{"id":1095,"date":"2010-12-28T20:00:22","date_gmt":"2010-12-28T19:00:22","guid":{"rendered":"http:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/?p=1095"},"modified":"2015-08-15T17:16:13","modified_gmt":"2015-08-15T15:16:13","slug":"05-03-kommentar-sukadev","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/05-03-kommentar-sukadev\/","title":{"rendered":"05-03 Kommentar Sukadev"},"content":{"rendered":"<p>Wer v\u00f6llig gleichm\u00fctig in allem ist, entkommt aus den Banden des Karmas. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a> ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wir erfahren Dinge aus verschiedenen Gr\u00fcnden. Auf die eine oder andere Weise haben wir sie f\u00fcr uns geschaffen. Wenn ihr euch erinnert, gibt es drei Arten des Karmas. Wir nennen das erste <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Agami_Karma\" target=\"_blank\">Agami Karma<\/a>; das ist das <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a>, das wir neu schaffen. Das zweite ist das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sanchita_Karma\" target=\"_blank\">Sanchita Karma<\/a>; das ist der Speicher des Karmas, das was wir schon geschaffen haben. Und das dritte ist das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Prarabdha_Karma\" target=\"_blank\">Prarabdha Karma<\/a>; das hei\u00dft, was wir jetzt in diesem Moment ernten.<\/p>\n<p>Vielleicht erinnert ihr euch an die f\u00fcnf Ursache \u2013 Wirkung &#8211; Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Es gibt die <strong>direkten Gesetze:<\/strong> Wenn wir jetzt etwas tun, hat das eine direkte Wirkung; beispielsweise, wenn wir uns mit der <a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/\" target=\"_blank\">Bhagavad Gita<\/a> besch\u00e4ftigen, wissen wir nachher ein bisschen mehr, worum es in der Bhagavad Gita geht. N\u00e4mlich eine spirituellere Einstellung zum <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> zu haben. Was, wie ich hoffe, der Leser nach dem Studium des Buches auch hat. Das sind die direkten Gesetze.<\/p>\n<p>Dann gibt es die <strong>Gesetze der Gedankenkraft:<\/strong> Das, woran wir heute denken w\u00e4hrend wir <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Handeln\" target=\"_blank\">handeln<\/a>, hat eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\">Kraft<\/a>. Insbesondere, was wir w\u00fcnschen, was wir denken, was wir bef\u00fcrchten \u2013 geistige Aktivit\u00e4ten schaffen Karma. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Yogi\" target=\"_blank\">Yogis<\/a> sind <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gedanke\" target=\"_blank\">Gedanken<\/a> nicht nur etwas, was nur im Gehirn stattfindet, irgendwelches Abfeuern von Aktionspotenzialen, das verschiedene Gehirnzellen miteinander verbindet. Yogis sagen: Gedanken sind wie Wellen in der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Akasha\" target=\"_blank\">Akasha<\/a>-Chronik. <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\" target=\"_blank\">Sivananda<\/a> spricht von einem feinstofflichen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/\u00c4ther\" target=\"_blank\">\u00c4ther<\/a>, der Astralebene, also Astral-Gedankenebene. Ein Gedanke bewegt sich darin fort, hinterl\u00e4sst Spuren. Er ist eine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Kraft\" target=\"_blank\">Kraft<\/a> sowohl in diesem Moment, in der Richtung, in die man ihn hinschickt, als auch eine Kraft, die sich ansammelt und die ein Kraftfeld bildet. Dieses Kraftfeld kann reifen und irgendwann mit Versp\u00e4tung um die ganze <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Welt\" target=\"_blank\">Welt<\/a> wieder zu uns zur\u00fcckkehren. Wenn man immer den Gedanken hat, alles geht schief, dann ist das an sich eine Kraft. Es ist gl\u00fccklicherweise nicht die einzige Kraft \u2013 weshalb auch Pessimisten Erfolg haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist das <strong>Gesetz der Kompensation<\/strong> \u2013 so wichtig, dass das Gesetz des Karmas von manchen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Meister\" target=\"_blank\">Meistern<\/a> nur als Gesetz der Kompensation angesehen wird. Im Grunde genommen ist es das Gesetz, was ausdr\u00fcckt &#8222;Was du nicht willst, was man dir tu, das f\u00fcg auch keinem anderen zu&#8220; oder &#8222;Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus&#8220;.<\/p>\n<p>Wenn wir jemand Anderen bewusst sch\u00e4digen, werden wir ebenfalls gesch\u00e4digt werden. Wenn wir bewusst jemand Anderem etwas <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gutes\" target=\"_blank\">Gutes<\/a> tun, mit dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gef\u00fchl\" target=\"_blank\">Gef\u00fchl<\/a>, ich habe etwas Tolles getan, bekommen wir daf\u00fcr auch eine Belohnung. Das ist das Gesetz der Kompensation.<\/p>\n<p>Dann gibt es das <strong>Gesetz der Evolution:<\/strong> Das <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Schicksal\" target=\"_blank\">Schicksal<\/a> hat bestimmte Lektionen f\u00fcr uns, die wir lernen m\u00fcssen. Es gibt bis zur <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verwirklichung\" target=\"_blank\">Verwirklichung<\/a> einen Lehrplan. Bestimmte Ereignisse m\u00fcssen erfahren werden. Wenn wir diese Lektion lernen, ist sie erledigt. Lernen wir sie nicht, bekommen wir sie erneut gestellt. Manches lernt man allein durch Wiederholung. Manchmal meinen wir, wir h\u00e4tten sie gelernt. Aber damit sie tiefer ins <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bewusstsein\" target=\"_blank\">Bewusstsein<\/a> eindringt, m\u00fcssen wir sie noch hundert Mal wiederholen. Angenommen, ihr wollt eure Oberschenkelmuskeln st\u00e4rken, dann reicht es nicht aus, ein Mal die Woche sieben Stockwerke zu Fu\u00df \u00fcber die Treppen zu gehen, sondern das m\u00fcsst ihr schon regelm\u00e4\u00dfig machen. Als wir ins <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center\/haus-bad-meinberg\/start\/\" target=\"_blank\">Haus Yoga Vidya Bad Meinberg<\/a> umgezogen sind, hat es etwa zwei Monate gedauert, bis es mir nichts mehr ausgemacht hat, die sieben Stockwerke hoch zu gehen. Einen Monat lang war es immer eine \u00dcberwindung, aber inzwischen ist das \u00fcberhaupt keine Schwierigkeit mehr.<\/p>\n<p>Als letztes gibt es noch das f\u00fcnfte Gesetz, das <strong>Gesetz der Gnade Gottes:<\/strong> Es passieren eine Reihe von Dingen, die wir nicht wirklich verstehen k\u00f6nnen. Indem wir um Antwort bitten, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gebet\" target=\"_blank\">Gebete<\/a> sprechen und sagen: Dein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wille\" target=\"_blank\">Wille<\/a> geschehe, nicht mein Wille, oder um Hilfe bitten, flie\u00dft Gottes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gnade\" target=\"_blank\">Gnade<\/a> und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Segen\" target=\"_blank\">Segen<\/a> zu uns und wir werden empf\u00e4nglich f\u00fcr ihn. So geschehen Dinge, die allein damit erkl\u00e4rbar sind.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft jetzt \u201e<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a> <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Bandha\" target=\"_blank\">Bandha<\/a>\u201c, \u00fcber das Krishna immer wieder spricht? Interessanterweise hei\u00dft es im Deutschen \u00e4hnlich wie im Sanskrit: \u201edie Bande des Karmas\u201c. \u201eBandha\u201c und \u201eBande\u201c sind etymologisch miteinander verwandt.<\/p>\n<p>Wir kennen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Jalandhara_Bandha\" target=\"_blank\">Jalandhara Bandha<\/a>, den Kinnverschluss beim <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\" target=\"_blank\">Pranayama<\/a>, der positiv zu bewerten ist. Karma Bandha hingegen ist die Bindung an das Karma, das schlecht zu bewerten ist.<\/p>\n<p>Wenn wir die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> erreichen wollen, m\u00fcssen wir das Sanchita Karma reduzieren. Erst dann, wenn wir ausreichend von unserem Sanchita <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a> abgearbeitet haben, ist es m\u00f6glich, dass unser <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Geist\" target=\"_blank\">Geist<\/a> dauerhaft in tiefer <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation.html\" target=\"_blank\">Meditation<\/a> verweilt. Manchmal erh\u00e4lt man vorher die besondere Gnade oder den besonderen Segen, kurzfristig tiefe Meditation zu erfahren. Manchmal dauert dieser Zustand auch ein paar Wochen an. Wenn dieser Segen dann nicht mehr erfahren wird, sind <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> traurig und fragen sich, was sie falsch gemacht haben. Vielleicht haben sie zuwenig <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/asana\" target=\"_blank\">Asanas<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/Art_Pranayama.html\" target=\"_blank\">Pranayama<\/a> ge\u00fcbt oder sind ansonsten leichtsinnig geworden, hatten nicht gen\u00fcgend <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Mitgef\u00fchl\" target=\"_blank\">Mitgef\u00fchl<\/a> usw. Es kann aber auch einfach sein, dass man alles richtig gemacht hat und es nur eine kurze Gnadenerfahrung war. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_gott.html\" target=\"_blank\">Gott<\/a> hat vor\u00fcbergehend den Schleier f\u00fcr uns gel\u00fcftet, das Sanchita Karma f\u00fcr eine Weile hochgehoben. Vollst\u00e4ndig kann er ihn uns nicht wegnehmen. Wir selbst m\u00fcssen zus\u00e4tzlich daran arbeiten, Sanchita Karma zu reduzieren. Um das Sanchita Karma zu reduzieren, m\u00fcssen wir unser Prarabdha <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a> richtig leben, das hei\u00dft: Wir m\u00fcssen unsere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Aufgabe\" target=\"_blank\">Aufgaben<\/a> tun. Wir m\u00fcssen unsere Hausaufgaben erledigen. Wir m\u00fcssen die Lektionen des Lebens bewusst annehmen und erleben. Es hei\u00dft, wenn wir sehr bewusst leben, k\u00f6nnen wir viel Karma abarbeiten.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes kommt es darauf an, kein neues Karma zu schaffen. Wir k\u00f6nnen nat\u00fcrlich jederzeit jede Menge neues Karma schaffen, indem wir uns z.B. etwas w\u00fcnschen. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> gibt uns in diesem Vers die ersten Tipps, was wir tun k\u00f6nnen, um uns vom Karma zu befreien.<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Samkhya\" target=\"_blank\">Samkhya<\/a> Lehre zufolge ist der einfachste <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a>, ein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\">Swami<\/a>, ein Sannyasin zu werden. Dann machen wir gar nichts mehr im \u00e4u\u00dferen <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\">Leben<\/a>, leben nur noch von Bettelgaben und meditieren. Durch wenig Handlung schaffen wir wenig Karma. Das Prarabdha Karma l\u00e4uft ab und durch das Nichthandeln wird kein neues <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a> geschaffen.<\/p>\n<p>Dagegen verwehrt sich Krishna sehr. Er betont immer wieder, dass nicht durch Nichthandeln Karmalosigkeit erreicht wird. Wenn man seine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Pflicht\" target=\"_blank\">Pflichten<\/a> vers\u00e4umt, schafft man neues Karma.<\/p>\n<p>In Situationen, wo es unsere Aufgabe gewesen w\u00e4re zu handeln, und wir dieser Aufgabe nicht nachkommen, schaffen wir Karma, manchmal sogar Doppeltes: Erstens haben wir das nicht getan, was wir h\u00e4tten tun sollen und zweitens kehrt dadurch die alte Lektion wieder zur\u00fcck. Au\u00dferdem waren wir nachl\u00e4ssig, und das schafft zus\u00e4tzliches Karma. Das hei\u00dft, Nichtstun kann jede Menge neues Karma schaffen. Das kann nicht die L\u00f6sung sein. Wenn wir uns stark vom <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_leben.html\" target=\"_blank\">Leben<\/a> zur\u00fcckziehen, kann es au\u00dferdem sein, dass sich das Prarabdha Karma etwas verlangsamt, d.h., wir kommen weniger in verschiedene Situationen, die Herausforderungen f\u00fcr uns darstellen. Mancher Leser mag einwenden, das w\u00e4re gut. Doch wenn wir mit weniger Situationen konfrontiert werden, die herausfordernd f\u00fcr uns sind, dann hei\u00dft das nichts anderes, als dass sich unser Karma verlangsamt. D.h. die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\" target=\"_blank\">Zeit<\/a>, bis wir die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Selbstverwirklichung\" target=\"_blank\">Selbstverwirklichung<\/a> erreichen, erh\u00f6ht sich. Das ist also nicht die L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Bei den Menschen, die sich zur\u00fcckziehen, gibt es ein paar wenige, die kaum Sanchita Karma mehr haben. Dort funktioniert es, wenn sie sich zur\u00fcckziehen. Aber bei der Mehrheit ist es so, dass es noch viel Sanchita Karma gibt.<\/p>\n<p>Im sechsten Kapitel geht Krishna darauf noch einmal ein. Er sagt, dass f\u00fcr manche <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/art_mensch.html\" target=\"_blank\">Menschen<\/a> tats\u00e4chlich die <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Ruhe\" target=\"_blank\">Ruhe<\/a>, das sich Zur\u00fcckziehen und Meditieren, der richtige <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-anfaenger\/yoga-wissen\/yoga-wege\/\" target=\"_blank\">Weg<\/a> ist. Sie brauchen nicht mehr 7-11 Stunden am Tag arbeiten. Sie k\u00f6nnen ein gem\u00e4chliches Leben bzw. ein Leben intensiver <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/meditation\/\" target=\"_blank\">Meditation<\/a> f\u00fchren. F\u00fcr andere Menschen ist das nicht der richtige Weg. Auf die Frage, woher man wei\u00df, welches der geeignete Weg f\u00fcr einen ist, gibt er eine einfache Antwort: Wenn einen das t\u00e4gliche Leben nicht mehr aufregt, wenn man in vollst\u00e4ndiger Ruhe und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gelassenheit\" target=\"_blank\">Gelassenheit<\/a> ist, wenn man kein M\u00f6gen und Nicht-M\u00f6gen mehr hat, wenn man nicht mehr vom Leben gestresst ist, dann ist man bereit f\u00fcr die Vollzeit-Meditation. Vollzeit-Meditation ist also nicht f\u00fcr Gestresste, von Burnout Betroffene oder \u00dcberforderte. Menschen, die mit dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Alltag\" target=\"_blank\">Alltag<\/a> nicht zurechtkommen, sollten zun\u00e4chst lernen, den Alltag zu leben.<\/p>\n<p>Krishna lehrt in diesem Vers, wie wir uns von den Banden des Karmas befreien, w\u00e4hrend wir im Alltag des Berufs- und Familienlebens stehen. Er r\u00e4t, sich von den <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dwandwa\" target=\"_blank\">Dwandwas<\/a> (Gegensatzpaaren) freizumachen. Wir sollen auf die rechte Weise reagieren und uns von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Raga\" target=\"_blank\">Raga<\/a> (M\u00f6gen) und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dwesha\" target=\"_blank\">Dwesha<\/a> (Nichtm\u00f6gen) und von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sukha\" target=\"_blank\">Sukha<\/a> (Vergn\u00fcgen) und <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dukha\" target=\"_blank\">Dukha<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/schuld-und-leid.html\">Leiden<\/a>) freimachen. \u201eNa dwesti\u201c, ohne Hass\/Ablehnung, \u201eNirdwandwo\u201c frei von Gegensatzpaaren, handeln.<\/p>\n<p>Wenn Ereignisse &#8211; Prarabdha Karma &#8211; auf uns zukommen, reagieren wir auf eine bestimmte Weise. Unsere nat\u00fcrliche Tendenz ist zu sagen: \u201eDas mag ich und das mag ich nicht.\u201c Wenn wir einfach nach M\u00f6gen\/Nichtm\u00f6gen reagieren, schaffen wir Karma Bandha. Wir sind gebunden. Wir gehen unsere Lektionen nicht vorurteilsfrei an, sondern setzen sie gleich mit M\u00f6gen und Nichtm\u00f6gen. Es mag nat\u00fcrlich erscheinen, die Welt nach unseren Vorurteilen zu beurteilen und nach vorgef\u00e4rbten Meinungen zu handeln. Ohne nachzudenken, denken die meisten Menschen: \u201eSo sollte sich ein Mensch nicht verhalten, er sollte sich anders verhalten.\u201c \u201eSo sollte die Welt nicht sein, sie sollte anders sein\u201c. \u201eDAS sollte nicht die Lektion sein, die ich jetzt bekommen soll. Das Leben sollte mir andere Lektionen geben\u201c. Wenn wir uns von den Banden des Karmas befreien wollen, m\u00fcssen wir uns l\u00f6sen von diesen Vorurteilen, von M\u00f6gen\/Nichtm\u00f6gen, von solchen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verhaftung\" target=\"_blank\">Verhaftungen<\/a>.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yoga-buch.html\" target=\"_blank\">Buch<\/a> \u201eSadhana\u201c von <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swami\" target=\"_blank\">Swami<\/a> <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/de\/yogi\/sivananda.html\" target=\"_blank\">Sivananda<\/a> gibt es ein Kapitel \u201eDer Geist des Aspiranten \u2013 eine psychologische Studie\u201c. Dort beschreibt Swami Sivananda drei gro\u00dfe Hindernisse, die Menschen am Anfang des Weges entgegenstehen. In der Yoga Vidya Lehrer Ausbildung wird das tiefer behandelt.<\/p>\n<p>Das erste Haupthindernis, das Swami Sivananda beschreibt, ist: Vorurteile auf dem spirituellen Weg.<\/p>\n<p>Das zweite: eine falsche Vorstellung von seinen Verpflichtungen.<\/p>\n<p>Das dritte: die Niedergedr\u00fccktheit aus der <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erkenntnis\" target=\"_blank\">Erkenntnis<\/a>, dass der spirituelle Weg schwierig ist, lange dauert und die Verwirklichung nicht so schnell kommt.<\/p>\n<p>Meine Erfahrung ist, dass diese drei Hindernisse nicht nur am Anfang da sind, sondern immer wieder, auch nach vielen Jahren auftauchen.<\/p>\n<p>Menschen sind auch nach Jahren verhaftet und denken: \u201eMein spiritueller Weg sollte so und so sein. Meine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Erfahrung\" target=\"_blank\">Erfahrungen<\/a> auf dem Weg sollten so und so sein. Das Schicksal sollte die und die Lektionen f\u00fcr mich bereit stellen. Die Menschen in meiner Umgebung sollten sich so und so verhalten. Spirituelle Lehrer sollten sich so und so verhalten.\u201c Das kennt ihr alle, oder? Es gilt: Immer wieder m\u00fcssen wir uns vergegenw\u00e4rtigen, dass wir etwas Bestimmtes m\u00f6gen und etwas Bestimmtes nicht m\u00f6gen. Und dass dies gravierende Hindernisse auf dem Weg sind.<\/p>\n<p>Vermutlich f\u00e4llt es uns heute noch schwerer als fr\u00fcher, eigenes M\u00f6gen\/Nichtm\u00f6gen, eigene Vorstellungen als gro\u00dfe Hindernisse anzusehen. Warum ist dies so?<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten hatten die Menschen eine gro\u00dfe Hochachtung gegen\u00fcber dem Lehrer, und zwar sowohl dem Schullehrer als auch dem spirituellen Lehrer. Der Sch\u00fcler sollte dem\u00fctig zum Lehrer gehen. Wenn man die alten <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/seminare\/interessengebiet\/indische-schriften\/\" target=\"_blank\">Schriften<\/a> liest, dann wird da genau beschrieben, mit welcher Einstellung der Sch\u00fcler zum Lehrer geht \u2013 mit gro\u00dfer Hochachtung, Respekt, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Demut\" target=\"_blank\">Demut<\/a>, dem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Wissen\" target=\"_blank\">Wissen<\/a>, der Lehrer ist weise. Wenn man nicht versteht, was der Lehrer sagt, dann sollte man \u00fcberlegen: was sollte ich tun, um es besser zu verstehen?<\/p>\n<p>Ob es in der Realit\u00e4t tats\u00e4chlich jeder Sch\u00fcler immer mit dieser Einstellung dem Lehrer gegen\u00fcber zu ihm gegangen ist, wei\u00df ich nicht. Es mag sein, dass es in den Schriften oft erw\u00e4hnt wird, weil auch schon die Lehrer fr\u00fcherer Zeiten von ihren Sch\u00fclern genervt waren und ihnen deshalb erz\u00e4hlten, wie sie mit welcher Einstellung zu kommen haben. Wahrscheinlich gab es aber auch in diesen Zeiten schon Sch\u00fcler, die sich anders verhielten.<\/p>\n<p>In der heutigen <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zeit\" target=\"_blank\">Zeit<\/a> und den westlichen Breitengraden hat sich im Zuge der Demokratisierung das Verh\u00e4ltnis von Lehrer zu Sch\u00fcler insbesondere in der <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/center.html\">Schule<\/a> und zwischen Professor und Student in der Universit\u00e4t ge\u00e4ndert. Sch\u00fcler k\u00f6nnen und sollen die Lehrer hinterfragen und sie auch kritisieren. Sie sollen nichts einfach annehmen, sondern nachvollziehen lernen. Nat\u00fcrlich ist das wichtig und gut: es erzieht Menschen zu m\u00fcndigen B\u00fcrgern, ist die Grundlage f\u00fcr Demokratie und impft gegen Diktatur, Menschheitsverf\u00fchrer etc. Und es setzt kreative Potentiale im Menschen frei. Sch\u00fcler stellen zunehmend mehr Anspr\u00fcche an Lehrer, wie z.B.: \u201eIch habe so und so gelehrt zu werden. Der Lehrer unterrichtet mich nicht richtig. Wenn der Lehrer mich richtig unterrichtet h\u00e4tte, dann w\u00fcrde ich mehr lernen.\u201c Diese Einstellung der Sch\u00fcler ihren Lehren gegen\u00fcber sorgt daf\u00fcr, dass Lehrer sich immer mehr mit Didaktik auseinandersetzen m\u00fcssen. Lehrer m\u00fcssen immer wieder erproben, wie sie ihren Sch\u00fclern den Lernstoff besser vermitteln. Sie wachsen auch an den immer neuen Herausforderungen. Es gibt aber auch eine Kehrseite der Ver\u00e4nderung. Die Halbwertzeit von Lehrern sinkt immer weiter, weil sie nicht mehr k\u00f6nnen. Der Anteil an Fr\u00fchpensionierungen ist in der Berufsgruppe der Lehrer am h\u00f6chsten und die Ausbrennrate am gr\u00f6\u00dften.<\/p>\n<p>Auf dem spirituellen Gebiet funktioniert es nicht so einfach. Die Vorstellung, dass der Sch\u00fcler mitbestimmen kann, vielleicht sogar demokratisch abstimmt, welche Lektion er wann zu lernen hat, f\u00fchrt ins Leere: Das Karma \u2013 egal wie viel wir unser Karma kritisieren und sagen, es m\u00fcsste uns anders lehren \u2013 ist davon g\u00e4nzlich unber\u00fchrt. Das Karma zeigt kein Interesse daran, wie wir gelehrt werden wollen. Es bringt uns die Lektionen, die f\u00fcr uns richtig sind. Wenn wir bestimmte Lektionen ablehnen und bestimmte Lektionen m\u00f6gen, dann schaffen wir allein dadurch neues <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/\" target=\"_blank\">Karma<\/a>. Zum einen verhindern wir, dass das Karma schneller kommen kann, denn wir verbringen so viel <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_Zeit.html\" target=\"_blank\">Zeit<\/a>, das Karma, das jetzt auf uns zukommt, zu bek\u00e4mpfen. Zum anderen verbringen wir so viel Zeit, an dem Karma, was wir sehr lieben, h\u00e4ngenzubleiben und zu denken: M\u00f6ge es doch l\u00e4nger bleiben oder m\u00f6ge ich doch l\u00e4nger bleiben. In einem alten Volkslied hei\u00dft es: &#8222;Ich w\u00e4re &#8218; ja so gern&#8216; noch geblieben, aber der Wagen, der rollt&#8220;. Sinngem\u00e4\u00df hei\u00dft das: \u201eaber das Karma, das rollt\u2026\u201c<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen erkennen: Es geht weiter, das Karma geht weiter.<\/p>\n<p>Das bedeutet f\u00fcr uns: Lektionen vorurteilsfrei anzunehmen und zu lernen, <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verhaftungslosigkeit\" target=\"_blank\">nicht verhaftet<\/a> zu sein an unsere Vorstellungen und Vorurteile. Dann sind wir ein Karma-Sannyasin, nicht ein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Sannyasin\" target=\"_blank\">Sannyasin<\/a>. Ein Sannyasin im engeren Sinne ist jemand, der sich von allem zur\u00fcckzieht. <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Bilder\/Galerien\/Krishnatext.html\" target=\"_blank\">Krishna<\/a> betont aber immer wieder, dass das nicht der richtige Weg ist &#8211; zumindest nicht f\u00fcr die ganz gro\u00dfe Mehrheit der Menschen. Sannyasin hei\u00dft w\u00f6rtlich &#8222;Entsagter&#8220; \u2013 ein Karma-Sannyasin ist einer, der den Banden des Karma entsagt. Er ist ein Karma-Bhanda-Sannyasin, um es ganz genau zu benennen. Er ist einer, der den Banden des Karma entsagt, indem er nicht sagt: \u201eDas will ich und das will ich nicht\u201c oder \u201eDas brauche ich und das brauche ich nicht.\u201c Ein Karma-Bhanda-Sannyasin nimmt an, was auf ihn zukommt. Kann er heute gute Arbeit bekommen, freut er sich! Verliert er morgen die gute Arbeit, freut er sich ebenfalls.<\/p>\n<p>Wird er gebeten einen gutbezahlten Yogakurs zu geben, freut er sich. Bleiben alle Sch\u00fcler weg und der Kurs muss annulliert werden, freut er sich ebenfalls. Dann hat er wieder frei! Das sind wichtige Lektionen. Wenn morgen die Bank einen Kredit gew\u00e4hrt, dann ist es gut und wenn sie dir dann vorzeitig wieder k\u00fcndigt\u2026 Es ist wenig bekannt, dass in Deutschland die Banken fast jeden Kredit wieder k\u00fcndigen k\u00f6nnen. Sie machen es selten, aber sie k\u00f6nnten es. Auch bei den Krediten, die <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\" target=\"_blank\">Yoga Vidya<\/a> aufgenommen hat, besteht die M\u00f6glichkeit der K\u00fcndigung. So leben wir mit der st\u00e4ndigen M\u00f6glichkeit des Bankrotts. Das erleben wir \u00fcberall. Momentan geht es Deutschland, obwohl viele denken, es geht uns schlecht, relativ gut. Keiner muss an Hunger <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/reinkarnation-wiedergeburt\/yoga-reinkarnation-lehren\/kunst-des-sterbens.html\">sterben<\/a>. Aber auch das kann sich umkehren.<\/p>\n<p>Menschen, denen es gelingt, alles vorurteilsfrei und verhaftungslos anzunehmen, m\u00fcssen einer anderen Versuchung ins <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/yogatherapie\/frage-antwort\/augen.html\" target=\"_blank\">Auge<\/a> blicken: N\u00e4mlich der Nachl\u00e4ssigkeit zum <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Opfer\">Opfer<\/a> zu fallen. Krishna betont daher immer wieder: \u201eYoga ist Geschick im Handeln\u201c (II, 50). \u201e<a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/\">Yoga<\/a> ist nicht f\u00fcr solche, die ohne <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Feuer\" target=\"_blank\">Feuer<\/a> sind (VI 1)\u201c<\/p>\n<p>Ich kann oft beobachten, wie schwierig es ist, beides miteinander zu verbinden: <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Verhaftungslosigkeit\" target=\"_blank\">Verhaftungslosigkeit<\/a> und gro\u00dfes <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Engagement\" target=\"_blank\">Engagement<\/a>.<\/p>\n<p>Die Menschen, die viel mit Raga-Dwesha argumentieren und mit Nichtverhaftetsein, sind oft diejenigen, die sehr verantwortungslos auftreten und behaupten: &#8222;Das Schicksal macht sowiesoalles&#8230; Ich muss mich jetzt ausruhen.&#8220; Oder: \u201eIch muss mich um mich selbst k\u00fcmmern, alles andere ist mir egal&#8220;. Sie argumentieren nat\u00fcrlich auch gerne mit der Bhagavad Gita: \u201eIch bin nicht an die Handlung verhaftet, jemand anderes kann das genauso gut machen wie ich.\u201c Sie vergessen, dass das nicht wirklich <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Freiheit\" target=\"_blank\">Freiheit<\/a> von Raga und Dwesha ist. Dass es nicht wirklich Freiheit von Bandha, sondern Verhaftung an ihre eigenen Vorstellungen von Verhaftungslosigkeit ist. Sie schaffen sich durch solche Verantwortungslosigkeit neues Karma. Sie erf\u00fcllen ja ihre Aufgaben nicht richtig.<\/p>\n<p>Das ist oft gar nicht so einfach. Wenn zum Beispiel irgendetwas schief geht, was hei\u00dft dann Verhaftungslosigkeit? Hei\u00dft das, wir lassen einfach los? Oder hei\u00dft das, es ist jetzt meine Aufgabe, mein Karma, die Lektion, an der ich wachsen werde, meine Aufgabe, die ich im Rahmen des kosmischen Ganzen zu tun habe, jetzt weiter aktiv zu sein und mich wirklich zu bem\u00fchen. Woher wissen wir das? Krishna gibt uns immer wieder Hinweise darauf. Ganz zum Ende der Bhagavad Gita sagt er: Nachdem du all dies abgewogen hast, nach bestem Wissen und <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/Yoga--Artikel\/Art-Artikel\/art_gewissen.html\">Gewissen<\/a>, entscheide dich und \u00fcbergib alles an <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Gott\" target=\"_blank\">Gott<\/a>.\u201c<\/p>\n<p>Dann sagt er:<\/p>\n<p>\u201eSarva-dharman parityajya mam ekam sharanam vraja<\/p>\n<p>aham tva sarva-papebhyo mokshayishyami ma shucah\u201d (XVIII 66)<\/p>\n<p>\u201cGib alles <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma\/karma-gesetz\/4-karma-gesetz-der-evolution\/dharma-und-karma.html\">Dharma<\/a> auf, nimm bei mir allein <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Zuflucht\" target=\"_blank\">Zuflucht<\/a>.<\/p>\n<p>Ich werde dich von allen S\u00fcnden befreien\u201d.<\/p>\n<p>Wir sollen unsere Pflichten tun so gut wie wir k\u00f6nnen, unsere Vorstellung von Richtig und Falsch aufgeben, und alles an Gott \u00fcbergeben. Dann machen wir nichts Falsches, schaffen kein neues negatives <a href=\"https:\/\/www.yoga-vidya.de\/karma.html\">Karma<\/a>. Wir sammeln keine <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Papa\" target=\"_blank\">Papas<\/a> (S\u00fcnden) an.<\/p>\n<p>Allerdings r\u00e4t Krishna uns auch, das keinem zu erz\u00e4hlen, der sich nicht bem\u00fcht, auf dem spirituellen Weg voranzuschreiten, sich nicht Gott hingibt oder der verantwortungslos ist.<\/p>\n<p>Denn das w\u00fcrde dann zu Anarchie und zu Problemen f\u00fchren, da sowieso alles egal ist, was ich mache. Ich bringe alles Gott dar und kann sowieso alles machen, was ich will oder nicht. Wenn ich Gott alles darbringe, habe ich keine Probleme. Krishna ermahnt uns ausdr\u00fccklich, unsere Motive zu untersuchen. Sind wir Raga und Dwesha verhaftet? H\u00f6ren wir auf unsere <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Swarupa\" target=\"_blank\">Swarupa<\/a>? Folgen wir unserer Swarupa? Krishna betont immer wieder, wie wichtig es ist, M\u00f6gen und Nichtm\u00f6gen nicht mit seinem <a href=\"https:\/\/wiki.yoga-vidya.de\/Dharma\" target=\"_blank\">Dharma<\/a> zu verwechseln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer v\u00f6llig gleichm\u00fctig in allem ist, entkommt aus den Banden des Karmas. Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wir erfahren Dinge aus verschiedenen Gr\u00fcnden. Auf die eine oder andere Weise haben wir sie f\u00fcr uns geschaffen. Wenn ihr euch erinnert, gibt es drei Arten &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/05-03-kommentar-sukadev\/\" class=\"more-link\"><span class=\"morelink-icon\">Weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[279,28],"class_list":["post-1095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-05-kapitel","tag-5-kapitel-3-vers","tag-kommentar-sukadev"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1095"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18895,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1095\/revisions\/18895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schriften.yoga-vidya.de\/bhagavad-gita\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}