber schlecht verhalten haben. Dann kann man das Auftauchen dieser Fantasien als Signal daf\u00fcr nehmen, dass man wieder an einem solchen Punkt angelangt ist und anschlie\u00dfend konstruktiv \u00fcberlegen: \u201eWie kann ich geschickt mit der Situation umgehen, die dieses Muster in mir ausgel\u00f6st hat.\u201c<\/p>\n<p>Anstatt sich zu \u00e4rgern \u00fcber die Fantasien oder sie zu analysieren, kann man ihnen danken, \u201eDanke, dass diese Information da ist und mich darauf aufmerksam macht, dass ich wieder an dem und dem Punkt stehe und jetzt \u00fcberlegen muss, wie ich mit dieser Situation in meinem Leben umgehen soll.\u201c<\/p>\n<p>4) Eine weitere Variante w\u00e4re, sich zu erinnern: \u201cAls ich das letzte Mal in dieses Muster hinein gerutscht bin, was hat mir da geholfen, wieder herauszukommen?\u201d \u2013 Vielleicht kann man sich das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a> in Erinnerung rufen, wie man sich danach besser gef\u00fchlt hat und sich so in dieses positive Lebensgef\u00fchl hinein versetzen, es in sich wachrufen.<\/p>\n<p>5) Oder man sagt sich: \u201eAngenommen, mir ginge es besser, wie w\u00fcrde ich jetzt mit der Situation umgehen?\u201c\u00a0 Und man kann sich ausmalen: \u201eAngenommen, mir ginge es gut. Wie w\u00fcrde ich das angehen? Ich wei\u00df, mir geht es jetzt nicht gut, aber nur mal angenommen, mir w\u00fcrde es gut gehen. Angenommen, ich h\u00e4tte ein bisschen mehr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Energie\" target=\"_blank\">Energie<\/a>. Angenommen, ich h\u00e4tte ein bisschen mehr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Enthusiasmus\" target=\"_blank\">Enthusiasmus<\/a>, was k\u00f6nnte ich dann machen?\u201c oder \u201eAngenommen, ich w\u00e4re jetzt so geschickt, wie ich vor 5 Jahren war. Wie w\u00fcrde ich das dann umsetzen?\u201c Der Geist, das Unterbewusstsein, kennt keinen Konjunktiv. Wenn man ausreichend dar\u00fcber nachdenkt, \u201eWie w\u00fcrde ich reagieren, wenn ich so und so w\u00e4re?\u201c wird man letztlich so und die innere Befindlichkeit kippt ins Positive.<\/p>\n<p>Solche Empfehlungen sind nat\u00fcrlich nur geeignet, wenn die Fantasien nicht zu stark und zu bedrohlich sind. Bei allem, was dar\u00fcber hinaus geht, ist es sicher angebracht, sich weitergehende therapeutische Hilfe zu holen.<\/p>\n<p>So gibt es verschiedene kleine D\u00e4monen, die wir in uns haben und man kann lernen, mit manchen seiner D\u00e4monen etwas gelassener umzugehen.<\/p>\n<p><strong>Talente, F\u00e4higkeiten, Handlungsalternativen als \u201eWaffen\u201c nutzen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\">Arjuna<\/a> bezeichnet Krishna als<strong> \u201eOh m\u00e4chtig Bewaffneter\u201c. <\/strong>\u00a0W\u00f6rtlich macht das keinen Sinn, denn Krishna hat sich nur als Wagenlenker zur Verf\u00fcgung gestellt mit der ausdr\u00fccklichen Ansage, dass er selbst keine Waffe in die Hand nimmt. Damit sind also nicht physische Waffen gemeint, sondern gewissermassen ein breites Arsenal von Weisheiten, Techniken und M\u00f6glichkeiten, mit sich selbst umzugehen. Daraus besteht letztlich die <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a>.<\/p>\n<p>Krishna r\u00e4t Arjuna immer wieder etwas anderes, was sich scheinbar zu widersprechen scheint und nachdem er ihm schon f\u00fcnf m\u00f6gliche Techniken und Einstellungen genannt hat, gibt er ihm noch eine sechste und eine siebte. Das will uns sagen, dass auch wir \u201cm\u00e4chtig\u201d und \u201cbewaffnet\u201d sind. Die kriegerische Ausdrucksweise liegt mir zwar nicht, aber Krishna hat eben zu einem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krieger\" target=\"_blank\">Krieger<\/a> gesprochen bzw. Arjuna benutzt die Sprache eines Kriegers. Wir sind mit vielen Werkzeugen ausgestattet, mit vielen verschiedenen M\u00f6glichkeiten, auf Situationen zu reagieren, wir haben viele alternative Handlungsebenen, F\u00e4higkeiten und Talente, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen und uns trauen, sie zu nutzen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, ab dem 41. Vers, erkl\u00e4rt Krishna Arjuna, er solle seiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prakriti\" target=\"_blank\">Prakriti<\/a>, seiner Wesensnatur, gem\u00e4\u00df handeln. Aber ich erlebe es immer wieder bei <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aspirant\" target=\"_blank\">Aspiranten<\/a>, dass sie ihre Wesensnatur sehr einschr\u00e4nken, ihre F\u00e4higkeiten nicht zur Entfaltung kommen lassen. Man hat ein bestimmtes Selbstbild, und dieses Selbstbild ist oft sehr beschr\u00e4nkt. Die meisten Menschen haben Talente auf Gebieten, von denen sie noch nicht einmal ahnen, dass sie sie haben.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re relativ h\u00e4ufig, dass jemand sagt, \u201eDas ist nicht mein Ding.\u201d Oder \u201cDas kann ich nicht.\u201c Und ich sehe, der Mensch hat das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Talent\" target=\"_blank\">Talent<\/a> dazu.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-tradition\/swami-vishnu-devananda\/\" target=\"_blank\">Swami Vishnu<\/a> bin ich da etwas nachsichtiger. Swami Vishnu hat einen in einem solchen Fall nur angeschaut, oder als Steigerung noch tief geatmet, das hat ausgereicht, dass man es sofort gemacht hat. &#8211; Ich lasse es dann erst mal so stehen und denke, gut, wenn es jemand anderer machen kann, dann soll es eben so sein. Aber wenn niemand anders da ist, bin ich der festen \u00dcberzeugung, das Karma hat diesen Menschen in die Situation gebracht, damit er \u00fcber die Beschr\u00e4nkungen seines Selbstbildes hinausw\u00e4chst, um das zu manifestieren, was in ihm angelegt ist und brach liegt. Daher halte mehr in dir f\u00fcr m\u00f6glich!\u00a0 &#8211; Das hei\u00dft nicht, dass jeder alles kann, obwohl sehr viel trainierbar ist.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rken kultivieren<\/strong><\/p>\n<p>Es ist wichtig, seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen herauszufinden.\u00a0Man kann \u00fcber sich hinauswachsen, indem man auch mal Dinge tut, die einem nicht liegen. Aber man arbeitet nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig an seinen Schw\u00e4chen. Statt dessen entdeckt man die St\u00e4rken in sich, die einen sehr erfolgreich auf einem Gebiet werden lassen k\u00f6nnen, wenn man sie f\u00f6rdert. Krishna sagt, man soll seiner Prakriti folgen und das hei\u00dft im Wesentlichen, seinen besonderen St\u00e4rken.<\/p>\n<p>Angenommen, man arbeitet an seinen Schw\u00e4chen, dann wird man h\u00f6chstens mittelm\u00e4\u00dfig.\u00a0Aber angenommen, man arbeitet an seinen St\u00e4rken, dann wird man darin richtig gut. Das gilt mit zwei Einschr\u00e4nkungen. Erstens, man kennt nicht all seine St\u00e4rken. Zweitens, Schw\u00e4chen gilt es auch zu \u00fcberwinden, n\u00e4mlich in dem Ma\u00dfe, wie sie einen daran hindern, seine St\u00e4rken zum Vorschein zu bringen. Und nat\u00fcrlich, wenn sie unethisch sind, sowieso.<\/p>\n<p>Ein\u00a0Praxisbeispiel: Angenommen, du hast die weit verbreitete Schw\u00e4che der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sch\u00fcchternheit\" target=\"_blank\">Sch\u00fcchternheit<\/a>. Sch\u00fcchternheit muss man in dem Ma\u00dfe \u00fcberwinden, wie sie einen davon abh\u00e4lt, Talente, die man hat \u2013 z.B. die F\u00e4higkeit gro\u00dfartige Vortr\u00e4ge oder <a href=\"http:\/\/mein.yoga-vidya.de\/profile\/Yogastunden\" target=\"_blank\">Yogastunden<\/a> zu geben, wundersch\u00f6n zu singen oder eine Teamleiterfunktion einzunehmen, andere Menschen zu etwas anzuleiten und zu begeistern \u2013 zum Vorschein zu bringen. Sch\u00fcchternheit kann all das behindern, also muss man sie \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Swami Vishnu, mein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Meister\" target=\"_blank\">Meister<\/a>, hat mich sehr viele Dinge machen lassen und mich auf vielf\u00e4ltigste Weise gefordert und gef\u00f6rdert. Es funktionierte aber auch deshalb, weil ich mir vorgenommen hatte, wenn Swami Vishnu mir eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> gibt, dann mache ich sie auch, egal was es ist. So habe ich vieles in mir entwickeln und entdecken k\u00f6nnen, was sich sonst vielleicht nie h\u00e4tte entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Was ist \u201eEntsagung\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>In einigen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/indische-schriften\/\" target=\"_blank\">Schriften<\/a>, unter anderem auch in der Bhagavad Gita in den vorherigen Kapiteln, ist \u00f6fter von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Entsagung\" target=\"_blank\">Entsagung<\/a> die Rede. Um zur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verwirklichung\" target=\"_blank\">Verwirklichung<\/a> zu kommen, m\u00fcssen wir auch einmal auf etwas verzichten oder Handlungen ab und zu nicht ausf\u00fchren, einfach um einen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\">Wunsch<\/a> nicht zu erf\u00fcllen, um den Geist zu beherrschen.<\/p>\n<p>Arjuna will in diesem Vers wieder etwas \u00fcber Entsagung h\u00f6ren, und zwar dieses Mal \u00fcber den Unterschied zwischen <strong>Sannyasa<\/strong> und <strong>Tyaga<\/strong>. Die beiden Ausdr\u00fccke bedeuten etwas \u00c4hnliches, unterscheiden sich aber in der Bedeutung doch etwas.<\/p>\n<p><strong>Sannyasa<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sannyasa\" target=\"_blank\">Sannyasa<\/a> im weiteren Sinn ist die Grundeinstellung der Entsagung. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sannyas\" target=\"_blank\">Sannyas<\/a> im engeren Sinne hei\u00dft, man wird <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a>, M\u00f6nch oder Nonne, verzichtet auf pers\u00f6nlichen Besitz, Familie, Zuhause, lebt enthaltsam und widmet sein ganzes Leben Gott. In der Yogatradition tragen Sannyasins Orange und bekommen den Titel \u201eSwami\u201c. Orange erinnert an das Feuer der Entsagung. So ist auch die Sannyas-Weihe ein Feuerritual, wo man symbolisch mit Gegenst\u00e4nden, die man ins <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Feuer\" target=\"_blank\">Feuer<\/a> gibt, seine eigene Totenzeremonie ausf\u00fchrt, zum Zeichen, dass man als individuelles Wesen mit einem individuellen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\">K\u00f6rper<\/a> zu existieren aufh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Krishna interpretiert Sannyas hier anders, n\u00e4mlich als Karma Sannyasa, d.h., auf mit W\u00fcnschen verbundene Handlungen zu verzichten. Es bedeutet auch, sich als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Spirituelle_Praxis\" target=\"_blank\">spirituelle Praxis<\/a> bewusst vorzunehmen, auf das eine oder andere zu verzichten.<\/p>\n<p><strong>Tyaga<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tyaga\" target=\"_blank\">Tyaga<\/a> hei\u00dft, nicht an den Fr\u00fcchten der Handlung zu h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Mehrheit der Leser mag \u201cEntsagung\u201d nicht wirklich die Hauptfrage, das Hauptanliegen sein. &#8211; Wir wollen vielleicht etwas ganz anderes wissen. Aber in der ganzen Bhagavad Gita geht es darum, wie kommen wir zum H\u00f6chsten? Unter diesem Blickwinkel, im Hinblick auf dieses <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ziel\" target=\"_blank\">Ziel<\/a>, gilt es auch, Verhaftungen zu \u00fcberwinden, also bestimmten Verhaltens- und Denkgewohnheiten zu entsagen, ungesunden oder ungeschickten W\u00fcnschen und Bestrebungen zu entsagen. Es gilt, jenseits von M\u00f6gen und Nicht-M\u00f6gen zu kommen. Es gilt, jenseits von Gier, \u00c4rger und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hass\" target=\"_blank\">Hass<\/a> zu kommen und hinter allem das G\u00f6ttliche zu sehen, eine h\u00f6here <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wahrheit\" target=\"_blank\">Wahrheit<\/a> zu erkennen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig geht es auch darum, nicht wegzurennen. Weltliche <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflichten<\/a> sind zu erf\u00fcllen. Die Welt hat ihren Sinn und wir haben auch eine Mission. Als Instrumente einer h\u00f6heren Wahrheit haben wir bestimmte Aufgaben. So will Arjuna hier nochmals wissen, wie geht das, entsagen und handeln? Was ist mit Entsagung, Sannyas, und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verzicht\" target=\"_blank\">Verzicht<\/a>, Tyaga, genau gemeint? Krishna \u2013 nachdem er im Laufe der Bhagavad Gita schon sehr viele Antworten auf diese Frage gegeben hat &#8211; gibt nochmals eine neue Antwort, von der er sagt, \u201eDies ist meine letzte und tiefste Aussage\u201c. Von daher ist sie besonders wichtig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eHrishikesha\u201c, ein Beiname von Krishna, hei\u00dft w\u00f6rtlich, \u201eder Herr \u00fcber die Sinne\u201c.\u00a0Rishikesh ist auch der Name einer Stadt in Nordindien am Fu\u00df des Himalaya. In ihrem Vorort Muni-ki-reti, dem \u201eOrt der Munis\u201c, der Weisen, gibt es viele Ashrams, unter anderem auch den Sivananda Ashram. Rishikesh soll &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/18-01-kommentar-sukadev\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[709,28],"class_list":["post-2903","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-18-kapitel","tag-18-kapitel-1-vers","tag-kommentar-sukadev"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2903"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2903\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21392,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2903\/revisions\/21392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}