{"id":1771,"date":"2010-03-30T20:00:36","date_gmt":"2010-03-30T18:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=1771"},"modified":"2016-02-07T13:11:05","modified_gmt":"2016-02-07T12:11:05","slug":"09-31-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/09-31-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"09-31 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Das ist die transformierende <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\">Kraft<\/a> von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bhakti\" target=\"_blank\">Bhakti<\/a>. \u00d6fters stellen sich Menschen die Frage, was sie zuerst tun sollen. Angenommen jemand wei\u00df, dass er viele schlechte Taten begangen hat und er schlechte Angewohnheiten hat: Soll er sich zuerst darum bem\u00fchen, ein besserer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> zu werden oder soll er zuerst <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> verehren? Je nach <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Temperament\" target=\"_blank\">Temperament<\/a> ist mal das eine das Richtige, mal das andere.<\/p>\n<p>Manchen Menschen f\u00e4llt es erst einmal schwer, Gott zu verehren, weil ihr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herz\" target=\"_blank\">Herz<\/a> voller Unreinheiten ist. Dann m\u00fcssen sie vielleicht erst mehr an sich arbeiten. Vielen Menschen f\u00e4llt es sehr viel leichter, wenn sie gleich Gott verehren. Denn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> hat im Grunde genommen jeder Mensch. Und wenn man pl\u00f6tzlich einsieht: \u201eIch habe etwas falsch gemacht\u201c, seine Fehler bereut und Gott um <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vergebung\" target=\"_blank\">Vergebung<\/a> bittet, dann sp\u00fcrt man <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gnade\" target=\"_blank\">Gnade<\/a> und Liebe. Und aus dieser Gnade und Liebe heraus, fasst man gute Vors\u00e4tze. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> ist es dann, diese Vors\u00e4tze auch umzusetzen, was wir manchmal aus eigener Kraft nicht schaffen, da wir noch viele negative <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samskara\" target=\"_blank\">Samskaras<\/a> in uns tragen. Manche Menschen denken auch, sie w\u00e4ren die gr\u00f6\u00dften S\u00fcnder und h\u00e4tten die gr\u00f6\u00dften Probleme von allen Erdenwesen. Man sollte sich gar nicht so damit identifizieren und seine eigenen Probleme\/<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/S\u00fcnde\" target=\"_blank\">S\u00fcnden<\/a> \u00fcberbewerten.<\/p>\n<p>Es gibt dar\u00fcber so eine kleine Geschichte, die ich euch erz\u00e4hlen m\u00f6chte. Es ist die Geschichte eines K\u00f6nigs und eines Weisen. In damaliger Zeit war es \u00fcblich, dass, wenn man einem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Weise\" target=\"_blank\">Weisen<\/a> traf, man ihm eine Frage stellte. Und so traf unser <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6nig\" target=\"_blank\">K\u00f6nig<\/a> eines Tages auf diesen Weisen, der als <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/M\u00f6nch\" target=\"_blank\">M\u00f6nch<\/a> durch das Land reiste und fragte ihn: \u201eWas sind die beiden gr\u00f6\u00dften <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunder\" target=\"_blank\">Wunder<\/a>, Oh Weiser, die du gesehen hast?\u201c Der K\u00f6nig hatte erwartet, dass der Weise ihm vielleicht antwortete, das gr\u00f6\u00dfte Wunder w\u00e4re ein Mensch, der 10 Meter \u00fcber dem Boden schwebte oder jemand, der durch die Kraft seiner <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gedanke\" target=\"_blank\">Gedanken<\/a> Tote wieder zum <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> erweckt h\u00e4tte. Auch h\u00e4tte er gerne geh\u00f6rt, das gr\u00f6\u00dfte Wunder w\u00e4re, wenn jemand \u00fcber <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wasser\" target=\"_blank\">Wasser<\/a> wandelt, Nahrung vervielf\u00e4ltigt, seinen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\">K\u00f6rper<\/a> mit Fleischerhaken maltr\u00e4tiert und sich dann an einen Wagen gebunden durchs Land ziehen l\u00e4sst oder \u00e4hnliches. Der Weise aber, der sehr wohl wusste, was der K\u00f6nig h\u00f6ren wollte, antwortete ihm: \u201eOh K\u00f6nig, fast jeden Tag kommt jeder Mensch in Kontakt mit dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/tod\/\" target=\"_blank\">Tod<\/a>. Dennoch lebt fast jeder Mensch so, als ob er nie <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/yoga-reinkarnation-lehren\/kunst-des-sterbens\/\" target=\"_blank\">sterben<\/a> w\u00fcrde. Das, Oh K\u00f6nig, ist das gr\u00f6\u00dfte Wunder! Das zweitgr\u00f6\u00dfte Wunder ist: Jeden Tag sieht fast jeder Mensch andere Menschen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leiden\" target=\"_blank\">Leiden<\/a>, dennoch denkt jeder Mensch, das sein Leiden das Besonderste und Speziellste sei. Das, Oh K\u00f6nig, ist das zweitgr\u00f6\u00dfte aller Wunder.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Denken\" target=\"_blank\">denken<\/a>, wir h\u00e4tten die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten und Fehler, brauchen wir uns nur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> zuzuwenden, uns ihm hinzugeben, ihn um Hilfe bitten, um <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vergebung\" target=\"_blank\">Vergebung<\/a> unserer S\u00fcnden. Dann werden wir rechtschaffen und erlangen ewigen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Frieden\" target=\"_blank\">Frieden<\/a>. Nat\u00fcrlich sollten wir uns bem\u00fchen, an uns selbst zu arbeiten.<\/p>\n<p>Diese <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erkenntnis\" target=\"_blank\">Erkenntnis<\/a> ist auch f\u00fcr therapeutische Bereiche sehr hilfreich. Die Anonymen Alkoholiker z.B. haben ein 12-Schritte-Programm entwickelt. Dies ist ein sehr spirituelles, nicht religionsgebundenes Programm, das sich am effektivsten erwiesen hat, um Alkoholiker trocken werden zu lassen. Bei dem 1. Schritt soll man erkennen, dass man es nicht aus eigener Kraft schafft, dem Alkohol zu entsagen. Bei dem 2. Schritt erkennt man eine h\u00f6here Macht an, die einem hilft, die eigene <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/gesundheit\/\" target=\"_blank\">Gesundheit<\/a> wieder herzustellen. Bei dem 3. Schritt fasst man den Entschluss, den eigenen Willen und das Leben Gott anzuvertrauen. Im 4. und 5. Schritt betreibt man Innenschau und gesteht seine Fehler ein, um danach im 6. und 7. Schritt bereit zu sein, die gefundenen Schw\u00e4chen und Fehler von Gott beseitigen zu lassen, ihn um Hilfe zu bitten. Danach folgt im 8. Schritt die Vorbereitung auf die Wiedergutmachung und im 9. Schritt die Wiedergutmachung, soweit es m\u00f6glich ist. In den letzten 3 Schritten \u00fcbt man erneut Innenschau, betet zu Gott, sein Instrument werden zu d\u00fcrfen, und den Menschen mit dem erworbenen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wissen\" target=\"_blank\">Wissen<\/a> auf ihrem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dienen\" target=\"_blank\">dienen<\/a>.<\/p>\n<p>Im Grunde genommen kann man dieses Programm auch auf drei wesentliche Punkte zusammenfassen:<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Anerkennung der eigenen Fehler und Schw\u00e4chen<\/li>\n<li>Hinwendung an eine h\u00f6here Kraft mit der Bitte um Hilfe<\/li>\n<li>Dienst an der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Menschheit\" target=\"_blank\">Menschheit<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Manche ausgebildete Yogalehrer sagen auch, sie w\u00e4ren noch nicht bereit zu unterrichten, weil sie denken, sie w\u00e4ren selbst keine guten <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\" target=\"_blank\">Yogis<\/a>. Sie denken: \u201eWie kann ich selbst <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation\/\" target=\"_blank\">Meditation<\/a> unterrichten, wenn ich selbst noch keine tiefen Meditationen habe?\u201c oder sie denken: \u201eWie kann ich anderen etwas \u00fcber <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Positives_Denken\" target=\"_blank\">Positives Denken<\/a> erz\u00e4hlen, wenn ich selbst nicht positiv denke?\u201c <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> selbst lehrt, derjenige, der die spirituelle <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Weisheit\" target=\"_blank\">Weisheit<\/a> weitergibt, ist stets in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> und es ist der h\u00f6chste Dienst, den man Menschen tun kann. Wenn wir unterrichten, ist uns vielleicht manchmal am schmerzlichsten bewusst, wie unvollkommen wir sind. Wie viel wir noch zu lernen haben, wie wenig wir doch wissen. Und trotzdem hilft auch das wenige <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wissen\" target=\"_blank\">Wissen<\/a> \u2013 was oft mehr ist als wir denken \u2013 Menschen sehr. Wenn wir uns <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Demut\" target=\"_blank\">dem\u00fctig<\/a> an Gott richten, dann hilft er uns.<\/p>\n<p>Ich gebe euch mal ein Beispiel: Ich habe mich lange Zeit bem\u00fcht, das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vamana\" target=\"_blank\">Vamana<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dhauti\" target=\"_blank\">Dhauti<\/a>, das Schlucken einer Mullbinde, zu lernen. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kunjar_Kriya\" target=\"_blank\">Kunjar Kriya<\/a> (das Trinken von 1-1 \u00bd Liter Salzwasser und wieder ausspeien) war f\u00fcr mich kein Problem, aber Vamana Dhauti fiel mir unheimlich schwer. Eines Tages wurde meine Kollegin im <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/\" target=\"_blank\">Zentrum<\/a>, die zwei Tage sp\u00e4ter einen Kriya Workshop halten sollte, krank. Da wir damals nur zu zweit waren, blieb mir nichts anderes \u00fcbrig, als den Workshop zu leiten. Ich habe dann zwei Tage Zeit gehabt, Vamana Dhauti zu \u00fcben. Ich habe zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> gebetet und ihn um Hilfe gebeten.\u00a0 Am Workshoptag ist es mir bei der Vorf\u00fchrung erstmals gelungen, das Tuch zu schlucken. Das war eine sehr hilfreiche <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erfahrung\" target=\"_blank\">Erfahrung<\/a>. Schon die Lerntheorien besagen, wenn wir etwas nur h\u00f6ren, behalten wir es zu etwa 15%. Wenn wir es aufschreiben, behalten wir es zu 40% und wenn man es in den n\u00e4chsten Tagen noch mal durchliest, beh\u00e4lt man es zu 50-60%. Erst wenn man etwas lehrt, bleiben einem die Inhalte zu etwa 90% im Ged\u00e4chtnis. Wenn wir also etwas lernen wollen, m\u00fcssen wir es lehren. Das gilt f\u00fcr intellektuelle Inhalte. Aber es gilt auch f\u00fcr das, was auf dem spirituellen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> noch wichtiger als intellektuelles Wissen ist, n\u00e4mlich f\u00fcr die Eigenschaften, die wir in uns entwickeln. Zuerst m\u00fcssen wir an uns arbeiten, dann die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arbeit\" target=\"_blank\">Arbeit<\/a> Gott darbringen und eventuell es auch an andere weitergeben. Dabei sollten wir nie von einem Perfektionismus und der \u00dcberzeugung ausgehen, es vollst\u00e4ndig <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verwirklichung\" target=\"_blank\">verwirklicht<\/a> zu haben, sondern uns als Instrument sehen, hilfreiche Techniken, hilfreiches Wissen weiterzugeben.<\/p>\n<p>Auf \u00e4hnliche Weise hat <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda\/\" target=\"_blank\">Sivananda<\/a> seine Sch\u00fcler unterwiesen. Angenommen, jemand war j\u00e4hzornig. Swami Sivananda hat ihm erst Tipps gegeben, wie er den J\u00e4hzorn \u00fcberwinden konnte. Wenn das nicht ausreichte, empfahl er ihm, den \u00c4rger Gott darzubringen und Gott um Hilfe zu bitten. Und bei einem der Abendsatsangs bat er ihn, eine Viertelstunde \u00fcber <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gleichmut\" target=\"_blank\">Gleichmut<\/a> zu sprechen.<\/p>\n<p>Wenn jemand S\u00fcnden begeht und hingebungsvoll Gott verehrt ist er nicht von der Ernte des Karmas befreit. Das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a> ist nicht vollst\u00e4ndig aufgel\u00f6st. Die Reue, die der S\u00fcnder f\u00fcr seine S\u00fcnden empfindet, hilft ihm allerdings dabei, das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prarabdha_Karma\" target=\"_blank\">Prarabdha Karma<\/a> etwas zu mildern, jedoch nicht vollst\u00e4ndig aufzul\u00f6sen. Reue ist ein Schritt, uns zu Gott zu wenden. Tiefer <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Glaube\" target=\"_blank\">Glauben<\/a> hilft den Menschen, aus einem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a> des Fehlverhaltens\u00a0 zu einem Gef\u00fchl der Ganzheit zu kommen. Tiefer Glauben hilft allgemein, negative Gef\u00fchle zu \u00fcberwinden, Schuldgef\u00fchle, Wutgef\u00fchle, Ohnmachtsgef\u00fchle, etc. Menschen mit tiefem spirituellem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verstehen\" target=\"_blank\">Verstehen<\/a> leiden sogar unter traumatischen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/erfahrungen\/\" target=\"_blank\">Erfahrungen<\/a> sehr viel weniger bzw. weniger lange als Menschen, die keinen tiefen Glauben besitzen. Man hat zum Beispiel festgestellt, dass die buddhistischen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/M\u00f6nch\" target=\"_blank\">M\u00f6nche<\/a>, die aus Tibet nach Indien geflohen sind, nachdem sie gefoltert worden sind oder gezwungen worden sind, zuzuschauen, wie Vergewaltigungen und Morde an ihren Familienangeh\u00f6rigen begangen wurden, 20 Jahre sp\u00e4ter erheblich weniger an den Folgen leiden, als nicht spirituelle, ungl\u00e4ubige Menschen. Nat\u00fcrlich haben sie in dem Moment gelitten, in dem es passiert ist, und auch die Wochen und Monate danach. Auch wenn sie heute \u00fcber diese Zeiten sprechen, f\u00e4llt es ihnen noch schwer. Aber sie haben nicht solche Alptr\u00e4ume wie andere Menschen, die keine Nacht durchschlafen k\u00f6nnen ohne schwei\u00dfgebadet aufzuwachen. Eine wirklich tiefe <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Spiritualit\u00e4t\" target=\"_blank\">Spiritualit\u00e4t<\/a> beinhaltet die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erkenntnis\" target=\"_blank\">Erkenntnis<\/a>, dass <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Leiden\" target=\"_blank\">Leiden<\/a> einen Sinn hat, dass Leiden zum <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> dazugeh\u00f6rt, auf dem Lehrplan steht und die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> nicht ersch\u00fcttert wird. So ger\u00e4t man auch bei schlimmen Erlebnissen nicht so stark und so lange aus dem psychischen Gleichgewicht. Man beh\u00e4lt spirituelles <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vertrauen\" target=\"_blank\">Vertrauen<\/a>, wenn einen Leiden trifft. Gott schickt uns Leiden als Lernaufgabe, damit wir wachsen k\u00f6nnen. Wenn wir dies erkennen, kann man auch mit eigener <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-und-leid\/\" target=\"_blank\">Schuld<\/a> besser umgehen. Auch die eigenen schlechten Taten sind Teil des kosmischen Geschehens. Man kann es bereuen, Gott darbringen, sich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> ganz hingeben. So k\u00f6nnen wir uns davon l\u00f6sen und k\u00fcnftig nicht mehr die gleichen Fehler begehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die transformierende Kraft von Bhakti. \u00d6fters stellen sich Menschen die Frage, was sie zuerst tun sollen. 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