{"id":13476,"date":"2009-07-07T17:20:19","date_gmt":"2009-07-07T15:20:19","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=13476"},"modified":"2019-09-24T12:50:04","modified_gmt":"2019-09-24T10:50:04","slug":"14-24-fortsetzung-kommentar-2-von-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/14-24-fortsetzung-kommentar-2-von-sukadev\/","title":{"rendered":"14-24 Fortsetzung  &#8211; Kommentar 2 von Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><em>Bhagavad Gita, 14. Kapitel 24. Vers Fortsetzung: Dualit\u00e4t wie Lob und Tadel sind f\u00fcr den Weisen gleich\u00a0<\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5689\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1301_Bhagavad_XV_24.I.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('5689','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1301_Bhagavad_XV_24.I.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1301_Bhagavad_XV_24.I.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=13476-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1301_Bhagavad_XV_24.I.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"1301_Bhagavad_XV_24.I.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krishna<\/a> spricht zu <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Arjuna\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arjuna<\/a> \u00fcber die Kennzeichen eines Vollkommenen und gibt damit auch Aufgaben, die wir erledigen k\u00f6nnen, um vollkommen zu werden. Im 24. Kapitel im 24. Vers, 14 Kapitel, sagt Krishna auch: &#8222;Wer sich den Freundlichen und den Unfreundlichen gleich verh\u00e4lt &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Manche Menschen sind uns freundlich gesonnen, manche sind uns unfreundlich gesonnen. Manchmal ist der Gleiche einem Morgens freundlich gesonnen, und Nachmittags unfreundlich gesonnen. Oder um neun Uhr freundlich und um neun Uhr f\u00fcnf schon unfreundlich. Und manchmal ist der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mensch<\/a> die ganze <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zeit<\/a> freundlich, nur wir empfinden das eine als freundlich und das andere als unfreundlich. So viele Verwicklungen kommen, weil man st\u00e4ndig schaut, ist er jetzt mehr freundlich oder unfreundlich, und die ganzen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Emotion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Emotionen<\/a>, die damit verbunden sind.\u00a0 Man kann einen Menschen m\u00f6gen, weil er freundlich ist, dann mag man ihn nicht, weil er unfreundlich ist. Wenn er unfreundlich wird, kann man mit <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-psychologie\/einsatzbereiche\/beschwerdebilder\/angst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Angst<\/a> reagieren, oder mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/\u00c4rger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00c4rger<\/a>, oder mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Depression\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Depression<\/a> und so weiter.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns gegen\u00fcber Freundlichen und Unfreundlichen gegen\u00fcber gleich verhalten. Wie k\u00f6nnen wir uns gleich verhalten gegen\u00fcber Freundlichen und Unfreundlichen? Zun\u00e4chst einmal ist es der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geist<\/a> der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liebe<\/a>, zu erkennen, in jedem Menschen manifestiert sich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gott<\/a>. Tief im Inneren ist jeder Mensch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Satchidananda\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Satchidananda<\/a>, tief im Inneren sind wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verbundenheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">verbunden<\/a> mit allen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wesen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wesen<\/a>. Das ist der erste, das ist der h\u00f6chste Standpunkt des Gleichverhaltens, des Gleichsein gegen\u00fcber Freundlichen und Unfreundlichen.\u00a0 Der zweite Aspekt w\u00e4re, wir k\u00f6nnen uns bewusst machen, durch jeden Menschen wirkt Gott zu uns, spricht Gott zu uns. Und wir k\u00f6nnen dieses Wirken Gottes in jedem Menschen sehen. Wir k\u00f6nnen bewundern, wie Gott zu uns wirkt. Wir k\u00f6nnen es bewundern, wenn ein Mensch au\u00dfergew\u00f6hnlich freundlich zu uns ist. Wir k\u00f6nnen auch mal einen Zornesausbruch eines anderen Menschen bewundern. So viel <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Energie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Energie<\/a> ist dort. Du kannst das n\u00e4chste Mal, wenn irgendjemand aus der Fassung ger\u00e4t und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wirklich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wirklich<\/a> anf\u00e4ngt zu schimpfen, und wirklich sich aufzuregen, dann kannst du mal schauen &#8211; ist auch etwas G\u00f6ttliches, kannst du auch bewundern. Gott manifestiert sich sowohl in unglaublicher Liebe als auch im anderen. Und du kannst dir das anschauen und kannst dar\u00fcber innerlich l\u00e4cheln und du kannst dir bewu\u00dft werden, auch darin manifestiert sich das G\u00f6ttliche. Du kannst zum anderen auch alles was kommt als Herausforderung ansehen. Angenommen, es ist schnell etwas zu tun und jemand ist sehr langsam, und du \u00e4rgerst dich dar\u00fcber: &#8222;Warum muss der so langsam sein?&#8220; Du kannst das sehen als M\u00f6glichkeit, um <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geduld\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geduld<\/a> zu entwickeln. Du kannst sehen, wenn jemand\u00a0 sich anders verh\u00e4lt als du das gerne h\u00e4ttest, als eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aufgabe<\/a>, dass du daran w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Eine n\u00e4chste M\u00f6glichkeit ist, davon auszugehen, dass es jedem darum geht, Liebe zu zeigen, Liebe zu bekommen und dass jeder Mensch, was auch immer er tut, eigentlich tut, weil er das Beste meint. Es gibt keinen Menschen, der Schlechtes will. Jeder Mensch will das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gute\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gute<\/a>. Allerdings ist das, was der eine Mensch, als Gut denkt, nicht das Gute, was der andere denkt. Und Manches, wass Menschen machen, ist sicherlich ethisch nicht vertretbar und man muss ihn davon abhalten. Aber selbst wenn Menschen Unethisches tun, selbst wenn Menschen etwas tun, wogegen wir uns wehren m\u00fcssen, selbst wenn Menschen etwas tun, wogegen es gilt aufzustehen und das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Unrecht_Sanskrit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unrecht<\/a> abzustellen, gilt es, sich innerlich gleich zu verhalten, im Sinne: &#8222;Tief im Inneren meint der Mensch es gut, auch wenn er aus <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Unwissenheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unwissenheit<\/a> heraus handelt.&#8220;<\/p>\n<p>Zusammenfassend: Um gegen\u00fcber Freundlichen und Unfreundlichen sich aus dem gleichen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geist<\/a> heraus zu verhalten, gilt es, zu erkennen, das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Selbst<\/a> aller <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wesen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wesen<\/a> ist gleich. Gott manifestiert sich durch alle Wesen. Karmische Aufgaben manifestieren sich durch die Menschen und deren Verhalten. Und schlie\u00dflich: jeder <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mensch<\/a> meint es letztlich gut. Das k\u00f6nnen wir erkennen und erfahren und so jedem Menschen mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liebe<\/a> begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bhagavad Gita, 14. Kapitel 24. Vers Fortsetzung: Dualit\u00e4t wie Lob und Tadel sind f\u00fcr den Weisen gleich\u00a0 Krishna spricht zu Arjuna \u00fcber die Kennzeichen eines Vollkommenen und gibt damit auch Aufgaben, die wir erledigen k\u00f6nnen, um vollkommen zu werden. Im 24. Kapitel im 24. 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