Kapitel 3, Vers 51

Deutsche Übersetzung:

Laden ihn himmlische Wesen ein, sollte der Yogi Vergnügen oder Stolz vermeiden; denn es droht die Wiederbelebung des Unerwünschten.

Sanskrit Text:

sthāny-upa-nimantraṇe saṅga-smaya-akaraṇaṁ punar-aniṣṭa-prasaṅgāt ||51||

स्थान्युपनिमन्त्रणे सङ्गस्मयाकरणं पुनरनिष्टप्रसङ्गात् ॥५१॥

sthany upa nimantrane sanga smaya akaranam punar anishta prasangat ||51||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • sthāni = himmlisches Wesen
  • upanimantraṇe = eingeladen
  • saṅga = Anhaftung
  • smaya = Stolz, Gefallen
  • akaraṇaṁ = er soll vermeiden, nicht annehmen
  • punaḥ = wieder, noch einmal
  • aniṣṭa = Unerwünschtes, Schlechtes
  • prasaṇgāt = aus dem Kontakt

Kommentar

Es gibt, wie bereits besprochen, verschiedene Versuchungen durch astrale Wesen. Es kommen Wesen in Engelsgestalt, wunderschöne gandharvas (Engelswesen, himmlische Musikanten) und apsaras (himmlische Wesen, Gemahlinnen der gandharvas) u.s.w., mit herrlicher Musik, die einem himmlische Erfahrungen, Gefühle, Bilder versprechen, einem die Gesetze verschiedener Ebenen lehren wollen. Da gilt es, vorsichtig zu sein, denn das ist nicht das Ziel! Und vor allem muß man sich vor dem Aufblähen des Egos hüten.

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