{"id":14306,"date":"2009-04-09T17:00:17","date_gmt":"2009-04-09T15:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=14306"},"modified":"2016-12-10T09:30:00","modified_gmt":"2016-12-10T08:30:00","slug":"17-21-kommentar-2-von-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-21-kommentar-2-von-sukadev\/","title":{"rendered":"17-21 Kommentar 2 von Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><em>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 21. Vers: Gaben, an Bedingungen gekn\u00fcpft, sind rajasig <\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6261\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1373_Bhagavad_XVII_21.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('6261','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1373_Bhagavad_XVII_21.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1373_Bhagavad_XVII_21.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=14306-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1373_Bhagavad_XVII_21.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"1373_Bhagavad_XVII_21.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dana\" target=\"_blank\">Dana<\/a>, das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geschenk\" target=\"_blank\">Geschenk<\/a>, das im Hinblick darauf gemacht wird, ebenfalls etwas daf\u00fcr zu erhalten, in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hoffnung\" target=\"_blank\">Hoffnung<\/a> auf Gewinn oder auch widerwillig, ist <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajassig\" target=\"_blank\">rajasig<\/a>.\u201c<\/p>\n<p>Ein rajasiges Geschenk ist eines, das einem nicht auf dem spirituellen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> weiterbringt. Es kann entweder das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ego\" target=\"_blank\">Ego<\/a> f\u00f6rdern oder es f\u00f6rdert W\u00fcnsche, aber es kann auch einfach neutral sein. Es ist ok, wenn du jemand anderem etwas gibst und auch erwartest, dass er etwas f\u00fcr dich zur\u00fcckgibt. Darauf beruht letztlich zwischenmenschliche <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Beziehung\" target=\"_blank\">Beziehung<\/a>, Freundschaften usw. Auch Beziehungen zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer, zwischen Leistungserbringern und Kunden usw. Nur das, was du so \u00fcblicherweise machst, ist jetzt f\u00fcr den spirituellen Weg nicht etwas, was dich voranbringt. Du reinigst dich dadurch nicht, du entwickelst dich spirituell nicht. Eine Gabe, die du machst, um etwas daf\u00fcr zu bekommen, in der Hoffnung, dass du dabei etwas gewinnst, und sei es nur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ruhm\" target=\"_blank\">Ruhm<\/a>, sei es nur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Anerkennung\" target=\"_blank\">Anerkennung<\/a>, sei es aber auch eine materielle <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gabe\" target=\"_blank\">Gabe<\/a> zur\u00fcck, die ist rajasig und bringt dir spirituell so viel nicht.<\/p>\n<p>Da kannst \u00f6fters auch dich selbst \u00fcberpr\u00fcfen: \u201eMache ich tats\u00e4chlich jeden Tag mindestens eine Sache, wo ich nichts daf\u00fcr zur\u00fcckhaben will und wo ich einfach gleichm\u00fctig bin?\u201c Jeden Tag eine Sache machen f\u00fcr jemand anderes, ohne irgendetwas daf\u00fcr erhalten zu wollen, kann dich auf dem spirituellen Weg sehr weit voranbringen. Er sagt noch, eine weitere Form von rajasiger Gabe ist, wenn du widerwillig gibst. Du tust etwas, aber du magst es eigentlich nicht. Du wei\u00dft, du m\u00fcsstest es machen, aber du machst es ohne <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herz\" target=\"_blank\">Herz<\/a> und du tust es einfach so. Vielleicht weil es von der Gesellschaft erwartet wird, weil es vom anderen erwartet wird, aber es ist kein Herz dabei. Es ist wichtig, wenn du etwas gibst, dass du es mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> machst und mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Freude\" target=\"_blank\">Freude<\/a> und mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Demut\" target=\"_blank\">Demut<\/a>. Zumindest, dass du es neutral machst. Widerwillig ist nicht so gut. Das hei\u00dft jetzt nicht, wenn du deine Aufgaben mal widerwillig erledigst, dass das gleich schlecht ist. Widerwillig <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgaben<\/a> erledigen ist ja schon mal besser, als sie gar nicht erledigen. Es ist aber etwas, was nicht so gut ist auf dem spirituellen Weg, im Sinne von, es bringt dich nicht voran. Es gibt dir jetzt auch keine R\u00fcckschritte. Es ist besser, gute Sachen widerwillig zu machen als gar nicht zu machen, gar nichts <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> zu machen, aber um wirklich voranzukommen, ist es wichtig, wann immer du etwas tust, tue es mit Liebe, tue es mit Freude, tue es mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a>, ohne etwas daf\u00fcr zu erwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 21. 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