{"id":13447,"date":"2009-07-19T17:00:04","date_gmt":"2009-07-19T15:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=13447"},"modified":"2016-04-19T13:40:07","modified_gmt":"2016-04-19T11:40:07","slug":"14-12-kommentar-2-von-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/14-12-kommentar-2-von-sukadev\/","title":{"rendered":"14-12 Kommentar 2 von Sukadev"},"content":{"rendered":"<p><strong><strong><em>Bhagavad Gita, 14. Kapitel 12. Vers: Rajas zwingt dich zur Ruhelosigkeit<br \/>\n<\/em><\/strong><\/strong><\/p>\n<div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2820\"><a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1289_Bhagavad_XV_12.mp3\" title=\"Play\" onclick=\"return powerpress_embed_html5a('2820','https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1289_Bhagavad_XV_12.mp3');\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-content\/plugins\/powerpress\/play_audio.png\" title=\"Play\" alt=\"Play\" style=\"border:0;\" width=\"23px\" height=\"24px\" \/><\/a><\/div>\n<p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1289_Bhagavad_XV_12.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?powerpress_pinw=13447-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/jkv3wg.podcaster.de\/download\/1289_Bhagavad_XV_12.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"1289_Bhagavad_XV_12.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<p>\u201eLobhah pravrttir arambhah karmanam asamah sprha rajasy etani jayante vivrddhe bharatarsabha.\u201c<br \/>\n\u201eGier, Aktivit\u00e4t, das Ausf\u00fchren von Handlungen, Ruhelosigkeit, Sehnsucht \u2013 sie entstehen, wenn Rajas vorherrscht, Oh Arjuna.\u201c<br \/>\nHier beschreibt <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> nochmals genauer, was ist Rajas. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Rajas\" target=\"_blank\">Rajas<\/a> ist, wenn <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gier\" target=\"_blank\">Gier<\/a> vorherrscht, Aktivit\u00e4t, Ausf\u00fchren von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handlung\" target=\"_blank\">Handlungen<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ruhelosigkeit\" target=\"_blank\">Ruhelosigkeit<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sehnsucht\" target=\"_blank\">Sehnsucht<\/a>. Hier siehst du, es gibt <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> wie auch weniger Gutes in Rajas. Gier hei\u00dft, du willst unbedingt: \u201eDas brauche ich unbedingt. Nur, wenn ich das habe, werde ich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gl\u00fccklich\" target=\"_blank\">gl\u00fccklich<\/a> sein.\u201c Das ist die Gier. \u201eDieser <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> hat das, was ich brauche. Ich muss es ihm wegnehmen.\u201c Das ist alles Gier. Positiv k\u00f6nnte Rajas hei\u00dfen, du bist aktiv. Das ist n\u00e4mlich das N\u00e4chste, Aktivit\u00e4t. Du f\u00fchlst, du bist angetrieben. Du k\u00f6nntest dann das Rajas umwandeln, indem du sagst: \u201eOh, ich sp\u00fcre Aktivit\u00e4tsdrang. Oh <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a>, bitte hilf mir, dass ich das Richtige mache. Zeige mir dein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Licht\" target=\"_blank\">Licht<\/a> und deine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wahrheit\" target=\"_blank\">Wahrheit<\/a>, dass sie mich leiten. Bitte, nicht mein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wille\" target=\"_blank\">Wille<\/a>, Dein Wille geschehe.\u201c Das w\u00e4re eine positive Aktivit\u00e4t. Ausf\u00fchren von Handlungen ist ja etwas Gutes. Du kannst also auch wieder sagen: \u201eOh Gott, ich widme Dir diese Handlung. M\u00f6ge Gutes dabei herauskommen. Ich will es mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Liebe\" target=\"_blank\">Liebe<\/a> tun. Ich will es f\u00fcr Dich tun. Ich will es tun, um Gutes zu bewirken.\u201c Wenn du nur einfach handelst, um irgendetwas zu erreichen, aus der Gier heraus, dann ist das Rajas. Wenn du aber aktiv bist und die Handlungen ausf\u00fchrst f\u00fcr Gott, dann ist da zwar auch ein kleines rajasiges Element dabei, aber es ist insgesamt <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattvig\" target=\"_blank\">sattvig<\/a>. Wenn du die Handlungen ausf\u00fchrst aus Gier heraus, dann entsteht Ruhelosigkeit, denn letztlich wirst du niemals alles haben, was du willst. Selbst wenn du vor\u00fcbergehend einen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wunsch\" target=\"_blank\">Wunsch<\/a> befriedigt hast, eine neue Ruhelosigkeit wird kommen. Aus Rajas entsteht Ruhelosigkeit. Ruhelosigkeit gibt es aber auch in seiner sattvigen Form. Du willst irgendwo viel meditieren und du denkst, \u201eich muss unbedingt meditieren, um zum H\u00f6chsten zu kommen\u201c, aber in dir ist trotzdem etwas Ruhelosigkeit. Das kann nat\u00fcrlich auch wie eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Reinigung\" target=\"_blank\">Reinigung<\/a> sein. Es kann auch ein Zeichen sein, dass dort Rajas ist. Es kann aber auch hei\u00dfen, dass jetzt karmisch an der Zeit ist, dass du etwas tust, dass du dich engagierst. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Krishna\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> sagt ja in der ganzen <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a>, allein durch <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation\/\" target=\"_blank\">Meditation<\/a> kommen nur wenige Menschen zum H\u00f6chsten. Durch <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Karma_Yoga\" target=\"_blank\">Karma Yoga<\/a>, durch uneigenn\u00fctziges <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dienen\" target=\"_blank\">Dienen<\/a>, kommen die meisten Menschen zum H\u00f6chsten, sofern es nat\u00fcrlich kombiniert ist mit <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yoga_Praxis\" target=\"_blank\">spiritueller Praxis<\/a>, wie Meditation, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\/\" target=\"_blank\">Asanas<\/a>, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pranayama\" target=\"_blank\">Pranayama<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Mantras.html\" target=\"_blank\">Mantrasingen<\/a> usw. Aber manchmal ist Ruhelosigkeit ein Zeichen, dass du etwas mehr tun sollst, im Sinne von uneigenn\u00fctzigem Dienen.<\/p>\n<p>Sehnsucht \u2013 es gibt auch hier positive und negative Sehnsucht. Positive Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dem Absoluten, die Sehnsucht, Gott zu erfahren, die Sehnsucht, in jedem Menschen das G\u00f6ttliche zu empfinden. Es gibt auch rajasige Sehnsucht, d\u00fcrsten, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verlangen\" target=\"_blank\">verlangen<\/a> nach Sinnesobjekten. Du willst unbedingt das essen, du willst das und das haben, du gehst an einem Kaufhaus vorbei und denkst: \u201eAh, das will ich kaufen.\u201c Du siehst dies: \u201eAh, das will ich auch noch haben.\u201c Du siehst, deine Freundin hat irgendetwas. \u201eOh, die hat was Sch\u00f6neres als ich. Ich muss noch was Sch\u00f6neres haben usw.\u201c Das sind rajasige Sachen. Und mit den rajasigen Sachen solltest du vorsichtig sein, sie nicht zu sehr zu befriedigen, denn rajasige W\u00fcnsche zu befriedigen, hei\u00dft, \u00d6l ins <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Feuer\" target=\"_blank\">Feuer<\/a> zu gie\u00dfen, es wird nur immer mehr. Kleine rajasige Sachen kannst du dir befriedigen, im Sinne von: \u201cJetzt soll der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> mal ein bisschen ruhig sein, ich gebe ihm das.\u201c Du kannst auch kleine Kompromisse schlie\u00dfen. Und du kannst die rajasigen W\u00fcnsche insofern befriedigen, als sie doch irgendwie <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sattvig\" target=\"_blank\">sattvig<\/a> sind. Und du kannst letztlich auch wissen, jede Sehnsucht Spriha, jedes D\u00fcrsten, Verlangen nach Sinnesobjekten, wie im Sanskrittext urspr\u00fcnglich steht, jede Sehnsucht in diesem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sinne\" target=\"_blank\">Sinne<\/a>, ist letztlich ein Ausdruck der Sehnsucht Gottes. Letztlich wirst du erst dann <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zufriedenheit\" target=\"_blank\">zufrieden<\/a> sein, wenn du <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a> erf\u00e4hrst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bhagavad Gita, 14. Kapitel 12. 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