{"id":14304,"date":"2009-04-10T17:00:49","date_gmt":"2009-04-10T15:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=14304"},"modified":"2016-12-09T16:58:40","modified_gmt":"2016-12-09T15:58:40","slug":"17-20-kommentar-2-von-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-20-kommentar-2-von-sukadev\/","title":{"rendered":"17-20 Kommentar 2 von Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><em>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 20. Vers: Das sattvige Geben von Gaben <\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3190\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1372_Bhagavad_XVII_20.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('3190','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1372_Bhagavad_XVII_20.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1372_Bhagavad_XVII_20.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=14304-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1372_Bhagavad_XVII_20.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"1372_Bhagavad_XVII_20.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>\u201eDas <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geschenk\" target=\"_blank\">Geschenk<\/a>, das einem Menschen gegeben wird, der nichts als Ausgleich daf\u00fcr tun muss, im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusstsein\" target=\"_blank\">Bewusstsein<\/a>, dass es die eigene <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflicht<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgabe<\/a> ist, am rechten Ort und zur rechten <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zeit\" target=\"_blank\">Zeit<\/a> einem w\u00fcrdigen Menschen zu geben, dieses Geschenk wird <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattvig\" target=\"_blank\">sattvig<\/a> genannt.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> hat einige Verse vorher gesagt, dass <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dana\" target=\"_blank\">Dana<\/a>, Geben, etwas Wichtiges ist, mit dem Menschen spirituell wachsen. Er sagt hier, ein Dana, ein Geschenk, eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gabe\" target=\"_blank\">Gabe<\/a> kann sattvig sein, sie kann <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajasig\" target=\"_blank\">rajasig<\/a> sein und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamasig\" target=\"_blank\">tamasig<\/a> sein. In diesem Vers beschreibt er, wie muss unser Geben beschaffen sein, damit es sattvig ist und uns tats\u00e4chlich spirituell voranbringt. Wir geben es einem Menschen, von dem wir nichts als Ausgleich erwarten. Wenn man einem Menschen etwas gibt und daf\u00fcr eine Gegengabe erwartet, dann ist das auch nichts Schlechtes, insbesondere wenn es im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Alltag\" target=\"_blank\">Alltag<\/a> ist, wenn man Kaufmann ist, in vielen zwischenmenschlichen Beziehungen.<\/p>\n<p>Der eine hilft einem beim Auszug aus dem Haus und Einzug in das neue Haus und daf\u00fcr hilft man ihm beim Computer. So entstehen auch Freundschaften. Auch eine Ehe beruht darauf, dass <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> sich gegenseitig etwas <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> tun. Nur, spirituell wachsen tut man damit nicht. Da ist der Lohn darin, dass der andere etwas daf\u00fcr tut. Eine Gabe, die einen spirituell wachsen l\u00e4sst, ist eine Gabe, die man tut, ohne etwas daf\u00fcr zu erwarten. Du findest das leicht heraus, wenn du jemandem etwas Gutes tust, und anschlie\u00dfend tut er nicht das, was du von ihm erwartest, und dann \u00e4rgerst du dich dar\u00fcber, dann wei\u00dft du, es war kein sattviges Geschenk. Wenn du etwas tust und der andere gibt nichts daf\u00fcr und du freust dich dar\u00fcber, dann hast du eine sattvige Gabe gegeben. Dann ist das im <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusstsein\" target=\"_blank\">Bewusstsein<\/a> geschehen, dass es deine Aufgabe ist. Grunds\u00e4tzlich, wenn du mehr hast als jemand anderes, dann ist es deine Aufgabe, das zu teilen. Wenn du zu viel mehr geldlichen Mitteln Zugang hast, und du siehst jemanden, dem es schlecht geht und du kannst ihm helfen, dann ist es deine Aufgabe, ihm zu helfen.<\/p>\n<p>Wenn du <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wissen\" target=\"_blank\">Wissen<\/a> hast und z.B. wei\u00dft, was man machen kann, wenn man Kopfweh hat, und jemand anderes hat Kopfweh und fragt dich um Rat, dann ist es deine Aufgabe, dort zu sagen, was er vielleicht machen kann gegen Kopfweh. Es gibt ja gerade im <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga\/\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> dort sehr effektive Dinge, die man dagegen machen kann. Oder wenn jemand anderes jemanden braucht, dem er mal sein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Herz\" target=\"_blank\">Herz<\/a> aussch\u00fcttet, und du k\u00f6nntest es erm\u00f6glichen, zuzuh\u00f6ren, dann w\u00e4re das dort deine Aufgabe. Es zu tun als Aufgabe, verhindert, dass das dicke <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ego\" target=\"_blank\">Ego<\/a> kommt: \u201eWow, ich gebe jetzt dem anderen etwas. Der andere ist irgendwo ein armer Schlucker und ich bin dieser gro\u00dfartige Hecht, der jetzt etwas Gutes tut.\u201c<\/p>\n<p>Wenn du erkennst, \u201eja, der andere hat seine Aufgabe und ich habe meine Aufgabe und wir sind jetzt gerade dabei, dass es meine Aufgabe ist, ihm etwas zu geben\u201c, dann ist es sattvig. Wenn du dich \u00fcber den anderen stellst, dann bist du rajasig. Am rechten Ort und zur rechten <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\" target=\"_blank\">Zeit<\/a> geben, das ist auch etwas Wichtiges. Manchmal kr\u00e4nkst du einen Menschen, wenn du ihm etwas gibst. Z.B. angenommen, dein <a href=\"http:\/\/www.kinder-yoga.cc\" target=\"_blank\">Kind<\/a> macht Schulaufgaben und eigentlich kann er es schon allein, und du hilfst ihm und l\u00e4sst ihm gar nicht die M\u00f6glichkeit, es selbst zu machen. Oder ein Yogasch\u00fcler bem\u00fcht sich um den <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/kopfstand.html\" target=\"_blank\">Kopfstand<\/a> und irgendwo kommt er schon so ein bisschen rein und du hilfst ihm gleich hoch, obgleich er das auch alleine k\u00f6nnte. Oder jemand ist gerade dabei, selbst einen uneigenn\u00fctzigen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dienst\" target=\"_blank\">Dienst<\/a> zu tun, du bist aber besser, und du nimmst es ihm ab. Und scheinbar hilfst du ihm und in <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wahrheit\" target=\"_blank\">Wahrheit<\/a> deprimierst du ihn und zeigst nur, wie gro\u00dfartig du bist. Zur rechten Zeit am rechten Ort, ist es gut, helfen zu wollen und dann zu schauen: \u201eIst das jetzt der richtige Moment? Mache ich es auf die richtige Weise? Mache ich es, ohne den anderen zu kr\u00e4nken?\u201c Wenn du all das machst, dann ist deine Gabe, dein Geschenk, dein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dienen\" target=\"_blank\">Dienen<\/a> sattvig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 20. Vers: Das sattvige Geben von Gaben \u201eDas Geschenk, das einem Menschen gegeben wird, der nichts als Ausgleich daf\u00fcr tun muss, im Bewusstsein, dass es die eigene Pflicht und Aufgabe ist, am rechten Ort und zur rechten Zeit einem w\u00fcrdigen Menschen zu &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-20-kommentar-2-von-sukadev\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[699,820],"class_list":["post-14304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-17-kapitel","tag-17-kapitel-20-vers","tag-zweitkommentar-sukadev"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14304"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21333,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304\/revisions\/21333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}