{"id":1837,"date":"2010-01-29T20:00:48","date_gmt":"2010-01-29T19:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=1837"},"modified":"2016-03-28T13:11:13","modified_gmt":"2016-03-28T11:11:13","slug":"10-30-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/10-30-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"10-30 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>\u201e<strong>Unter den D\u00e4monen bin ich Prahlada<\/strong>\u201c: Selbst unter den B\u00f6sen gibt es <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gute<\/a>. Kein Mensch ist nur schlecht. In jedem Menschen ist ein g\u00f6ttlicher Kern. Auch im abgrundtief Schlechten ist das Gute angelegt. Dies verdeutlicht der Mythos um den D\u00e4monen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hiranyakashipu\" target=\"_blank\">Hiranyakashipu<\/a>, seinen Sohn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prahlada\" target=\"_blank\">Prahlada<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Narasimha\" target=\"_blank\">Narasimha<\/a>, dem vierten Hauptavatar von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Vishnu.html\" target=\"_blank\">Vishnu<\/a>: Es war einmal ein D\u00e4mon namens Hiranyakashipu. Er war sehr machtvoll. Er vertrieb die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/leben-nach-dem-tod\/engel-und-geister.html\" target=\"_blank\">Engel<\/a> aus dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/himmel-und-hoelle.html\" target=\"_blank\">Himmel<\/a> und versklavte alle Menschen auf der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erde\" target=\"_blank\">Erde<\/a>. Er verbot, Gott zu verehren. Wie Stalin und Mao befahl er, dass stattdessen er selbst verehrt werden m\u00f6ge. Hiranyakashipu hatte einen Sohn namens Prahlada. Er schickte diesen Sohn zu den besten D\u00e4monen-Lehrern. Prahlada h\u00f6rte aber von einer Magd \u00fcber die Gro\u00dfartigkeit von Vishnu, von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_gott.html\" target=\"_blank\">Gott<\/a> selbst. Er entbrannte in tiefer <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> zu Gott und begann, Vishnu zu lobpreisen und \u00fcber ihn zu meditieren. Die Lehrer von Prahlada versuchten alles, was sie konnten, um ihn davon abzuhalten. Sie versuchten es im Guten und im B\u00f6sen, mit Bestechung und mit Pr\u00fcgel. Als Hiranyakashipu von den \u201eUnarten\u201c seines Sohnes und seiner Unbelehrbarkeit erfuhr, wollte er ihn t\u00f6ten lassen. Prahlada aber dachte an Vishnu und wiederholte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Om_Namo_Narayanaya\" target=\"_blank\">Om Namo Narayanaya<\/a>. So konnten ihm keine Waffen, kein Gift und auch kein Sturz von einer Klippe etwas anhaben. Schlie\u00dflich lie\u00df Hiranyakashipu seinen Sohn zu sich holen und fragte ihn: \u201eWer soll das denn sein, Vishnu?\u201c Prahlada antwortete: \u201eVishnu ist der Allumfassende, der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herr\" target=\"_blank\">Herr<\/a> des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Universum\" target=\"_blank\">Universums<\/a>.\u201c Hiranyakashipu lachte und sagte: \u201eWei\u00dft du nicht, dass ich der Herrscher des Universums bin?\u201c Prahlada antwortete: \u201eAuch deine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\">Kraft<\/a> ist letztlich die Kraft von Vishnu.\u201c Hiranyakashipu: \u201eWo soll denn dieser Vishnu sein.\u201c Prahlada: \u201eGott ist \u00fcberall.\u201c Hiranyakashipu: \u201eIst er auch in dieser S\u00e4ule?\u201c Prahlada: \u201eJa, da ist er auch.\u201c Hiranyakashipu: \u201eBeweise es mir!\u201c Kurz nachdem Hiranyakashipu diese Worte gesagt hatte, trat Vishnu aus dieser S\u00e4ule in Gesalt von Narasimha, halb <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Mensch<\/a>, halb L\u00f6we. Er nahm Hiranyakashipu auf seinen Scho\u00df und t\u00f6tete ihn mit seinen Pranken. Bes\u00e4nftigt durch die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Buch\/Wonne\/Gebet.html\">Gebete<\/a> von Prahlada, setzte Narasimha eine gerechte Regierung ein und verschwand. Noch heute wird Narasimha verehrt und ich kenne eine Reihe von Menschen, die Visionen von Gott in der Gestalt von Narasimha hatten. Prahlada als Sohn des K\u00f6nigs der D\u00e4monen beinhaltet, dass auch im Schlimmsten das Gute ist und dass letztlich das Gute langfristig die Oberhand gewinnt, wenn nicht aus eigener Kraft, dann durch die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gnade\" target=\"_blank\">Gnade<\/a> Gottes.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Unter den Z\u00e4hlsystemen bin Ich die Zeit<\/strong>\u201c: Auch die Mathematik ist eine g\u00f6ttliche Offenbarung. Pythagoras, der gro\u00dfe Durchbr\u00fcche in der Mathematik bewirkte, betrieb Mathematik als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yoga_Praxis\" target=\"_blank\">spirituelle Praxis<\/a>. \u00dcber die Besch\u00e4ftigung mit Zahlen erhielten er und seine Sch\u00fcler eine tiefe <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ehrerbietung\" target=\"_blank\">Ehrerbietung<\/a> von dem G\u00f6ttlichen. Am geheimnisvollsten aller mathematischen und physikalischen Ph\u00e4nomene ist die Zeit. Zum einen beendet die Zeit alles Relative. Zum anderen ist Zeit nicht intellektuell fassbar. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\" target=\"_blank\">Sivananda<\/a> sagte einmal: \u201eErinnere dich immer wieder an <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a>. Und wenn du nicht an Gott denken kannst, dann erinnere dich an den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod.html\" target=\"_blank\">Tod<\/a>.\u201c Das Erinnern an den Tod hilft, sich nicht zu sehr am Relativen zu verhaften.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Unter den Tieren bin ich der L\u00f6we<\/strong>\u201c: In unseren Breiten wird der L\u00f6we als \u201eK\u00f6nig der Tiere\u201c bezeichnet. So hat man auch in unseren Breiten den L\u00f6wen gegen\u00fcber gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Respekt\" target=\"_blank\">Respekt<\/a>.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Unter den V\u00f6geln bin ich Vainateya<\/strong>\u201c: <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vainateya\" target=\"_blank\">Vainateya<\/a> ist ein anderer Name f\u00fcr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Garuda\" target=\"_blank\">Garuda<\/a>, dem Reittier von Vishnu, dem Adler. Daher gelten auch die Adler in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Indien\" target=\"_blank\">Indien<\/a> als heilig. Wer schon einmal einen Adler in den L\u00fcften fliegen gesehen hat, versteht, warum der Adler in besonderem Ma\u00dfe als g\u00f6ttliche <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Manifestation\" target=\"_blank\">Manifestation<\/a> gilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUnter den D\u00e4monen bin ich Prahlada\u201c: Selbst unter den B\u00f6sen gibt es Gute. Kein Mensch ist nur schlecht. In jedem Menschen ist ein g\u00f6ttlicher Kern. Auch im abgrundtief Schlechten ist das Gute angelegt. 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