{"id":14297,"date":"2009-04-13T17:00:40","date_gmt":"2009-04-13T15:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=14297"},"modified":"2016-12-09T16:42:28","modified_gmt":"2016-12-09T15:42:28","slug":"17-17-kommentar-2-von-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-17-kommentar-2-von-sukadev\/","title":{"rendered":"17-17 Kommentar 2 von Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><em>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 17. Vers: Tapas von Gedanken, Wort und Tat mit Vertrauen<br \/>\n<\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8526\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1369_Bhagavad_XVII_17.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('8526','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1369_Bhagavad_XVII_17.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1369_Bhagavad_XVII_17.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=14297-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1369_Bhagavad_XVII_17.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"1369_Bhagavad_XVII_17.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>\u201eDiese dreifache Askese, die von best\u00e4ndigen Menschen mit gr\u00f6\u00dftem Glauben und ohne Erwartung eines Lohnes praktiziert wird, wird sattvig genannt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber die dreifache Askese hat <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> in den vorigen Versen gesprochen. Er hat gesagt, die Verehrung ist die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Askese\" target=\"_blank\">Askese<\/a> des K\u00f6rpers, eine freundliche Sprache ist die Askese der Sprache, eine Freundlichkeit des Geistes ist die Askese des Geistes. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gelassenheit\" target=\"_blank\">Gelassenheit<\/a>, Gutherzigkeit, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstbeherrschung\" target=\"_blank\">Selbstbeherrschung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_reinheit.html\" target=\"_blank\">Reinheit<\/a> \u2013 all das ist Askese des Geistes. Krishna definiert also <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tapas\" target=\"_blank\">Tapas<\/a> anders als sonst. Sonst w\u00fcrde man sagen, Tapas hei\u00dft, man macht Kasteiung, man fastet sehr lange, man liegt auf dem Boden, man isst sehr einfach und man schl\u00e4ft wenig oder wacht sehr fr\u00fch auf. Krishna hat hier andere Definitionen von Tapas, also Askese, und zwar, hier sagt er eben, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ehrerbietung\" target=\"_blank\">Ehrerbietung<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verehrung\" target=\"_blank\">Verehrung<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Hingabe\" target=\"_blank\">Hingabe<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bhakti\" target=\"_blank\">Bhakti<\/a>, eine freundliche Sprache, wie auch Gelassenheit des Geistes. Wenn man diese Askese \u00fcbt, das ist erst mal etwas, was hilfreich ist f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verwirklichung\" target=\"_blank\">Verwirklichung<\/a>. Aber selbst diese dreifache Askese, dieses dreifache Tapas, kann <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattvig\" target=\"_blank\">sattvig<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajasig\" target=\"_blank\">rajasig<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Tamasig\" target=\"_blank\">tamasig<\/a> sein. Sattvig, also rein, gut, erhebend, der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Freude\" target=\"_blank\">Freude<\/a> zutr\u00e4glich, der spirituellen Entwicklung zutr\u00e4glich, ist die Askese, wenn man best\u00e4ndig ist, dabei Vertrauen hat und ohne Erwartung eines Lohnes. Zun\u00e4chst also best\u00e4ndig. Es gilt, alle spirituellen Praktiken, nicht nur dieses dreifache Tapas, regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcben. Indem man regelm\u00e4\u00dfig dabei ist, wird man Fortschritte machen. Du kannst also \u00fcberlegen, wie regelm\u00e4\u00dfig du tats\u00e4chlich bisher bist. Man muss nicht immer das Gleiche jeden Tag machen, aber wenn man in irgendetwas vorankommen will, ist essentiell, t\u00e4glich zu \u00fcben, t\u00e4glich an sich zu arbeiten, regelm\u00e4\u00dfig zu sein, best\u00e4ndig zu sein.<\/p>\n<p>Das zweite, was er sagt, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Glaube\" target=\"_blank\">Glaube<\/a>, Vertrauen. Es gilt letztlich, \u00fcberzeugt zu sein von der h\u00f6chsten spirituellen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wahrheit\" target=\"_blank\">Wahrheit<\/a>. Es gilt, \u00fcberzeugt zu sein, dass du mit dem, was du tust, du dorthin kommst. Und es gilt auch, die \u00dcberzeugung zu haben, dass du auf dem <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> gef\u00fchrt wirst. Zu Anfang des spirituellen Weges wird gerne gesagt, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga\/\" target=\"_blank\">Yoga<\/a> ben\u00f6tigt keinen Glauben, insbesondere keinen blinden Glauben, sondern wir praktizieren, wir haben erst mal einen offenen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a>. Also, wenn du am Anfang des Yogaweges bist, ist es gut, erst mal einen offenen Geist zu haben. Mit einem offenen Geist und einer Offenheit f\u00fcr das, was kommt, praktizierst du, dann kommen irgendwann <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/gemeinschaft\/erfahrungen\/\" target=\"_blank\">Erfahrungen<\/a>, und du kannst sehen, was f\u00fcr dich annehmbar ist, was f\u00fcr dich gut ist. Wenn du dann eine Weile ge\u00fcbt hast, dann entsteht irgendwann ein Vertrauen auf Erfahrungen und auf Kenntnis der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/indische-schriften\/\" target=\"_blank\">Schriften<\/a>, wie auch auf logischem Denken beruhend. Und wenn du dann mal einen Glauben, ein Vertrauen hast, ist es gut, dieses Vertrauen best\u00e4ndig zu halten. Es ist nicht gut, st\u00e4ndig immer wieder alles in Frage zu stellen, so kommst du nicht wirklich weiter. Es ist gut, dir immer wieder bewusst zu machen: \u201eJa, es gibt die h\u00f6chste <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wirklichkeit\" target=\"_blank\">Wirklichkeit<\/a>. Ich kann dort hinkommen. So viele andere aus den verschiedenen spirituellen Richtungen sind hingekommen, ich werde das auch k\u00f6nnen. Und ich bin auf einem guten Weg. Und es ist ein Weg, der auf Schriften beruht, es ist ein Weg, in dem es <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Meister\" target=\"_blank\">Meister<\/a> gibt, die die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verwirklichung\" target=\"_blank\">Verwirklichung<\/a> erreicht haben, es ist ein Weg, auf dem so viele Aspiranten vorangekommen sind. Ich kann deshalb gro\u00dfes Vertrauen und Glauben haben. Und ich werde nicht jedem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zweifel\" target=\"_blank\">Zweifel<\/a> des Geistes einfach nachgeben.\u201c<\/p>\n<p>Das dritte, was er sagt, ist, ohne Erwartung eines Lohnes zu bleiben. Wenn man erwartet, dass man, sowie man etwas macht, sofort daf\u00fcr belohnt wird, sei es, Anerkennung bekommt, sei es, dass dort gleich tiefste spirituelle Erfahrungen kommen und dass die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/kundalini-yoga.html\" target=\"_blank\">Kundalini<\/a> erweckt wird, dass die Wirbels\u00e4ule hei\u00df wird, dass Visionen kommen oder man auf Astralreise geht, das ist dann nicht mehr sattvig. Sattvig hei\u00dft, es best\u00e4ndig zu tun, gro\u00dfes Vertrauen zu haben und keine konkreten Erwartungen zu haben, loszulassen. Das ist sattvig und so kommst du voran. Vergewissere dich hier deiner Motive. Erwartest du von deinen spirituellen Praktiken kurzfristige Wirkungen? Erwartest du, wann immer du praktizierst, ein sch\u00f6nes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a>? Erwartest du, dass du <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gesundheit\" target=\"_blank\">gesund<\/a> bist und bleibst? Kurzfristige Erwartungen sind nicht gut. Langfristig kannst du schon erwarten, dass du auf dem Weg vorankommst. Nur kurzfristig, habe einen offenen Geist. Sei best\u00e4ndig und habe <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Vertrauen\" target=\"_blank\">Vertrauen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bhagavad Gita, 17. Kapitel 17. Vers: Tapas von Gedanken, Wort und Tat mit Vertrauen \u201eDiese dreifache Askese, die von best\u00e4ndigen Menschen mit gr\u00f6\u00dftem Glauben und ohne Erwartung eines Lohnes praktiziert wird, wird sattvig genannt.\u201c &nbsp; \u00dcber die dreifache Askese hat Krishna in den vorigen Versen gesprochen. &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/17-17-kommentar-2-von-sukadev\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[696,820],"class_list":["post-14297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-17-kapitel","tag-17-kapitel-17-vers","tag-zweitkommentar-sukadev"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14297"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21328,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14297\/revisions\/21328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}