{"id":2260,"date":"2009-09-19T20:00:48","date_gmt":"2009-09-19T18:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=2260"},"modified":"2016-04-11T09:48:55","modified_gmt":"2016-04-11T07:48:55","slug":"13-11-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/13-11-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"13-11 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>\u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Best\u00e4ndigkeit\" target=\"_blank\">Best\u00e4ndigkeit<\/a> der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbsterkenntnis\" target=\"_blank\">Selbsterkenntnis<\/a>\u201c: Also auch das best\u00e4ndig machen und nicht nur ab und zu einmal.<\/p>\n<p>\u201eWahrnehmung des Zieles wahren Wissens\u201c: Werde dir \u00f6fter des Ziels des <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Lebens<\/a> bewusst. Vergegenw\u00e4rtige dir immer wieder deine hohen Ideale. Es gibt eine gewisse Neigung, die Ideale zu niedrig zu setzen. Ganz am Anfang hat man hohe Ideale und denkt, dass die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> bald kommt. Vielleicht nicht alle, aber viele <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> denken das. Man macht eine Weile <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga\/\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> und merkt, dass es doch nicht so schnell geht. Dann ist man auch mit kleinen Dingen zufrieden: \u201eWenn ich ein bisschen mitf\u00fchlender bin, ist das doch auch schon gut. Wenn ich meine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ern\u00e4hrung\" target=\"_blank\">Ern\u00e4hrung<\/a> halbwegs <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattwig\" target=\"_blank\">sattwig<\/a> umgestellt habe, ist das auch gut.\u201c Das ist tats\u00e4chlich gut so. Denn du solltest eine gewisse <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zufriedenheit\" target=\"_blank\">Zufriedenheit<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> gegen\u00fcber dir selbst entwickeln. Du solltest nur nicht den Fehler machen, das hohe <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ziel\" target=\"_blank\">Ziel<\/a> aus den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yogatherapie\/frage-antwort\/augen\/\" target=\"_blank\">Augen<\/a> zu verlieren und irgendwo stecken zu bleiben. Reflektiere immer wieder \u00fcber das Ziel der Selbstverwirklichung. Sage dir immer wieder: \u201eJa, ich m\u00f6chte zum H\u00f6chsten kommen. Ja, ich komme da auch hin. Ich werde alles mir M\u00f6gliche tun, um das H\u00f6chste zu erfahren.\u201c Sorge immer wieder daf\u00fcr, dass das Ziel vor deinen Augen bleibt. Daher ist <a href=\"http:\/\/mein.yoga-vidya.de\/page\/yoga-vidya-satsang\" target=\"_blank\">Satsang<\/a> (Treffen mit spirituellen Aspiranten) so wichtig. Beim Satsang vergegenw\u00e4rtigst du dir das H\u00f6chste. Wenn ich selbst einen Satsang leite, vergegenw\u00e4rtige ich das in mir. Und wenn du in den Satsang gehst, vergegenw\u00e4rtigst du es dir.<\/p>\n<p>All das wird <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wissen\" target=\"_blank\">Wissen<\/a> genannt bzw. das, was zum Wissen f\u00fchrt. Und das, was dem entgegensteht, ist <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Unwissenheit\" target=\"_blank\">Unwissenheit<\/a> und f\u00fchrt zur Bindung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> beschreibt in diesem Kapitel die Praktiken des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jnana_Yoga\" target=\"_blank\">Jnana Yoga<\/a>. Im 12. Kapitel hat er gesagt: \u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a> an einen pers\u00f6nlichen Gott ist f\u00fcr die Mehrheit der Menschen geeignet, abstrakte Verehrung Gottes ist auch gut und Jnana Yoga auch.\u201c Im 13. Kapitel beschreibt er diesen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> des Jnana Yoga.<\/p>\n<p>Bis jetzt hat er 3 Schritte beschrieben:<\/p>\n<p>Der erste ist die \u201eUnterscheidung zwischen dem Feld und dem Kenners des Feldes\u201c. Mache das immer wieder: H\u00f6re auf, dich mit deinem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a>, mit deiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pers\u00f6nlichkeit\" target=\"_blank\">Pers\u00f6nlichkeit<\/a>, mit allem, was um dich herum passiert, was du scheinbar besitzt, mit all den Menschen, den Umst\u00e4nden, die dein Leben mitbestimmen, zu identifizieren. Werde dir stattdessen bewusst: \u201eIch bin.\u201c Immer wieder zu dieser <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Unterscheidung\" target=\"_blank\">Unterscheidung<\/a> zu kommen, ist ein Schritt des Jnana Yoga. Egal, was passiert, es gilt : \u201eIch bin.\u201c Und wie <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\" target=\"_blank\">Sivananda<\/a> auch ausgedr\u00fcckt hat: \u201eChidanand, Chidanand, Chidananda Hum, Hara Hala Me Almasta <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Satchidananda\" target=\"_blank\">Satchidananda<\/a> Hum.\u201c &#8211; \u201eWas auch immer passiert, meine wahre <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Natur\" target=\"_blank\">Natur<\/a> ist und bleibt <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sein\" target=\"_blank\">Sein<\/a>, Wissen und wahre <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gl\u00fcckseligkeit\" target=\"_blank\">Gl\u00fcckseligkeit<\/a>. Ich bin.\u201c<\/p>\n<p>Die zweite Methode, die er beschrieben hat, ist das Beobachten des Feldes, die Klassifizierung der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wahrnehmung\" target=\"_blank\">Wahrnehmung<\/a>, um sich von der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Identifikation\" target=\"_blank\">Identifikation<\/a> zu l\u00f6sen. Durch das Klassifizieren oder Beschreiben des Beobachtbaren kannst du dich von der Identifikation und der Sklaverei der Reiz-Reaktions-Ketten l\u00f6sen. Du kannst, wie Krishna es hier tut, die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samkhya\" target=\"_blank\">Samkhya<\/a>-Klassifikation benutzen. Du kannst aber auch die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vedanta\" target=\"_blank\">Vedanta<\/a>-Klassifikation, eine buddhistische Klassifikation oder eine modern-wissenschaftliche wahrnehmungspsychologische Klassifikation nehmen. Du kannst sagen: \u201eDas ist auf der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Manomaya_Kosha\" target=\"_blank\">Manomaya Kosha<\/a>, das ist auf der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vijnanamaya_Kosha\" target=\"_blank\">Vijnanamaya Kosha<\/a>\u2026\u201c oder: \u201edas sind einfach Sinnesobjekte, die meine Sinne reizen und mein Manas-Verdeckprinzip arbeitet auf eine bestimmte Weise.\u201c Klassifiziere und analysiere das Beobachtbare. Das hilft, dich zu l\u00f6sen. Mache das immer wieder, wenn du das n\u00e4chste Mal in eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Emotion\" target=\"_blank\">Emotion<\/a> hineinrutschst. Beobachte: Wo ist die Emotion? Von wo bis wo ist sie sp\u00fcrbar. In welchem Zustand ist sie? Wie stark ist sie jetzt gerade? Wann hat sie begonnen? Wann h\u00f6rt sie auf? usw. Beschreibung, Klassifikation, Etikettieren ist eine M\u00f6glichkeit des L\u00f6sens. Das ist <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sakshi_Bhava\" target=\"_blank\">Sakshi-Bhav<\/a> (Beobachtungsmeditation) im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Alltag\" target=\"_blank\">Alltag<\/a>, im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Buddhismus\" target=\"_blank\">Buddhismus<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vipassana\" target=\"_blank\">Vipassana<\/a> genannt.<\/p>\n<p>Die dritte Methode, um zum Wissen zu kommen, ist die Entwicklung von guten Eigenschaften. Krishna ist der Meinung: \u201eUm zu diesem Wissen zu kommen, solltest du positive Eigenschaften entwickeln.\u201c Und diese Eigenschaften hat er mehrere Verse lang beschrieben. Krishna sagt klar: \u201eEs reicht nicht aus, einfach nur zu sagen \u201eIch bin\u201c und es ist egal, was f\u00fcr Emotionen da sind und wie du dich verh\u00e4ltst. Um zu wirklichem Wissen zu kommen, musst du auch an dir selbst <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/gemeinschaft\/leben-und-arbeiten-im-yogacenter\/\" target=\"_blank\">arbeiten<\/a>.\u201c Umgekehrt gilt: Wirkliches Wissen wird sich in einer Ver\u00e4nderung der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Psyche\" target=\"_blank\">Psyche<\/a> ausdr\u00fccken. Das widerspricht ein wenig den modernen Neo-Advaita-Richtungen. Dort wird empfohlen, immer wieder nur zu fragen: \u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wer_bin_ich\" target=\"_blank\">Wer bin ich<\/a>?\u201c Wenn du dir bewusst machst, \u201eIch bin\u201c, ist alles andere egal. Krishna empfiehlt auch, sich zu fragen: \u201eWer bin ich?\u201c Und sich bewusst zu machen: \u201eIch bin.\u201c Aber er sagt zus\u00e4tzlich: \u201eDas muss erg\u00e4nzt werden durch die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Entwicklung\" target=\"_blank\">Entwicklung<\/a> von ethischer Einstellung und ethischem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handeln\" target=\"_blank\">Handeln<\/a>.\u201c<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Versen kommt die vierte Methode, um zum Wissen zu gelangen: sich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusst\" target=\"_blank\">bewusst<\/a> machen, dass hinter allem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Brahman\" target=\"_blank\">Brahman<\/a>, das Absolute ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBest\u00e4ndigkeit der Selbsterkenntnis\u201c: Also auch das best\u00e4ndig machen und nicht nur ab und zu einmal. \u201eWahrnehmung des Zieles wahren Wissens\u201c: Werde dir \u00f6fter des Ziels des Lebens bewusst. 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