Viveka Chudamani – Vers 215

Deutsche Übersetzung:

215. Wenn auch immer etwas von jemandem wahrgenommen wird, muss es davon ein beobachtendes Prinzip geben. Wenn etwas von niemanden wahrgenommen wird, kann von Beobachtung nicht die Rede sein.

Sanskrit Text:

tat-sākṣikaṃ bhavet tat tad yad yad yenānubhūyate |
kasyāpy ananubhūtārthe sākṣitvaṃ nopayujyate || 215 ||

तत्साक्षिकं भवेत्तत्तद्यद्यद्येनानुभूयते |
कस्याप्यननुभूतार्थे साक्षित्वं नोपयुज्यते || २१५ ||

tat-sakshikam bhavet tat tad yad yad yenanubhuyate |
kasyapy ananubhutarthe sakshitvam nopayujyate || 215 ||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • tat-sākṣikam : dasjenige (Tad) zum Zeugen (Sakshika)
  • bhavet : hat („soll sein“, bhū)
  • tat tat : alles („all das“, Tad)
  • yad yat : jeweils („was alles“, Yad)
  • yena : wodurch (Yad)
  • anubhūyate : es wahrgenommen wird (anu + bhū)
  • kasyāpi : von irgend etwas, irgend jemandem (Ka Api)
  • ananubhūtārthe : in Bezug auf eine Sache (Artha), die nicht wahrgenommen wird (Ananubhuta)
  • sākṣitvam : ein Zeugesein (Sakshitva)
  • na : nicht (Na)
  • upayujyate : gibt es („eignet sich“, upa + yuj)     || 215 ||

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