{"id":15403,"date":"2009-09-10T19:00:09","date_gmt":"2009-09-10T17:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=15403"},"modified":"2020-08-07T11:51:37","modified_gmt":"2020-08-07T09:51:37","slug":"13-20-kommentar-swami-sivananda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/13-20-kommentar-swami-sivananda\/","title":{"rendered":"13-20 Kommentar Swami Sivananda"},"content":{"rendered":"<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8641\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/Bhagavad_Gita_XIII_20.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('8641','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/Bhagavad_Gita_XIII_20.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/Bhagavad_Gita_XIII_20.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=15403-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/Bhagavad_Gita_XIII_20.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"Bhagavad_Gita_XIII_20.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Freude\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freude<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Schmerz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schmerz<\/a> sind das Ergebnis guter und b\u00f6ser Taten. Die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kraft<\/a> des <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wunsches<\/a> wirkt auf den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geist<\/a>, und der Geist veranla\u00dft die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sinne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sinne<\/a> zu handeln, um das Gew\u00fcnschte zu erlangen. Gute und schlechte Taten r\u00fchren aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Natur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Natur<\/a> her und f\u00fchren zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gl\u00fcck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gl\u00fcck<\/a> oder Ungl\u00fcck. Schlechte Taten schaffen Kummer und Sorge. Gute Taten schaffen Gl\u00fcck und Freude. Die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Seele\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seele<\/a> erf\u00e4hrt sie. Die Frau arbeitet und bereitet gute, schmackhafte Speisen; die Mann genie\u00dft still die Produkte ihrer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/energiearbeit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arbeit<\/a>. Er sitzt still und i\u00dft sie nach Herzenslust. Genauso arbeitet die Natur, und die Seele erf\u00e4hrt die Fr\u00fcchte Ihres Tuns, n\u00e4mlich Freude und Schmerz.<\/p>\n<p>Wenn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Harmonie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Harmonie<\/a> \u00fcberwiegt, kommt es zu guten Taten. Wenn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rajas<\/a> vorherrscht, kommt es sowohl zu guten wie auch zu schlechten Taten. Wenn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tamas<\/a> vorherrscht, werden s\u00fcndige, ungesetzm\u00e4\u00dfige und unredliche Handlungen ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>An Stelle von <strong>Kaarana<\/strong>, was \u203aUrsache\u2039 bedeutet, ist es m\u00f6glich, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Karana\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Karana<\/strong><\/a> zu lesen, \u203aInstrument\u2039, wie die f\u00fcnf Wahrnehmungsorgane, die f\u00fcnf Handlungsorgane, Geist, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verstand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verstand<\/a> und Ichbewu\u00dftsein (die dreizehn Prinzipien im K\u00f6rper).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Karya\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Karya<\/strong><\/a>: Das Ergebnis, d.h. der physische <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/K\u00f6rper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00f6rper<\/a>. Die f\u00fcnf Elemente, die den K\u00f6rper ausmachen, und die f\u00fcnf Sinne, die die Sinnesobjekte bilden, die aus der Natur entstanden sind, fallen unter den Begriff \u203aInstrumente\u2039, da die Eigenschaften in den Werkzeugen, den Sinnen, zu finden sind.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft, die Natur lie\u00dfe K\u00f6rper, Sinne und deren Empfindungen enstehen. Daher ist die Natur die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ursache\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ursache<\/a> von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samsara\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Samsara<\/a>.<\/p>\n<p>Zuckerrohr ist die Ursache. Zuckerrohrsaft, Zucker und Kandiszucker sind die Produkte, die Erscheinungsformen von Zuckerrohr. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Milch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Milch<\/a> ist die Ursache. Quark, Butter und Ghee (gereinigte Butter) sind die Erscheinungsformen von Milch. Was die Erscheinungsform von etwas anderem ist, ist sein Produkt, und das, woraus die Erscheinungsform kommt, ist ihre Ursache. Die Natur ist die Quelle oder der Ursprung aller Erscheinungsformen. Sie bringt alles hervor. Die zehn Organe, der Geist und die f\u00fcnf Sinnesobjekte sind die sechzehn Erscheinungsformen oder Produkte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mahat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mahat<\/a> (der Verstand) entsteht aus <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mulaprakriti\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mulaprakriti<\/a>. Aus Mahat entsteht <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ahamkara\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ahamkara<\/a> (Ichbewu\u00dftsein). Mahat ist das Ergebnis von Mulaprakriti und die Ursache von Ahamkara. Daher wird Mahat Prakriti-<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vikriti\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vikriti<\/a> genannt. Mahat, Ahamkara und die f\u00fcnf <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tanmatra\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tanmatras<\/a> (die Grundelemente der Materie) sind die sieben Prakriti-Vikritis. Jedes davon ist eine Erscheinungsform des Vorhergehenden und ist dann die Ursache f\u00fcr das Darauffolgende. Die f\u00fcnf Grundelemente schaffen die f\u00fcnf grobstofflichen Elemente. Sie sind die subtilen Elemente. Diese sieben sind sowohl Natur als auch Erscheinungsform (Prakriti und Vikriti), <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ursache und Wirkung<\/a>, und fallen unter den Begriff \u203aUrsache\u2039.<\/p>\n<p>Die Funktionen des K\u00f6rpers, die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sinne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sinne<\/a>, die Lebenskraft, der Geist und der Verstand sind dem reinen Selbst \u00fcberlagert. Daher sagt der Unwissende: \u00bbIch bin schwarz; ich bin dick; ich bin hungrig; ich bin zornig; ich bin taub; ich bin blind; ich bin der Sohn von So-und-so; ich wei\u00df; ich handle; ich erfahre; usw.\u00ab<\/p>\n<p>Der Verstand ist sehr subtil. Er ist eng mit dem subtilsten Selbst verbunden. Das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusstsein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bewu\u00dftsein<\/a> des Selbst spiegelt sich im Verstand wider (Chidabhasa), und daher f\u00fchlt der Verstand als Abbild des Bewu\u00dftseins: \u00bbIch bin reines Bewu\u00dftsein, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Chaitanya\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Chaitanya<\/a>. Ich erfahre Freude und Schmerz.\u00ab Die Eigenschaften des reinen Selbst sind dem Denkverm\u00f6gen \u00fcberlagert. Es liegt eine gegenseitige \u00dcberlagerung zwischen Verstand und Selbst, Natur und Geist, vor. Das ist die Ursache von Samsara.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Purusha\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Purusha<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jiva\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jiva<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kshetrajna\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kshetrajna<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bhokta\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bhokta<\/a> sind Synonyma. Purusha ist hier nicht das h\u00f6chste Selbst, sondern die konditionierte Seele, die Seele, die der Seelenwanderung unterliegt und Freude und Schmerz f\u00fchlt. Das Selbst, das Absolute, ist f\u00fcr immer frei von Samsara und \u00e4ndert sich nicht.<\/p>\n<p>Prakriti und Purusha sind die Ursache f\u00fcr Samsara. Die Natur erschafft den K\u00f6rper, die Lebenskraft, den Geist, den Verstand und die Sinne. Die Seele erf\u00e4hrt Freude und Schmerz. Samsara ist die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/gemeinschaft\/erfahrungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erfahrung<\/a> von Freude und Schmerz. Die Seele ist Samsarin. Sie erf\u00e4hrt Freude und Schmerz. (Vgl.XV.9.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freude und Schmerz sind das Ergebnis guter und b\u00f6ser Taten. Die Kraft des Wunsches wirkt auf den Geist, und der Geist veranla\u00dft die Sinne zu handeln, um das Gew\u00fcnschte zu erlangen. Gute und schlechte Taten r\u00fchren aus der Natur her und f\u00fchren zu Gl\u00fcck oder Ungl\u00fcck. &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/13-20-kommentar-swami-sivananda\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[589,824],"class_list":["post-15403","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-13-kapitel","tag-13-kapitel-20-vers","tag-kommentar-swami-sivananda"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15403"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22029,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15403\/revisions\/22029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}