Viveka Chudamani – Vers 372

Deutsche Übersetzung:

372. Der Weise erreicht vollkommenen Stillstand und es wird gesehen, wie er in der ewigen Erfahrung von (Da)Sein und Wonne versunken ist, wenn der Geist vollständig von allem gelöst/getrennt ist.

Sanskrit Text:

tan-nivṛttyā muneḥ samyak sarvoparamaṇaṃ sukham |
saṃdṛśyate sadānanda-rasānubhava-viplavaḥ || 372 ||

तन्निवृत्त्या मुनेः सम्यक्सर्वोपरमणं सुखम् |
संदृश्यते सदानन्दरसानुभवविप्लवः || ३७२ ||

tan-nivrittya muneh samyak sarvoparamanam sukham |
sandrishyate sadananda-rasanubhava-viplavah || 372 ||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • tan-nivṛttyā : durch das Beenden („Aufhören“, Nivritti) dieser (Verbindung, Tad)
  • muneḥ : dem Weisen (Muni)
  • samyak : in vollkommer Weise (Samyak)
  • sarvoparamaṇam : (wird) das zur Ruhe Kommen (Uparamana) aller (geistigen Aktivitäten zuteil, Sarva)
  • sukham : mühelos („leicht“, Sukha)
  • saṃdṛśyate : zugleich erscheint („wird gesehen“, sam + dṛś)
  • sadānanda-rasānubhava-viplavaḥ : die Fülle („Überflutung“, Viplava) der Erfahrung (Anubhuti) des Geschmacks (Rasa) beständiger Wonne (Sadananda)     || 372 ||

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