{"id":1792,"date":"2010-02-21T20:00:47","date_gmt":"2010-02-21T19:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=1792"},"modified":"2016-03-24T15:53:37","modified_gmt":"2016-03-24T14:53:37","slug":"10-07-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/10-07-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"10-07 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Weise\" target=\"_blank\">Weise<\/a>, um zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> zu kommen, ist, sich bewusst zu werden, dass alles g\u00f6ttlichen Ursprungs ist. Das ist hier die gro\u00dfe Aussage. Man findet diese in vielen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/indische-schriften\/\" target=\"_blank\">indischen Schriften<\/a>. Auch die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Devi_Mahatmyam\" target=\"_blank\">Devi Mahatmyam<\/a> wird nicht m\u00fcde, zu betonen, dass alles eine Manifestation der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/G\u00f6ttliche_Mutter\" target=\"_blank\">G\u00f6ttlichen Mutter<\/a> ist.<\/p>\n<p>Hier gibt es einen Unterschied zu manchen religi\u00f6sen Traditionen, die das dualistisch sehen: Da wird unterschieden zwischen Gott und Materie, zwischen Spirituellem und Weltlichem, zwischen dem g\u00f6ttlichen Guten und dem teuflichen B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Dieser starke Dualismus hat vermutlich \u00fcber den Zoroastrismus Eingang in die westlichen Religionen wie <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Judentum\" target=\"_blank\">Judentum<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Christentum\" target=\"_blank\">Christentum<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Islam\" target=\"_blank\">Islam<\/a> gefunden, ohne endg\u00fcltig verankert zu sein. Im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zoroastrismus\" target=\"_blank\">Zoroastrismus<\/a> gibt es zwei Pole, den Sch\u00f6pfergott Ahura Mazda (der \u201eGute\u201c) und den D\u00e4monen Ahrima (der \u201eB\u00f6se\u201c): \u201eUnd im Anbeginn waren diese beiden <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/leben-nach-dem-tod\/pretas-geister-und-gespenster.html\">Geister<\/a>, die Zwillinge, die nach ihrem eigenen Worte das Gute und das B\u00f6se im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Denken\" target=\"_blank\">Denken<\/a>, Reden und Tun hei\u00dfen. Zwischen ihnen haben die Guthandelnden richtig gew\u00e4hlt.\u201c (Zend Avesta)<\/p>\n<p>Da wird also gesagt, dass zwei Urprinzipien von Anbeginn sind, die um jede <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Seele\" target=\"_blank\">Seele<\/a> k\u00e4mpfen. Und jeder einzelne muss sich entscheiden, ob er dem Guten oder dem B\u00f6sen folgen will? Das ganze <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leben\" target=\"_blank\">Leben<\/a> geht es dann darum, sich immer wieder zu entscheiden, was gut und was schlecht ist? Das sind zwei Grundprinzipien, die irgendwann auch in die Bibel, ins alte Testament, Eingang gefunden haben. In der urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6pfungsgeschichte gibt es auch schon so etwas, n\u00e4mlich die Schlange. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt spielt diese Dualit\u00e4t eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle.<\/p>\n<p>Man findet das im 16. Kapitel der <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a> als \u201e<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga\/\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> der Unterscheidung zwischen dem G\u00f6ttlichen und dem D\u00e4monischen\u201c beschrieben. Dort gibt es auch die Unterscheidung zwischen den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Daiva\" target=\"_blank\">Daivas<\/a> (den G\u00f6ttlichen) und den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Asura\" target=\"_blank\">Asuras<\/a> (den D\u00e4monen). Aber bevor <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> dort hinkommt, sagt er erst einmal immer wieder: \u201eLetztlich ist alles g\u00f6ttlichen Ursprungs.\u201c Selbst die Asuras sind mit eingeschlossen, auch sie sind g\u00f6ttlichen Ursprungs. Als spiritueller <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aspirant\" target=\"_blank\">Aspirant<\/a> muss man immer wieder unterscheiden, was einen n\u00e4her zum H\u00f6chsten f\u00fchrt und was davon wegf\u00fchrt. Aber das hei\u00dft nicht, dass das eine g\u00f6ttlich ist und das andere einen b\u00f6sen Ursprung hat. Es gilt, von Dualit\u00e4ten Abstand zu nehmen. Als spiritueller Aspirant sollte man <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_ahimsa.html\">Ahimsa<\/a> pflegen, also niemanden verletzen, geschweige denn\u00a0 t\u00f6ten. Jemand, der einen anderen umbringt, ist deshalb noch lange kein teuflisches, b\u00f6ses, abgrundtiefes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gesch\u00f6pf\" target=\"_blank\">Gesch\u00f6pf<\/a>. Denn was w\u00e4re die Konsequenz, wenn man meint, der andere ist von Grund auf b\u00f6se und teuflisch? Wenn man es gut meint mit der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> und jemand abgrundtief schlecht ist, dann m\u00fcsste er get\u00f6tet, ausradiert bzw. ausgemerzt werden. Genau darin liegt eine Grundlage von vielen Kriegen und Gewalt. So sind grunds\u00e4tzlich die dualistischen Vorstellungen von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gut<\/a> und B\u00f6se notwendigerweise oder fast notwendigerweise zu gewaltt\u00e4tigen Philosophien mutiert, der Zoroastrismus selbst vielleicht noch am wenigsten, aber gerade Christentum und Islam sobald sie sich auf diesen Dualismus Gott-Teufel bezogen haben. Durch ein solch dualistisches Weltbild tut der, der eigentlich etwas <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> tun will, genau das, was er dem anderen vorwirft: Handlungen, die der Grundethik aller Religionen widersprechen, Ahimsa, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Asteya\" target=\"_blank\">Asteya<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Satya\" target=\"_blank\">Satyam<\/a>.<\/p>\n<p>Wenn du bedenkst, dass alles g\u00f6ttlichen Ursprungs ist, kannst du dir selbst sagen: \u201eF\u00fcr mich treffe ich jetzt diese Entscheidung.\u201c Du versuchst, auch einmal jemand Anderen davon abzuhalten, etwas zu tun, womit er sich oder jemand anderen verletzten k\u00f6nnte. Du kannst ihn auch weiter lieben, ihm weiter <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef\u00fchl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl<\/a> entgegenbringen, sogar noch dann, wenn es deine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> ist, ihn davon abzuhalten, etwas zu tun, was andere <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> verletzten k\u00f6nnte und er durch dein Abhalten selbst verletzt wird.<\/p>\n<p>Wenn du daher diese mannigfaltigen Manifestationen der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wesen\" target=\"_blank\">Wesen<\/a> als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sch\u00f6pfung\" target=\"_blank\">Sch\u00f6pfung<\/a> und Teile Gottes ansiehst, kannst du im festen, unersch\u00fctterlichen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga\/\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> begr\u00fcndet werden. Es gibt nichts dauerhaft und ewig Schlechtes im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Universum\" target=\"_blank\">Universum<\/a>. Alles ist g\u00f6ttlichen Ursprungs. Du hast bestimmte Aufgaben und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflichten<\/a>. Alles Schlechte zu bek\u00e4mpfen und auszurotten geh\u00f6rt nicht dazu.<\/p>\n<p>Die indischen mythologischen Geschichten verdeutlichen das manchmal. Oft werden sie beim Erz\u00e4hlen stark vereinfacht und die differenziertere Betrachtungsweise des Urtextes geht dabei verloren. Nehmen wir als Beispiel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ravana\" target=\"_blank\">Ravana<\/a> aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ramayana\" target=\"_blank\">Ramayana<\/a>. Er ist der Gegenspieler von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Ramatext.html\" target=\"_blank\">Rama<\/a> und gilt als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/D\u00e4mon\" target=\"_blank\">D\u00e4mon<\/a>. Bisher kennst du Ravana haupts\u00e4chlich als den D\u00e4monen, der Ramas Gef\u00e4hrtin <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Sita.html\" target=\"_blank\">Sita<\/a> geraubt hat. Rama hat Ravana schlie\u00dflich besiegt und letztlich hat er ihn sogar t\u00f6ten m\u00fcssen. Aber Ravana gilt auch als einer der gr\u00f6\u00dften Verehrer von <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Shivatext.html\" target=\"_blank\">Shiva<\/a>. Es gibt sogar Loblieder von Ravana, die heute noch rezitiert werden. Ravana hatte also auch eine spirituelle Ader. Er gilt als D\u00e4mon, weil er die Kr\u00e4fte, die er durch die Verehrung bekommen hat, missbraucht hat. Er hat das durch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yoga_Praxis\" target=\"_blank\">spirituelle Praxis<\/a> erzeugte <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/prana.html\" target=\"_blank\">Prana<\/a> f\u00fcr egoistische Zwecke missbraucht. Aber er war nicht einfach nur schlecht, er hatte auch die F\u00e4higkeit zur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a>, zur Selbstbeherrschung, hat viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\" target=\"_blank\">Pranayama<\/a> gemacht und meditiert. Er war blind vor <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hass\" target=\"_blank\">Hass<\/a> gegen Rama. Er hat Sita nicht geraubt, weil er in sie verliebt war, sondern weil er h\u00f6rte, wie gro\u00df Rama war und weil dieser immer gelobt wurde. Er wollte <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rama\" target=\"_blank\">Rama<\/a> schaden, r\u00fchrte Sita jedoch selbst nicht an. Er vergewaltigte sie nicht, obwohl dies die gr\u00f6\u00dfte Schande f\u00fcr Rama gewesen w\u00e4re und er ihm so h\u00e4tte schaden k\u00f6nnen. Bei allem Unrecht folgte er immer noch bestimmten ethischen Prinzipien. Ravana hatte also eine Reihe\u00a0 positiver Eigenschaften. Es hei\u00dft sogar, dass Ravana am Ende die Gottesverwirklichung erreicht hat. Durch seinen gro\u00dfen Hass dachte er so stark an Rama, die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Inkarnation\" target=\"_blank\">Inkarnation<\/a> Gottes, dass er schlie\u00dflich in allem nur noch Rama, also <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> sah.<\/p>\n<p>Selbst <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Duryodhana\" target=\"_blank\">Duryodhana<\/a>, der Gegenspieler von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\" target=\"_blank\">Arjuna<\/a>, hatte positive Eigenschaften. Ein Beispiel aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mahabharata\" target=\"_blank\">Mahabharata<\/a>: Karna war eigentlich ein Halbbruder Arjunas. Er war jedoch von seiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mutter\" target=\"_blank\">Mutter<\/a> nach der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geburt\" target=\"_blank\">Geburt<\/a> weggegeben worden. Er ist dann in einer einfachen Kutscherfamilie aufgewachsen, ohne etwas von seiner Mutter zu wissen. Er wurde ein m\u00e4chtiger Bogensch\u00fctze und geschickt im Umgang mitallen Waffen. Auf einem Turnier wollte Karna Arjuna herausfordern. Arjuna weigerte sich, weil er meinte, mit jemandem von niedriger Herkunft w\u00fcrde er sich nicht duellieren. Damals hatte Arjuna diese Arroganz. Duryodhana aber, obgleich er K\u00f6nig war, sagte zu Karna, er sei sein Bruder. Er sagte ihm auch, dass er\u00a0 sich nichts aus dieser Kastengeschichte mache. Er war zwar nicht der physische Bruder, aber er nahm ihn auf und behandelte ihn wie einen Prinzen. Dass <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Karna\" target=\"_blank\">Karna<\/a> eigentlich ein Halbbruder der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pandava\" target=\"_blank\">Pandavas<\/a> war, wussten zu diesem Zeitpunkt weder Arjuna noch Duryodhana. Aber Arjuna hat Karna links liegen lassen, weil er nicht die gleiche gesellschaftliche Kaste hatte. Duryodhana hat ihn aus seinem Wert heraus gesehen. Karna war Duryodhana deshalb zu Dank verpflichtet und wurde einer seiner wichtigsten Gefolgsleute. Karna wurde nach <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\" target=\"_blank\">Arjuna<\/a> der machtvollste Krieger seiner Zeit. Man sieht hier, dass auch Duryodhana Tugenden hatte.<\/p>\n<p>Es gibt niemanden, der abgrundtief schlecht ist und niemanden, der unendlich gut ist.<\/p>\n<p>Dass dieses Verst\u00e4ndnis heute weite Verbreitung gefunden hat, haben wir der modernen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-psychologie.html\" target=\"_blank\">Psychologie<\/a> zu verdanken. Viele, und besonders die westlichen Religionen, haben diesen Dualismus zwischen g\u00f6ttlich und d\u00e4monisch, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/himmel-und-hoelle.html\" target=\"_blank\">Himmel<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/himmel-und-hoelle.html\" target=\"_blank\">H\u00f6lle<\/a>, stark betont. Das hat zu viel Gewalt gef\u00fchrt. Seit Sigmund Freud wissen die Psychologen, dass in jedem Menschen das Gute wie auch das Schlechte steckt. Und jede gute Eigenschaft des Menschen kann in einem anderen Kontext zu viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-und-leid.html\" target=\"_blank\">Leiden<\/a> f\u00fchren. Es ist also eine gute <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Entwicklung\" target=\"_blank\">Entwicklung<\/a>, dass auch\u00a0 Verbrechern <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef\u00fchl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl<\/a> entgegengebracht wird. Man versucht heutzutage zu verstehen, warum ein Gewaltverbrecher so geworden ist. Die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kindheit\" target=\"_blank\">Kindheit<\/a> mag eine Rolle spielen, die Genetik, verschiedene Umst\u00e4nde. Eigentlich ist dieser <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> therapiebed\u00fcrftig. Vielleicht ist man heute auch einfach noch nicht weit genug, diesen Menschen tats\u00e4chlich so zu therapieren, dass er zu einem mitf\u00fchlenden Mitglied der Gesellschaft wird. Deshalb muss man ihn vielleicht eine Weile oder f\u00fcr den Rest des Lebens wegsperren. Aber eigentlich ist das ein Versagen der Gesellschaft und der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-psychologie.html\">Psychotherapie<\/a> und nicht, weil der Mensch abgrundtief schlecht ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\">Krishna<\/a> sagt also, wie es auch in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Devi_Mahatmyam\" target=\"_blank\">Devi Mahatmyam<\/a> steht, dass sowohl gute wie auch schlechte Eigenschaften in jedem Menschen vorhanden sind. Alle sind Manifestationen des G\u00f6ttlichen. Der Einzelne muss sehr wohl Entscheidungen treffen und das Ethische tun. Er sollte es aber unterlassen, andere zu verachten oder zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Weise, um zu Gott zu kommen, ist, sich bewusst zu werden, dass alles g\u00f6ttlichen Ursprungs ist. Das ist hier die gro\u00dfe Aussage. Man findet diese in vielen indischen Schriften. 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