{"id":2875,"date":"2009-04-13T20:00:23","date_gmt":"2009-04-13T18:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=2875"},"modified":"2016-12-09T16:34:51","modified_gmt":"2016-12-09T15:34:51","slug":"17-17-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-17-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"17-17 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt also diese dreifache <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Askese\" target=\"_blank\">Askese<\/a> des K\u00f6rpers, der Sprache und des Geistes. Diese k\u00f6nnen wir auf sattwige, rajasige und tamasige Weise \u00fcben.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Element dabei ist die <strong>Best\u00e4ndigkeit<\/strong>. Manche Menschen nehmen sich heute dieses vor und morgen jenes, und bewirken meist wenig. So wird man nicht wirklich spirituell transformiert, sondern entwickelt h\u00f6chstens eine <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/ayurveda\/ayurveda-typen\/ayurveda-typen-vata\/\" target=\"_blank\">Vata<\/a>-St\u00f6rung. Best\u00e4ndig zu sein in seiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Spirituelle_Praxis\" target=\"_blank\">spirituellen Praxis<\/a>, es immer wieder angehen, auch wenn es R\u00fcckschl\u00e4ge gibt, das ist <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattwig\" target=\"_blank\">sattwig<\/a>.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt uns zum n\u00e4chsten Punkt<strong>, \u201emit gr\u00f6\u00dftem Glauben\u201c:<\/strong> Den festen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Glaube\" target=\"_blank\">Glauben<\/a> zu haben, irgendwann werde ich es packen, irgendwann wird es gelingen. Ich brauche nur oft genug zu \u00fcben, weiter zu \u00fcben, dann komme ich zur h\u00f6chsten <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vollkommenheit\" target=\"_blank\">Vollkommenheit<\/a>. Ich kann es erreichen. \u2013 Dazu ermutigt uns <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> immer wieder. Er versichert <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\" target=\"_blank\">Arjuna<\/a> zum Beispiel: \u201eDu bist f\u00fcr einen g\u00f6ttlichen Zustand geboren\u201c, w\u00e4hrend Arjuna selbst sich wahrscheinlich eher in den Asura-Eigenschaften wiedergefunden hat. Aber Krishna sagt ihm immer wieder: \u201eOh Bester der Bharatas\u2026\u201c und <strong>\u201e<\/strong>Das alles ist in dir angelegt\u201c. Im 6. Kapitel versichert er, jeder erreicht es irgendwann, wenn nicht in diesem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leben\" target=\"_blank\">Leben<\/a>, dann im n\u00e4chsten. Und selbst wenn wir es in diesem Leben nicht vollst\u00e4ndig schaffen, jeder, der sich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> vornimmt, wird positive Fr\u00fcchte ernten. Daher k\u00f6nnen wir gro\u00dfes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vertrauen\" target=\"_blank\">Vertrauen<\/a> und gro\u00dfen Glauben haben.<\/p>\n<p>\u201e\u2026<strong> ohne Erwartung eines Lohnes\u201c: <\/strong>Wenn wir zu ergebnisorientiert sind, werden wir entmutigt. Es gibt zwei Arten von Lohn:<\/p>\n<p><strong>Lob und Anerkennung\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen zum Beispiel freundlich und mitf\u00fchlend sein, um Lob zu ernten. Oder wir erwarten, dass jemand es sofort anerkennt, wenn wir freundlich und mitf\u00fchlend zu ihm sind, und sind entt\u00e4uscht und h\u00f6ren damit auf, wenn er sich nicht gleich ebenso freundlich uns gegen\u00fcber benimmt. Oder wir engagieren uns sehr im Team und erwarten, daf\u00fcr gelobt und anerkannt zu werden \u2013 da ist dann schon etwas <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\" target=\"_blank\">Rajas<\/a> dabei.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisoriente Erwartung<\/strong><\/p>\n<p>Ich praktiziere regelm\u00e4\u00dfig, also muss es mir gelingen, in zwei Wochen die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> zu erreichen. &#8211;\u00a0 Es gibt immer wieder R\u00fcckschl\u00e4ge und immer wieder stellen wir fest, so einfach ist es nicht. Daher gilt es, auch mitf\u00fchlend mit sich selbst zu sein. Und wenn es heute nicht gelingt, dann gelingt es vielleicht in einer Woche, oder in zwei Wochen oder in einem halben Jahr. Und wenn man nach ein paar Jahren zur\u00fcck schaut, wird man feststellen, in vielerlei Hinsicht habe ich mich doch entwickelt. Vielleicht nicht in jeder Hinsicht, aber doch in vielerlei Hinsicht. Meistens hilft es auch, den Blick etwas weiter zur\u00fcck zu nehmen. Oft sieht es im letzten halben Jahr so aus, als habe man kaum Fortschritte gemacht. Aber was man zum Beispiel vor zwei Jahren als Problem angesehen hat, ist inzwischen l\u00e4ngst keines mehr. Man ist doch gewachsen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt also diese dreifache Askese des K\u00f6rpers, der Sprache und des Geistes. Diese k\u00f6nnen wir auf sattwige, rajasige und tamasige Weise \u00fcben. Ein wichtiges Element dabei ist die Best\u00e4ndigkeit. Manche Menschen nehmen sich heute dieses vor und morgen jenes, und bewirken meist wenig. 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